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Wildbachschutz
Sicherheit für Bad Kleinkirchheim
Zusammenfassung:
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Auslöser für das Schutzprojekt waren die schweren Unwetter der Jahre 2020, 2021 und insbesondere 2022. Damals kam es am St. Oswalderbach zu massiven Überflutungen in den Ortsbereichen Bach und St. Oswald-Lärchenweg sowie zu gefährlichen Tiefen- und Seitenerosionen. „Die Unwetter der vergangenen Jahre haben eindringlich gezeigt, wie schnell sich Wildbäche in eine Gefahr für Mensch, Haus und Infrastruktur verwandeln können. Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in vorausschauende Vorsorge“, unterstreicht Wasserreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. Das Projekt sieht von 2026 bis 2028 den Bau einer Konsolidierungssperre, Ufer- und Bachsohlensicherungen mittels Grobsteinschlichtungen und Betonsohlgurten sowie den Neubau einer Gemeindestraßenbrücke vor.
Lebenswichtige Verkehrsverbindungen für Wirtschaft und Tourismus
Neben dem Schutz von Wohnraum steht vor allem die Absicherung der Verkehrsinfrastruktur im Fokus. „Die B88 und die L13 sind das Rückgrat der regionalen Mobilität, des Tourismus und der Wirtschaft. Es ist entscheidend, dass Wasserbau, Straßenbau und Gemeinde hier Hand in Hand arbeiten“, erklärt Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber. Finanziert wird das Großprojekt gemeinschaftlich: Der Bund übernimmt den Löwenanteil von 1,426 Millionen Euro, das Land Kärnten steuert 575.000 Euro bei (aufgeteilt auf Wasserbau und Straßenverwaltung) und der Schutzwasserverband Millstätter See beteiligt sich mit 299.000 Euro. Damit wird ein nachhaltiges Fundament für die Sicherheit und Lebensqualität in der Nockberge-Region gelegt.
Bad Kleinkirchheim
Weitere Infos- Erstellt: 17.08.2026 18:40
- Update: 17.08.2026 18:41
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