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Gesundheitsversorgung
Einigung beim Trauma-Orthopädie-Zentrum
Zusammenfassung:
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„Uns ist ein wunderbares Reformprojekt im Sinne der Gesundheit und für die Kärntner Bevölkerung gelungen“, zeigte sich Landeshauptmann Daniel Fellner sichtlich erleichtert über das Ende der 13-jährigen Zitterpartie. Der entscheidende Schlüssel zum Erfolg liegt im radikalen Abbau von Doppelgleisigkeiten: Im Gegensatz zu den ursprünglichen Plänen wird die AUVA keine eigenen Intensivstationen, Schockräume oder Hubschrauberlandeplätze bauen, sondern direkt auf die bestehende High-End-Infrastruktur der KABEG zurückgreifen. Das Land Kärnten beteiligt sich – vorbehaltlich der finalen Beschlüsse in der Gesundheitsplattform – mit insgesamt rund 60 Millionen Euro an dem Vorhaben. Diese Summe soll in mehreren Tranchen von 2027 bis 2032 fließen. Da die Mittel direkt aus dem Kärntner Gesundheitsfonds (KGF) lukriert werden, wird das reguläre Landesbudget dadurch nicht belastet.
Starker sozialpartnerschaftlicher Erfolg sichert hunderte Arbeitsplätze
Das neue Zentrum, das von der AUVA errichtet und betrieben wird, integriert die bisherigen Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie des Klinikums Klagenfurt. Geplant sind rund 66 vollstationäre und 30 tagesklinische Betten, wobei eine vorgelagerte ambulante Einheit als erste Anlaufstelle für eine optimierte Patientenlenkung sorgen wird. Ein riesiger Gewinn für die alternde Bevölkerung ist die vorgezogene Realisierung des integrierten Alterstraumazentrums mit 32 Betten: Dieser Trakt wird baulich integriert, jedoch von der KABEG finanziert und betrieben, um eine lückenlose postoperative und pflegerische Nachbetreuung mit kürzesten Wegen zu garantieren. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und LHStv. Martin Gruber betonten unisono den unschätzbaren Wert dieses Schulterschlusses für den Wirtschafts- und Medizinstandort Kärnten. Auch die Spitzen der Sozialpartner, AK-Präsident Günther Goach und WK-Präsident Jürgen Mandl, feierten die Einigung als historischen Erfolg: Das Projekt sichere nicht nur hunderte hochqualifizierte Arbeitsplätze, sondern biete eine hocheffiziente, qualitätssichernde Struktur, die auf die nächsten 30 Jahre vorausblickt. Nach dem anstehenden KABEG-Aufsichtsrat soll der Bauzuschlag spätestens Anfang 2027 erfolgen.
UKH Klagenfurt am Wörthersee
Weitere Infos- Erstellt: 21.07.2026 10:00
- Update: 12.07.2026 19:30
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