Zukunftsweisendes Projekt in St. Martin: Aus der ehemaligen Schule baut die Genossenschaft „meine Heimat“ zwölf geförderte Mietwohnungen.
Zukunftsweisendes Projekt in St. Martin: Aus der ehemaligen Schule baut die Genossenschaft „meine Heimat“ zwölf geförderte Mietwohnungen.

© Katzianka Architektur

Wohnbau-Offensive

Aus alter Schu­le wird neu­er Wohn­raum

Die Bewältigung hoher Wohnkosten bleibt eine der drängendsten Aufgaben für Städte und Gemeinden. Die Stadt Villach begegnet dieser Herausforderung mit einer groß angelegten Wohnbau-Offensive, die in einem ersten Schritt 300 zusätzliche geförderte Einheiten bringt. Jüngstes Leuchtturmprojekt ist die Umwandlung der ehemaligen Schule in St. Martin – zuletzt als Haus der künstlerischen Begegnung bekannt – in ein modernes Wohngebäude. Die Baugenossenschaft „meine Heimat“ errichtet dort zwölf geförderte Mietwohnungen, die bereits Anfang 2028 bezugsfertig sein sollen.

Zusammenfassung:

Die Stadtpolitik von Villach weiß, wie wichtig bezahlbare Mieten sind. Bürgermeister Günther Albel sagt, dass die Stadt erfolgreich beim Land Kärnten für mehr geförderte Wohnungen gekämpft hat. In diesen Wohnungen sind die Mieten im Durchschnitt bis zu 28 Prozent günstiger als auf dem privaten Markt. Die Stadt hat in verschiedenen Bereichen wie St. Martin, Vassach, St. Magdalen, Maria Gail, Neue Heimat und Völkendorf bereits fertige oder im Bau befindliche Projekte. Zukünftige große Projekte sind am Westbahnhof und im Nikolai-Quartier geplant.Wohnungsstadtrat Erwin Baumann erklärt, dass die Sanierung bestehender Gebäude zeigt, wie man günstigen Wohnraum schaffen kann, ohne neue Fläche zu versiegeln. Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender von meine Heimat, betont auch die ökologischen Vorteile: Der beste Ort für neuen Wohnraum ist dort, wo bereits gebaut wurde. Jede neue Wohnung benötigt keinen zusätzlichen versiegelten Quadratmeter Boden.

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„Vil­lachs Stadt­po­li­tik weiß, wie wich­tig leist­ba­re Mie­ten sind. Wir haben beim Land Kärn­ten erfolg­reich um grö­ße­re Kon­tin­gen­te an geför­der­ten Woh­nun­gen gekämpft“, betont Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel. In geför­der­ten Anla­gen lie­gen die Miet­prei­se im Schnitt um bis zu 28 Pro­zent unter jenen des pri­va­ten Mark­tes. Neben St. Mar­tin nennt Albel bereits fer­tig­ge­stell­te oder in Bau befind­li­che Pro­jek­te in Vassach (wo aktu­ell 48 Ein­hei­ten bezo­gen wer­den), St. Mag­da­len, Maria Gail, Neue Hei­mat und Völ­ken­dorf. Bei künf­ti­gen Groß­pro­jek­ten wie am West­bahn­hof oder im Niko­lai­Quar­tier wer­den wei­te­re Ein­hei­ten fol­gen.

Erhalt his­to­ri­scher Bau­sub­stanz und Null-Boden­ver­sie­ge­lung

Woh­nungs­stadt­rat Erwin Bau­mann hebt den Mehr­wert der Pro­jekt­aus­füh­rung her­vor: „Die Sanie­rung zeigt bei­spiel­haft, wie bestehen­de Bau­sub­stanz sinn­voll genutzt wird, um leist­ba­ren Wohn­raum zu schaf­fen und gleich­zei­tig ein geschichts­träch­ti­ges Gebäu­de zu erhal­ten.“ Auch Hel­mut Kus­ter­nik, Vor­stands­vor­sit­zen­der der „mei­ne Hei­mat“, unter­streicht den öko­lo­gi­schen Vor­teil der Nach­nut­zung: „Die bes­te Flä­che für neu­en Wohn­raum ist jene, die bereits bebaut ist. Jede ein­zel­ne Woh­nung, die hier ent­steht, kommt ohne einen ein­zi­gen neu ver­sie­gel­ten Qua­drat­me­ter aus.“

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