Das neue Trauma-Orthopädie-Zentrum wird direkt an die bestehende Infrastruktur des Klinikums Klagenfurt angedockt.
Das neue Trauma-Orthopädie-Zentrum wird direkt an die bestehende Infrastruktur des Klinikums Klagenfurt angedockt.

© auva.at

Gesundheitsversorgung

Eini­gung beim Trau­ma-Ortho­pä­die-Zen­trum

Was lange währt, wird endlich ein österreichweites Vorzeigeprojekt: Der Verwaltungsrat der AUVA hat in einer außerordentlichen Sitzung offiziell grünes Licht für das wegweisende Großprojekt des Trauma-Orthopädie-Zentrums Klagenfurt (TOZK) gegeben. Nach einer intensiven Evaluierungsphase einigten sich das Land Kärnten, die KABEG und die AUVA auf ein komplett überarbeitetes Konzept. Durch die konsequente Streichung von Doppelstrukturen und eine noch engere Kooperation wird die traumatologische und orthopädische Patientenversorgung ab spätestens 2031/2032 an einem einzigen, hochmodernen Standort auf dem Gelände des Klinikums Klagenfurt konzentriert.

Zusammenfassung:

In Kärnten gibt es ein neues Gesundheitsprojekt, das den Menschen helfen soll. Der Landeshauptmann, Daniel Fellner, ist froh, dass die lange Planungszeit vorbei ist. Der Plan ist, dass die AUVA vorhandene Infrastruktur nutzt, anstatt neue Einrichtungen zu bauen. Das Land Kärnten wird etwa 60 Millionen Euro für das Projekt bis 2032 bereitstellen. Da die Mittel aus einem Gesundheitsfonds kommen, wird der normale Haushaltsplan nicht belastet.Das neue Zentrum wird von der AUVA gebaut und betrieben. Es wird Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie integrieren und hat etwa 66 Betten für stationäre Patienten und 30 für tagesklinische Patienten. Eine ambulante Einheit soll die Patienten gut betreuen. Für ältere Menschen wird ein neues Alterszentrum mit 32 Betten entstehen, das von der KABEG finanziert wird.Die Politiker Beate Prettner und Martin Gruber sowie die Sozialpartner begrüßen das Projekt. Es sichert Arbeitsplätze und bietet eine gute medizinische Struktur. Der Bau soll spätestens 2027 beginnen.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

„Uns ist ein wun­der­ba­res Reform­pro­jekt im Sin­ne der Gesund­heit und für die Kärnt­ner Bevöl­ke­rung gelun­gen“, zeig­te sich Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner sicht­lich erleich­tert über das Ende der 13-jäh­ri­gen Zit­ter­par­tie. Der ent­schei­den­de Schlüs­sel zum Erfolg liegt im radi­ka­len Abbau von Dop­pel­glei­sig­kei­ten: Im Gegen­satz zu den ursprüng­li­chen Plä­nen wird die AUVA kei­ne eige­nen Inten­siv­sta­tio­nen, Schock­räu­me oder Hub­schrau­ber­lan­de­plät­ze bau­en, son­dern direkt auf die bestehen­de High-End-Infra­struk­tur der KABEG zurück­grei­fen. Das Land Kärn­ten betei­ligt sich – vor­be­halt­lich der fina­len Beschlüs­se in der Gesund­heits­platt­form – mit ins­ge­samt rund 60 Mil­lio­nen Euro an dem Vor­ha­ben. Die­se Sum­me soll in meh­re­ren Tran­chen von 2027 bis 2032 flie­ßen. Da die Mit­tel direkt aus dem Kärnt­ner Gesund­heits­fonds (KGF) lukriert wer­den, wird das regu­lä­re Lan­des­bud­get dadurch nicht belas­tet.

Star­ker sozi­al­part­ner­schaft­li­cher Erfolg sichert hun­der­te Arbeits­plät­ze

Das neue Zen­trum, das von der AUVA errich­tet und betrie­ben wird, inte­griert die bis­he­ri­gen Abtei­lun­gen für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die des Kli­ni­kums Kla­gen­furt. Geplant sind rund 66 voll­sta­tio­nä­re und 30 tages­kli­ni­sche Bet­ten, wobei eine vor­ge­la­ger­te ambu­lan­te Ein­heit als ers­te Anlauf­stel­le für eine opti­mier­te Pati­en­ten­len­kung sor­gen wird. Ein rie­si­ger Gewinn für die altern­de Bevöl­ke­rung ist die vor­ge­zo­ge­ne Rea­li­sie­rung des inte­grier­ten Alters­trau­ma­zen­trums mit 32 Bet­ten: Die­ser Trakt wird bau­lich inte­griert, jedoch von der KABEG finan­ziert und betrie­ben, um eine lücken­lo­se post­ope­ra­ti­ve und pfle­ge­ri­sche Nach­be­treu­ung mit kür­zes­ten Wegen zu garan­tie­ren. Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner und LHStv. Mar­tin Gru­ber beton­ten uni­so­no den unschätz­ba­ren Wert die­ses Schul­ter­schlus­ses für den Wirt­schafts- und Medi­zin­stand­ort Kärn­ten. Auch die Spit­zen der Sozi­al­part­ner, AK-Prä­si­dent Gün­ther Goach und WK-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl, fei­er­ten die Eini­gung als his­to­ri­schen Erfolg: Das Pro­jekt siche­re nicht nur hun­der­te hoch­qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze, son­dern bie­te eine hoch­ef­fi­zi­en­te, qua­li­täts­si­chern­de Struk­tur, die auf die nächs­ten 30 Jah­re vor­aus­blickt. Nach dem anste­hen­den KABEG-Auf­sichts­rat soll der Bau­zu­schlag spä­tes­tens Anfang 2027 erfol­gen.

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