Mitwirkende sowie Grundeigentümer und Vertretende aus der Politik zum Spatenstich
Mitwirkende sowie Grundeigentümer und Vertretende aus der Politik zum Spatenstich

© Büro LRin Lagger-Pöllinger

Schutzwasserbau

Spa­ten­stich am Leng­hol­zer­bach

Mit dem offiziellen Spatenstich in Lengholz nimmt eines der bedeutendsten Hochwasserschutzprojekte der Region konkrete Formen an: Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro werden bis zum Jahr 2028 investiert, um den Siedlungsraum der Ortschaft Lengholz in der Gemeinde Kleblach-Lind nachhaltig vor Überschwemmungen und Murenabgängen zu schützen. Das Projekt sichert künftig 51 Wohn- und Wirtschaftsobjekte, wichtige Infrastruktur sowie die Landesstraße L14. Das Land Kärnten steuert insgesamt 910.000 Euro zur Finanzierung bei.

Zusammenfassung:

Hinter den 51 gefährdeten Objekten stehen Familien, Betriebe und menschliche Existenzen. Wir investieren gezielt in Vorsorge und schaffen verlässliche Sicherheit für das Zuhause und den Alltag der Menschen vor Ort, unterstrich Wasserreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger beim Festakt. Auch Bürgermeister Manfred Fleißner zeigte sich erleichtert: Die jüngsten Unwetter der Jahre 2019, 2020 und 2023 hätten drastisch vor Augen geführt, wie dringend der Ausbau sei. Die bisherigen Schutzanlagen stammten teilweise noch aus den 1960er-Jahren und konnten die enormen Wassermassen, das Geschiebe und das Wildholz bei Starkregen nicht mehr ausreichend zurückhalten.Das Großprojekt ist auf die Bewältigung eines 150-jährlichen Hochwassereignisses (HQ150) ausgelegt und wird als Gemeinschaftswerk realisiert. Beteiligt sind der Bund, das Land Kärnten, die Landesstraßenverwaltung sowie die Gemeinde Kleblach-Lind im Rahmen des Schutzwasserverbandes Goldeck. Der Landesanteil von 910.000 Euro teilt sich auf in 700.000 Euro aus den Töpfen für Wasserwirtschaft und Wildbachverbauung sowie 210.000 Euro für Straßen und Brücken. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) und den kooperativen Grundeigentümern konnte das Projekt in kurzer Zeit von der Planung in die Umsetzung geführt werden.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

„Hin­ter den 51 gefähr­de­ten Objek­ten ste­hen Fami­li­en, Betrie­be und mensch­li­che Exis­ten­zen. Wir inves­tie­ren gezielt in Vor­sor­ge und schaf­fen ver­läss­li­che Sicher­heit für das Zuhau­se und den All­tag der Men­schen vor Ort“, unter­strich Was­ser­re­fe­ren­tin Lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger beim Fest­akt. Auch Bür­ger­meis­ter Man­fred Fleiß­ner zeig­te sich erleich­tert: Die jüngs­ten Unwet­ter der Jah­re 2019, 2020 und 2023 hät­ten dras­tisch vor Augen geführt, wie drin­gend der Aus­bau sei. Die bis­he­ri­gen Schutz­an­la­gen stamm­ten teil­wei­se noch aus den 1960er-Jah­ren und konn­ten die enor­men Was­ser­mas­sen, das Geschie­be und das Wild­holz bei Stark­re­gen nicht mehr aus­rei­chend zurück­hal­ten.

Schutz vor 150-jähr­li­chem Hoch­was­ser und Muren­ab­gän­gen

Das Groß­pro­jekt ist auf die Bewäl­ti­gung eines 150-jähr­li­chen Hoch­was­ser­er­eig­nis­ses (HQ150) aus­ge­legt und wird als Gemein­schafts­werk rea­li­siert. Betei­ligt sind der Bund, das Land Kärn­ten, die Lan­des­stra­ßen­ver­wal­tung sowie die Gemein­de Kleb­lach-Lind im Rah­men des Schutz­was­ser­ver­ban­des Gol­deck. Der Lan­des­an­teil von 910.000 Euro teilt sich auf in 700.000 Euro aus den Töp­fen für Was­ser­wirt­schaft und Wild­bach­ver­bau­ung sowie 210.000 Euro für Stra­ßen und Brü­cken. Dank der guten Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Wild­bach- und Lawi­nen­ver­bau­ung (WLV) und den koope­ra­ti­ven Grund­ei­gen­tü­mern konn­te das Pro­jekt in kur­zer Zeit von der Pla­nung in die Umset­zung geführt wer­den.

Hoch­was­ser­schutz­pro­jekt am Leng­hol­zer­bach
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