Loystubn Familie Pulverer
Restaurantchef Zsolt Hende mit Siegrun Pulverer und Küchenchef Laszlo Kasza

© Pulverer

Gastro-Tipp

Loy­stubn inter­pre­tiert ihre Wur­zeln neu

Mit der neu konzipierten Loystubn zeigt die Familie Pulverer in Bad Kleinkirchheim, dass die spannendsten Zukunftsprojekte manchmal in einer ehrlichen Rückbesinnung auf die Herkunft liegen. Ein Besuch an einem Ort, der Handwerk, Geschichte und maximale Wertschätzung für Lebensmittel vereint.

Wenn Wän­de erzäh­len könn­ten, hät­te das Stamm­haus der Hote­liers­fa­mi­lie Pul­ve­rer viel zu berich­ten. Seit über 400 Jah­ren trotzt das Gebäu­de der Zeit, seit 1928 prägt die Fami­lie hier die Kärnt­ner Gast­freund­schaft. Doch wer die Loy­stubn heu­te betritt, fin­det eine leben­di­ge, kuli­na­ri­sche Büh­ne, die sich bewusst gegen den Trend der Belie­big­keit stemmt.

Zurück zur Essenz

„Die Loy­stubn ver­steht sich als kuli­na­ri­sche Büh­ne für das, was unse­re Regi­on wirk­lich leis­ten kann“, erklärt Sie­grun Pul­ve­rer. Gemein­sam mit Küchen­chef Lasz­lo Kas­za und Restau­rant­chef Zsolt Hen­de hat sie ein Kon­zept ent­wi­ckelt, das Radi­ka­li­tät in der Qua­li­tät sucht. Es geht um die Rück­kehr zum ech­ten Wirts­haus mit herz­li­cher Gast­ge­ber­kul­tur – ehr­lich, regio­nal und authen­tisch.

Ehr­li­ches Hand­werk in geschichts­träch­ti­gen Mau­ern – die Loy­stubn der Fami­lie Pul­ve­rer besinnt sich auf ihre 400-jäh­ri­gen Wur­zeln

© Pul­ve­rer

„Nose to tail“ und „Root to leaf”

Was andern­orts als moder­ner Food-Trend ver­mark­tet wird, ist in der Loy­stubn geleb­te Ver­ant­wor­tung. Unter den Leit­mo­ti­ven „Nose to tail“ und „Root to leaf“ wird das gan­ze Pro­dukt ver­wer­tet. Ob das Pinz­gau­er Rind vom haus­ei­ge­nen Hoch­wal­der-Bau­ern­hof oder das sai­so­na­le Gemü­se aus Brückl – in der Küche wird jedes Teil wert­ge­schätzt. „Maxi­ma­ler Geschmack bei mini­ma­ler Ver­schwen­dung“, so lau­tet das Cre­do.

Ein Netz­werk aus Lei­den­schaft

Kur­ze Wege sind eine logi­sche Kon­se­quenz aus der tie­fen Ver­wur­ze­lung der Fami­lie Pul­ve­rer in den Nock­ber­gen. Ein Groß­teil des Zuta­ten stammt aus dem eige­nen Hoch­wald­ner-Bau­ern­hof der Fami­lie Pul­ve­rer. Auch das Wild kommt aus der regio­na­len Jagd­ge­mein­schaft, der Fisch von der Fami­lie Hofer aus Feld am See – um nur zwei Bei­spie­le zu nen­nen.

Die Küchen­phi­lo­so­phie der Loy­stubn ist eine Lie­bes­er­klä­rung an die Nock­ber­ge, ver­edelt mit Zuta­ten vom eige­nen Hoch­wal­der-Bau­ern­hof

© Pul­ve­rer

Trotz des hohen kuli­na­ri­schen Niveaus hat sich die Loy­stubn den Cha­rak­ter eines Begeg­nungs­or­tes bewahrt. Von Don­ners­tag bis Sonn­tag öff­net das Haus sei­ne Türen für Genie­ßer, die das Beson­de­re suchen – und dabei trotz­dem die Unge­zwun­gen­heit eines ech­ten Kärnt­ner Wirts­hau­ses schät­zen.

Öff­nungs­zei­ten

A‑la-car­te: Don­ners­tag bis Sonn­tag von 18 bis 20.15 Uhr (Küche).

Halb­pen­si­ons­me­nü von Mon­tag bis Mitt­woch ab 18.30 Uhr mög­lich.

Reser­vie­rung erfor­der­lich unter Tele­fon 04240/744 oder hotel@pulverer.at

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