Bereit für den Neustart ins All: Das Klagenfurter Planetarium präsentiert sich nach dem 1,4-Millionen-Euro-Umbau als topmodernes „Miniversum“.
Bereit für den Neustart ins All: Das Klagenfurter Planetarium präsentiert sich nach dem 1,4-Millionen-Euro-Umbau als topmodernes „Miniversum“.

© Helmuth Weichselbraun

Minimundus

Das neue Mini­ver­sum: Kla­gen­fur­ter Pla­ne­ta­ri­um für 1,4 Mil­lio­nen Euro rund­erneu­ert

Das Klagenfurter Planetarium erstrahlt in völlig neuem Glanz und hebt ab sofort unter einem geschichtsträchtigen neuen Namen ab: Als „Miniversum“ präsentiert sich das beliebte Ausflugsziel nach einer umfassenden, rund 1,4 Millionen Euro schweren Modernisierungswelle. Durch die enge strategische Zusammenarbeit mit dem benachbarten Minimundus entsteht am Wörthersee-Ostufer ein wetterunabhängiges, hochmodernes Freizeit- und Bildungszentrum. Das ambitionierte Großprojekt setzt neue technologische Maßstäbe im Kärntner Tourismus und verspricht ein faszinierendes Ganzjahreserlebnis für Familien, Schulklassen und Eventgäste.

Zusammenfassung:

Der Umbau eines traditionellen Standorts bringt neues Leben und modernste Technologie. Mit einem großen Budget wurden Aufenthaltsräume und die gesamte Infrastruktur erneuert, darunter auch eine wichtige neue Projektionstechnik, die scharfe Bilder aus dem Weltraum zeigt. Das Projekt wurde durch 150.000 Euro vom Land Kärnten unterstützt und stärkt den Tourismus in der Region.Die Umbauten bieten neue Nutzungsmöglichkeiten: ein flexibler Veranstaltungsraum für bis zu 80 Personen ist entstanden. Er kann für Firmenveranstaltungen, Präsentationen und Feiern genutzt werden. In Zusammenarbeit mit einer nahegelegenen Attraktion sollen besonders im Frühjahr und Herbst attraktive Angebote für Gruppen, Touristen und Schulen entstehen. Bisher besuchten etwa 50.000 Menschen pro Jahr das Planetarium. Mit dem neuen Konzept sollen es noch mehr werden.

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Der tief­grei­fen­de Umbau haucht dem tra­di­ti­ons­rei­chen Stand­ort neu­es Leben ein. Mit dem mil­lio­nen­schwe­ren Bud­get wur­den nicht nur die Auf­ent­halts- und Sani­tär­be­rei­che kom­plett neu gestal­tet, son­dern auch die gesam­te Infra­struk­tur von der Hei­zungs- und Lüf­tungs­an­la­ge bis hin zur mar­kan­ten Vor­füh­rungs­kup­pel von Grund auf erneu­ert. Das tech­no­lo­gi­sche Herz­stück bil­det ab sofort eine digi­ta­le Pro­jek­ti­ons- und Medi­en­tech­nik der neu­es­ten Gene­ra­ti­on, die den Besu­chern atem­be­rau­bend schar­fe Bil­der aus den Tie­fen des Kos­mos garan­tiert. Unter­stützt wur­de das zukunfts­wei­sen­de Pro­jekt mit einer Sub­ven­ti­on in Höhe von 150.000 Euro aus der spe­zi­el­len Aus­flugs­zie­le-För­der­schie­ne des Lan­des Kärn­ten. „Von sol­chen Inves­ti­tio­nen pro­fi­tiert der gesam­te Tou­ris­mus­stand­ort Kärn­ten. Das Pro­jekt ist ein wich­ti­ger Bei­trag, um unser wet­ter­un­ab­hän­gi­ges Frei­zeit­an­ge­bot wei­ter aus­zu­bau­en und Kärn­ten als ganz­jäh­rig attrak­ti­ves Urlaubs­land zu stär­ken“, unter­streicht Tou­ris­mus­lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig die Rele­vanz der Neu­aus­rich­tung.

High-Tech-Erleb­nis als Bil­dungs- und Schlecht­wet­ter-Magnet

Dank der bau­li­chen Ver­än­de­run­gen eröff­nen sich für das Mini­ver­sum künf­tig völ­lig neue, fle­xi­ble Nut­zungs­mög­lich­kei­ten. So wur­de der Saal unter der Kup­pel mit einer voll­kom­men mobi­len Bestuh­lung für rund 80 Per­so­nen aus­ge­stat­tet. Dadurch ver­wan­delt sich die kos­mi­sche Are­na im Hand­um­dre­hen in eine außer­ge­wöhn­li­che High-Tech-Event­lo­ca­ti­on für exklu­si­ve Fir­men­ver­an­stal­tun­gen, Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen, Vor­trä­ge oder pri­va­te Fei­ern. Durch den inten­si­ven Schul­ter­schluss mit der benach­bar­ten „klei­nen Welt am Wör­ther­see“ (Mini­mun­dus) sol­len vor allem im Früh­jahr und Herbst Syn­er­gien opti­mal genutzt wer­den, um Rei­se­grup­pen, Tou­ris­ten und Schu­len maß­ge­schnei­der­te Kom­bi-Ange­bo­te zu bie­ten. Bis­lang ver­zeich­ne­te das Pla­ne­ta­ri­um im Schnitt rund 50.000 Besu­cher pro Jahr – mit dem fri­schen Wind und dem erwei­ter­ten Ganz­jah­res­kon­zept des Mini­ver­sums soll die­se Mar­ke in den kom­men­den Sai­so­nen noch ein­mal deut­lich über­trof­fen wer­den.

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