© Büro LRin Lagger-Pöllinger
Schutzwasserbau
Spatenstich am Lengholzerbach
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
„Hinter den 51 gefährdeten Objekten stehen Familien, Betriebe und menschliche Existenzen. Wir investieren gezielt in Vorsorge und schaffen verlässliche Sicherheit für das Zuhause und den Alltag der Menschen vor Ort“, unterstrich Wasserreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger beim Festakt. Auch Bürgermeister Manfred Fleißner zeigte sich erleichtert: Die jüngsten Unwetter der Jahre 2019, 2020 und 2023 hätten drastisch vor Augen geführt, wie dringend der Ausbau sei. Die bisherigen Schutzanlagen stammten teilweise noch aus den 1960er-Jahren und konnten die enormen Wassermassen, das Geschiebe und das Wildholz bei Starkregen nicht mehr ausreichend zurückhalten.
Schutz vor 150-jährlichem Hochwasser und Murenabgängen
Das Großprojekt ist auf die Bewältigung eines 150-jährlichen Hochwasserereignisses (HQ150) ausgelegt und wird als Gemeinschaftswerk realisiert. Beteiligt sind der Bund, das Land Kärnten, die Landesstraßenverwaltung sowie die Gemeinde Kleblach-Lind im Rahmen des Schutzwasserverbandes Goldeck. Der Landesanteil von 910.000 Euro teilt sich auf in 700.000 Euro aus den Töpfen für Wasserwirtschaft und Wildbachverbauung sowie 210.000 Euro für Straßen und Brücken. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) und den kooperativen Grundeigentümern konnte das Projekt in kurzer Zeit von der Planung in die Umsetzung geführt werden.
Hochwasserschutzprojekt am Lengholzerbach
Weitere Infos- Erstellt: 20.09.2026 10:00
- Update: 17.09.2026 11:26
- Stadt & Land
- Spittal an der Drau
- Feedback zum Artikel