Großformatige grüne Totentanz-Holzschnitte von Lisa Huber im Wiener Stephansdom
Lisa Hubers großformatige Holzschnitte verbinden das traditionelle Totentanz-Motiv mit Fragen nach Vergänglichkeit und Hoffnung.

© Jörg v. Bruchhausen © 2026 Lisa Huber VG Bild-Kunst Wien

Kärntner Kunst in Wien

Lisa Hubers „Toten­tanz“ im Ste­phans­dom

Rund um Allerheiligen und Allerseelen sind im Wiener Stephansdom großformatige Holzschnitte der Kärntner Künstlerin Lisa Huber zu sehen. Ihre vierteilige Serie „Totentanz“ verbindet die mittelalterliche Erinnerung an die Gleichheit vor dem Tod mit Fragen nach Vergänglichkeit, Erinnerung und christlicher Hoffnung.

Zusammenfassung:

Die Kärntner Künstlerin Lisa Huber zeigt ihre Kunstwerke mit dem Titel Totentanz im Wiener Stephansdom. Die Serie besteht aus vier großen Holzschnitten, die 1996 und 1997 entstanden sind. Sie sind 2,60 mal 5,60 Meter groß und in Grüntönen gehalten. Die Bilder zeigen tanzende Skelette und christliche Symbole. Sie sind eine Erinnerung an den Tod ihres Vaters und laden die Besucher dazu ein, über Leben und Tod nachzudenken. Der Stephansdom ist ein passender Ort dafür, da er bereits an die Vergänglichkeit und den christlichen Glauben erinnert. Die Kunstwerke sind rund um Allerheiligen und Allerseelen zu sehen.

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Die Kärnt­ner Künst­le­rin Lisa Huber prä­sen­tiert ihre vier­tei­li­ge Serie „Toten­tanz“ rund um Aller­hei­li­gen und Aller­see­len im Wie­ner Ste­phans­dom. Die 2,60 mal 5,60 Meter gro­ßen, grün getön­ten Holz­schnit­te ent­stan­den 1996 und 1997 als Reak­ti­on auf den Tod ihres Vaters. Zu sehen sind tan­zen­de, sprin­gen­de und gekrümm­te Ske­let­te, kör­per­lo­se Gewän­der, Schlei­er und christ­li­che Sym­bo­le. Die auf­wen­di­ge Holz­schnitt­tech­nik gibt den Arbei­ten eine bei­na­he male­ri­sche Wir­kung. Im Zen­trum des Domes laden die Bil­der zum Geden­ken an Ver­stor­be­ne und zur Aus­ein­an­der­set­zung mit Leben, Tod und Ewig­keit ein.

Altes Motiv, zeit­ge­nös­sisch inter­pre­tiert

Der Toten­tanz gehört zu den ältes­ten Moti­ven der bil­den­den Kunst. Mit­tel­al­ter­li­che Dar­stel­lun­gen zeig­ten Men­schen aller Alters­grup­pen und gesell­schaft­li­chen Schich­ten gemein­sam mit dem Tod. Ihre zen­tra­le Aus­sa­ge: Her­kunft, Besitz und Stel­lung ver­lie­ren ange­sichts der Sterb­lich­keit ihre Bedeu­tung. Huber greift die­se Tra­di­ti­on auf und ver­bin­det sie mit Erin­ne­rung und Hoff­nung. Der Ste­phans­dom bie­tet dafür einen beson­de­ren Rah­men, da Grab­plat­ten, Toten­schä­del und Mär­ty­rer­dar­stel­lun­gen bereits an die mensch­li­che End­lich­keit erin­nern. Zugleich ver­weist die Serie auf die christ­li­che Vor­stel­lung, dass der Tod nicht das letz­te Wort hat.

Toten­tanz von Lisa Huber
Wie­ner Ste­phans­dom, Wien
Rund um Aller­hei­li­gen und Aller­see­len
Vier­tei­li­ge Serie groß­for­ma­ti­ger Holz­schnit­te über Ver­gäng­lich­keit, Erin­ne­rung und Hoff­nung.
Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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