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Vier-Millionen-Euro-Paket des Landes Kärnten
Mehr als 160 Anträge für Hitzeschutz
Die Hitzeschutz-Förderung des Landes Kärnten wird stark nachgefragt. Aus 51 Gemeinden wurden bereits mehr als 160 Maßnahmen für Volksschulen, Kindergärten und Kindertagesstätten eingereicht. Insgesamt stehen rund vier Millionen Euro zur Verfügung, das Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten. Gefördert werden im Außenbereich unter anderem Sonnensegel, Begrünungen, Trinkbrunnen und Entsiegelungen. Im Inneren können Rollos, Jalousien, Hitzeschutzfolien, Deckenventilatoren, Cooling Rooms und klimatisierte Ruhebereiche unterstützt werden. Die Gemeinden sollen jene Lösungen umsetzen können, die zum jeweiligen Standort passen. Hintergrund sind längere und intensivere Hitzeperioden, die besonders in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen neue Anforderungen an Gebäude und Freiflächen stellen.
Förderung läuft bis Ende 2027
Landeshauptmann Daniel Fellner sieht die hohe Zahl an Einreichungen als Bestätigung: „Die Nachfrage zeigt, dass wir mit dieser Förderung die richtigen Hebel zur richtigen Zeit ansetzen.“ Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger verweist darauf, dass Klimaanpassung künftig bereits bei Bauprojekten berücksichtigt werden müsse. Auch Bildungsreferent Peter Reichmann fordert langfristig klimafitte Standards bei Neubauten und größeren Sanierungen. Dazu zählen Beschattung, Grünflächen, passive Kühlung und energieeffiziente Gebäudetechnik. Die Förderung kann noch bis 31. Dezember 2027 beantragt werden. Bei der Umsetzung arbeiten die Abteilungen 3 und 8 des Landes zusammen. Fachliche Beratung bietet die Klimakoordination der Abteilung 8; zusätzlich wird das Wissen der KLAR-Manager eingebunden.
Hitzeschutz-Förderung
Fördervolumen: rund vier Millionen Euro.
Förderhöhe: bis zu 80 Prozent der Kosten.
Zielgruppe: Kärntner Gemeinden mit elementaren Bildungseinrichtungen und Volksschulen.
Einreichfrist: 31. Dezember 2027.
Beratung: Klimakoordination der Abteilung 8 des Landes Kärnten.
- Erstellt: 27.08.2026 09:00
- Update: 24.08.2026 11:10
- Quelle: www.ktn.gv.at
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