Von links: Vizepräsident des Präfekturparlaments von Hiroshima Koji Ikeda, Leiter des Renner Instituts Kärnten Harry Koller, Botschafterin Sigrid Berka, Gouverneurin der Präfektur Hiroshima Mika Yokota, LHStv.in Gaby Schaunig, Präsident des Präfekturparlaments von Hiroshima Takashi Nakamoto, LH a. D. Peter Kaiser, LAbg. Ruth Feistritzer
Von links: Vizepräsident des Präfekturparlaments von Hiroshima Koji Ikeda, Leiter des Renner Instituts Kärnten Harry Koller, Botschafterin Sigrid Berka, Gouverneurin der Präfektur Hiroshima Mika Yokota, LHStv.in Gaby Schaunig, Präsident des Präfekturparlaments von Hiroshima Takashi Nakamoto, LH a. D. Peter Kaiser, LAbg. Ruth Feistritzer

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Internationale Friedensarbeit

Kärnt­ner Dele­ga­ti­on in Hiro­shi­ma

Auf Vermittlung der Österreichischen Botschaft in Japan kam es in Hiroshima zu einem hochrangigen und zutiefst bewegenden politischen Austausch. Eine Kärntner Delegation unter der Leitung von LHStv.in Gaby Schaunig traf die Gouverneurin der Präfektur Hiroshima, Mika Yokota, sowie Präfekturparlamentspräsident Takashi Nakamoto. An den intensiven Gesprächen, die von großer Herzlichkeit geprägt waren, nahmen auch Landeshauptmann a. D. Peter Kaiser und Landtagsabgeordnete Ruth Feistritzer im Rahmen einer privaten Bildungsreise sowie Botschafterin Sigrid Berka teil. Im Fokus standen neben globalen Fragen der Friedensbildung auch erstaunliche regionale Parallelen.

Zusammenfassung:

Hiroshima ist bekannt als der Ort, an dem die erste Atombombe abgeworfen wurde. Heute steht die Stadt als Symbol für den Frieden und die Wichtigkeit, Atomwaffen abzuschaffen. Bei einem Besuch in Hiroshima betonten Politiker, wie wichtig es ist, die Erinnerungen an den Krieg wachzuhalten, um Frieden und Menschlichkeit zu fördern. Ein besonders emotionaler Moment war das Treffen mit Teruko Yahata, einer Überlebenden der Atombombe, die ihre Erfahrungen schilderte.Neben dem Gedenken sprachen die Teilnehmer auch über aktuelle Herausforderungen in der Regionalentwicklung. Es gibt überraschend viele Gemeinsamkeiten zwischen der Region Kärnten und Hiroshima – beide haben eine starke Industrie, florierenden Tourismus und eine schöne Natur. Der Austausch darüber, wie Wirtschaft und Umweltschutz verbunden werden können, war für beide Seiten wertvoll. Das Treffen zeigte, dass persönliche Begegnungen und internationale Zusammenarbeit wichtig sind, um gegenseitiges Verständnis und nachhaltige Partnerschaften zu stärken.

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Als Schau­platz des ers­ten Atom­bom­ben­ab­wurfs der Welt­ge­schich­te gilt Hiro­shi­ma heu­te als glo­ba­les Mahn­mal und Sym­bol für ato­ma­re Abrüs­tung. Ent­spre­chend inten­siv wid­me­ten sich die Spit­zen­po­li­ti­ker den The­men Erin­ne­rungs­kul­tur und der Ver­ant­wor­tung gegen­über kom­men­den Gene­ra­tio­nen. „Frie­den ist nie­mals selbst­ver­ständ­lich. Gera­de an einem Ort wie Hiro­shi­ma wird spür­bar, wel­che Fol­gen Krieg und Gewalt für Gene­ra­tio­nen haben kön­nen“, beton­te Schau­nig, die den japa­ni­schen Gast­ge­bern eine offi­zi­el­le Gegen­ein­la­dung nach Kärn­ten aus­sprach. Zu einem emo­tio­na­len Höhe­punkt der Rei­se wur­de das per­sön­li­che Tref­fen mit Teruko Yahata, einer Zeit­zeu­gin und Über­le­ben­den der Kata­stro­phe von 1945. Ihre Schil­de­run­gen mach­ten die Geschich­te für die Dele­ga­ti­on unmit­tel­bar greif­bar und unter­stri­chen die Not­wen­dig­keit, das Bewusst­sein für Demo­kra­tie und Mensch­lich­keit aktiv wei­ter­zu­ge­ben.

Inter­na­tio­na­le Koope­ra­tio­nen stär­ken den Kärnt­ner Stand­ort

Abseits der his­to­ri­schen Ver­ant­wor­tung blick­ten die Gesprächs­part­ner auch auf ganz kon­kre­te, aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen in der Regio­nal­ent­wick­lung. Dabei tra­ten über­ra­schen­de Gemein­sam­kei­ten zwi­schen Kärn­ten und der japa­ni­schen Prä­fek­tur zuta­ge: Bei­de Regio­nen zeich­nen sich durch ein star­kes Fun­da­ment aus moder­ner Indus­trie, flo­rie­ren­dem Tou­ris­mus und einer intak­ten, prä­gen­den Natur­ku­lis­se bei gleich­zei­tig sehr hoher Lebens­qua­li­tät aus. Der Erfah­rungs­aus­tausch dar­über, wie sich wirt­schaft­li­che Dyna­mik und öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit zukunfts­fä­hig ver­bin­den las­sen, wur­de von bei­den Sei­ten als außer­or­dent­lich berei­chernd emp­fun­den. Das Tref­fen mach­te ein­mal mehr deut­lich, dass per­sön­li­che Begeg­nun­gen und inter­na­tio­na­le Koope­ra­tio­nen das unver­zicht­ba­re Fun­da­ment für gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und nach­hal­ti­ge, glo­ba­le Part­ner­schaf­ten bil­den.

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