Die bauliche Umsetzung des Projekts erfolgt im Zuge der Sanierung der Fritz-Strobl-Skimittelschule.
Die bauliche Umsetzung des Projekts erfolgt im Zuge der Sanierung der Fritz-Strobl-Skimittelschule.

© www.fssz.at

Leuchtturmprojekt

„Gol­dEck“: Moderns­tes Leistungssport­zentrum ent­steht in Spit­tal

Kärnten setzt neue Maßstäbe in der Sportförderung: Mit dem „Leistungssportzentrum Spittal GoldEck“ entsteht ein österreichweit einzigartiger Campus für Bildung und Spitzensport. Durch die Kooperation der Fritz-Strobl-Skimittelschule, der Polytechnischen Schule und dem BORG Spittal erhalten künftig bis zu 300 Talente eine duale Ausbildung der Sonderklasse. Das Projekt umfasst neben modernsten Trainingsflächen auch ein eigenes Internat und soll bereits in eineinhalb bis zwei Jahren fertiggestellt sein.

Zusammenfassung:

In Spittal an der Drau gibt es ein neues Zentrum für Schule und Sport unter einem Dach. Es bietet Kurse in 32 Sportarten an, nicht nur im Wintersport. Schüler können dort lernen und Sport trainieren, ohne das Bundesland Kärnten zu verlassen. Das Zentrum arbeitet eng mit dem Olympiastützpunkt Kärnten zusammen und bietet auch medizinische Betreuung, Mentaltraining und Ernährungswissenschaften an.Das Projekt wird im Rahmen der Renovierung der Fritz-Strobl-Skimittelschule umgesetzt. Ein Gebäude wird in ein modernes Internat mit 54 Betten umgebaut, was Schülern mit weiten Anreisen hilft. Die Kosten betragen etwa zwei Millionen Euro und werden von verschiedenen Organisationen getragen. Das Zentrum ist eine große Aufwertung für die Stadt Spittal und soll den Spitzensport für viele zugänglich machen, indem die Schulgebühren moderat gehalten werden.

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Das neue Leis­tungs­zen­trum am Stand­ort Spit­tal an der Drau bün­delt schu­li­sche Aus­bil­dung und pro­fes­sio­nel­len Sport unter einem Dach. Über das Schul­sport­leis­tungs­mo­dell Kärn­ten (SSLK) wer­den künf­tig gan­ze 32 Sport­ar­ten ange­bo­ten, wobei der Fokus nicht allein auf dem Win­ter­sport liegt. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser bezeich­ne­te das Pro­jekt als „Leucht­turm“, der weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus­strah­len und die Attrak­ti­vi­tät Kärn­tens als Bil­dungs­stand­ort mas­siv stei­gern wer­de. Beson­ders bemer­kens­wert: Die Regi­on Spit­tal blickt bereits auf 13 Olym­pia­sie­ge zurück – von Franz Klam­mer bis Anna Gas­ser. Mit der neu­en Infra­struk­tur sol­len Kärnt­ner Talen­te künf­tig opti­mal geför­dert wer­den, ohne das Bun­des­land für ihre Aus­bil­dung ver­las­sen zu müs­sen. Die dua­le Aus­bil­dung wird dabei durch Sport­me­di­zin, Men­tal­trai­ning und Ernäh­rungs­wis­sen­schaf­ten unter­stützt, koor­di­niert in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Olym­pia­zen­trum Kärn­ten.

Der Plan des neuen Leistungssportzentrum in Spittal.
Der Plan des neu­en Leis­tungs­sport­zen­trum in Spit­tal.

© LPD Kärnten/Wajand

Moder­ni­sie­rung und Inter­nats­bau

Die bau­li­che Umset­zung des Pro­jekts erfolgt im Zuge der Sanie­rung der Fritz-Strobl-Ski­mit­tel­schu­le. Durch eine Neu­kon­zep­ti­on der Nutz­flä­chen konn­ten rund 2.200 Qua­drat­me­ter für Sport- und Trai­nings­flä­chen, Werk­stät­ten und eine Kraft­kam­mer gewon­nen wer­den. Das Gebäu­de der Poly­tech­ni­schen Schu­le wird zudem in ein moder­nes Inter­nat mit 54 Bet­ten umge­baut, was vor allem Jugend­li­chen mit wei­ten Anrei­se­we­gen zugu­te­kommt. Die Errich­tungs­kos­ten belau­fen sich auf rund zwei Mil­lio­nen Euro net­to und wer­den gemein­schaft­lich durch das Land, den Kärnt­ner Bil­dungs­bau­fonds, die Gemein­de und EU-Bei­trä­ge finan­ziert. Für Bür­ger­meis­ter Ger­hard Köfer bedeu­tet das Zen­trum eine enor­me Auf­wer­tung der Bezirks­stadt Spit­tal als Sport‑, Tou­ris­mus- und Wirt­schafts­stand­ort. Ein wich­ti­ger sozia­ler Aspekt: Die Schul­bei­trä­ge sol­len bewusst mode­rat gehal­ten wer­den, um den Zugang zur Spit­zen­sport­aus­bil­dung breit zu ermög­li­chen.

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