Das kärnten.museum baut 2026 seine Standorte und Programme weiter aus.
Das kärnten.museum baut 2026 seine Standorte und Programme weiter aus.

© kärnten.museum/P. Ott

Museumsprogramm 2026

Von Inge­borg Bach­mann bis zum Kreuz­bergl

Das kärnten.museum blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und präsentiert für 2026 ein ambitioniertes Programm. Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Direktor Wolfgang Muchitsch stellten innovative Ausstellungsformate und die Weiterentwicklung zentraler Standorte vor. Mit Schwerpunkten auf Demokratiebildung, Erinnerungskultur und Naturwissenschaften positioniert sich das Museum als dynamischer Ort für alle Generationen.

Zusammenfassung:

Das kärtnten.museum in Kärnten plant, sich zu vergrößern und zu modernisieren. Im Jahr 2025 stiegen die Besucherzahlen um acht Prozent, und jetzt kommen insgesamt 124.000 Gäste. Im Jahr 2026 sollen neue Projekte umgesetzt werden: Der Archäologische Park Magdalensberg wird neu gestaltet, und das Freilichtmuseum Maria Saal wird modernisiert. Ein besonderes Projekt ist der Erlebnisraum ÜBER.LEBEN, der in alten Luftschutzstollen eröffnet wird und sich mit Natur, Geschichte und Biodiversität beschäftigt. An der Gedenkstätte Loibl Nord wird ein neuer Museumspavillon gebaut. Außerdem erhält das Ingeborg-Bachmann-Haus eine Bronzestatue des Künstlers Anselm Kiefer.Das Museum bietet auch internationale Kooperationen und Sonderausstellungen an. Erstmals werden archäologische Funde aus dem Koralmbahnbau gezeigt. Weitere Ausstellungen beschäftigen sich mit Ingeborg Bachmann, dem Klimawandel, den Hochalpen und der ägyptischen Sammlung des Museums. Ein wichtiges Projekt ist „Tor zur Demokratie“, das sich an junge Menschen richtet. Um ein breiteres Publikum anzusprechen, arbeitet das Museum mit Partnern wie dem Carinthischen Sommer und dem Alpenverein zusammen.Das Museum verbessert auch die Barrierefreiheit. Es werden Blindenleitsysteme, mehrsprachige Audioguides und eine eigene App eingeführt. Multimedia-Projekte, Design- und Kulinarik-Events ergänzen das Angebot. So will das Museum ein sozialer Treffpunkt und Lernort für menschliche Werte werden.

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Nach einem Besu­cher­plus von acht Pro­zent im Jahr 2025 auf ins­ge­samt 124.000 Gäs­te setzt das kärnten.museum sei­nen Expan­si­ons- und Moder­ni­sie­rungs­kurs fort. Zu den zen­tra­len Vor­ha­ben 2026 gehö­ren die Neu­ge­stal­tung des Archäo­lo­gi­schen Parks Mag­da­lens­berg sowie die schritt­wei­se Moder­ni­sie­rung des Frei­licht­mu­se­ums Maria Saal. Ein beson­de­res High­light wird die Eröff­nung des Erleb­nis­raums „ÜBER.LEBEN“ im ehe­ma­li­gen Luft­schutz­stol­len am Kla­gen­fur­ter Kreuz­bergl, der sich der Schnitt­stel­le von Natur, Geschich­te und Bio­di­ver­si­tät wid­met. Auch die Erin­ne­rungs­kul­tur bleibt ein Kern­an­lie­gen: An der KZ-Gedenk­stät­te Loibl Nord ent­steht ein neu­er Muse­ums­pa­vil­lon. Das Inge­borg-Bach­mann-Haus erfährt zum 100. Geburts­tag der Dich­te­rin eine beson­de­re Auf­wer­tung durch eine dau­er­haft im Gar­ten instal­lier­te Bron­ze­sta­tue des Künst­lers Anselm Kie­fer. Kai­ser beton­te, dass das Muse­um weit mehr als ein Gebäu­de sei, es reflek­tie­re die Ver­gan­gen­heit, um die Zukunft aktiv mit­zu­ge­stal­ten.

Inter­na­tio­na­le Koope­ra­tio­nen und Son­der­aus­stel­lun­gen

Das Aus­stel­lungs­jahr 2026 spannt einen wei­ten the­ma­ti­schen Bogen: Erst­mals wer­den archäo­lo­gi­sche Erkennt­nis­se aus dem Kor­alm­bahn­bau prä­sen­tiert. Wei­te­re Son­der­schau­en wid­men sich Inge­borg Bach­mann, dem Kli­ma­wan­del, den Hoch­al­pen sowie der ägyp­ti­schen Samm­lung des Hau­ses. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist das Pro­jekt „Tor zur Demo­kra­tie“, das gezielt jun­ge Men­schen anspre­chen soll. Um das Muse­um für ein brei­tes Publi­kum zu öff­nen, ver­stärkt das Haus sei­ne Koope­ra­tio­nen mit Part­nern wie dem Car­in­thi­schen Som­mer und dem Alpen­ver­ein. Auch tech­no­lo­gisch rüs­tet das kärnten.museum auf: Zur Ver­bes­se­rung der Bar­rie­re­frei­heit wer­den Blin­den­leit­sys­te­me, mehr­spra­chi­ge Audio­gui­des und eine eige­ne App imple­men­tiert. Mul­ti­me­dia­le Pro­jek­te, Design- und Kuli­na­rik-Events ergän­zen das Ange­bot, um das Muse­um als sozia­len Treff­punkt und Lern­ort für mensch­li­che Wer­te zu fes­ti­gen.

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