Landesrat Daniel Fellner sieht im Personalpool eine wesentliche Stütze für die elementare Bildung in Kärnten.
Landesrat Daniel Fellner sieht im Personalpool eine wesentliche Stütze für die elementare Bildung in Kärnten.

© Generiert mit Gemini / Google AI

Sicherung der Kinderbildung

Erfolgs­mo­dell gegen Per­so­nal­aus­fäl­le

Der neue interkommunale Personalpool für Kärntens Kindergärten zieht eine positive erste Bilanz. Das von Landesrat Daniel Fellner initiierte Projekt federt kurzfristige Personalausfälle professionell ab und sichert so die pädagogische Qualität. Mit bereits 189 geleisteten Einsatztagen bis Ende 2025 hat sich das Modell als wertvoller Rückhalt für Gemeinden und Fachpersonal erwiesen. Aufgrund der hohen Nachfrage ist ein weiterer Ausbau bereits in Planung.

Zusammenfassung:

Seit Mai 2025 gibt es einen Personalpool für die Kinderbetreuung. Aktuell arbeiten fünf qualifizierte Erzieherinnen in den Bezirken Villach-Land, Klagenfurt-Land, Völkermarkt, Hermagor und Spittal an der Drau. Von September bis Dezember 2025 wurden 371 Arbeitstage verzeichnet, mehr als die Hälfte davon direkt in Einrichtungen. Es gibt auch Orientierungstage, damit das Personal die Teams vor Ort kennenlernt. Das Projekt sorgt dafür, dass es keine Engpässe bei der Kinderbetreuung gibt. Es wird zentral vom Gemeinde-Servicezentrum verwaltet, was den Verwaltungsaufwand für die Gemeinden reduziert.Der Personalpool soll weiter ausgebaut werden, da insbesondere im Bezirk Wolfsberg mehr Bedarf besteht. Es sollen zwei zusätzliche Stellen geschaffen werden, um Vertretungskapazitäten zu verbessern. Bis 2027 sollen landesweit zehn bis 15 Erzieher eingestellt werden. Die Finanzierung erfolgt durch Fördergelder des Landes, Beiträge der Gemeinden und Abrechnung der tatsächlichen Stunden. Ziel ist es, dass das System langfristig eigenständig funktioniert. Landesrat Fellner betont, dass hochwertige Kinderbetreuung wichtig ist und langfristig gesichert werden soll.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Seit dem Start im Mai 2025 hat sich der Per­so­nal­pool rasch zu einem zen­tra­len Qua­li­täts­in­stru­ment ent­wi­ckelt. Der­zeit sind fünf qua­li­fi­zier­te Ele­men­tar­päd­ago­gin­nen im Ein­satz, die bereits 24 Gemein­den in den Bezir­ken Vil­lach-Land, Kla­gen­furt-Land, Völ­ker­markt, Her­ma­gor und Spit­tal an der Drau unter­stüt­zen. Von Sep­tem­ber bis Dezem­ber 2025 wur­den ins­ge­samt 371 Arbeits­ta­ge ver­zeich­net, wovon über die Hälf­te auf direk­te Ein­satz­ta­ge in den Ein­rich­tun­gen ent­fiel. Ein wesent­li­cher Bestand­teil sind zudem Ori­en­tie­rungs­ta­ge, an denen das Per­so­nal die Teams und Struk­tu­ren vor Ort ken­nen­lernt. Laut Lan­des­rat Fell­ner schafft das Pro­jekt sta­bi­le Rah­men­be­din­gun­gen für die Bil­dungs­ar­beit und ver­hin­dert, dass orga­ni­sa­to­ri­sche Eng­päs­se die Betreu­ungs­qua­li­tät gefähr­den. Die Koor­di­na­ti­on erfolgt zen­tral über das Gemein­de-Ser­vice­zen­trum (GSZ), was den Ver­wal­tungs­auf­wand für die Kom­mu­nen mini­miert.

Aus­bau auf bis zu 15 Stel­len geplant

Auf­grund des stei­gen­den Bedarfs, ins­be­son­de­re im Bezirk Wolfs­berg, wird der Per­so­nal­pool nun gezielt erwei­tert. Zwei zusätz­li­che Stel­len sol­len dort struk­tu­rel­le Lücken bei Ver­tre­tungs­ka­pa­zi­tä­ten schlie­ßen. Für die Jah­re 2026 und 2027 ist eine schritt­wei­se Auf­sto­ckung auf lan­des­weit zehn bis 15 Päd­ago­gen vor­ge­se­hen. Die Finan­zie­rung basiert auf einer Anschub­för­de­rung des Lan­des, einem soli­da­ri­schen Sockel­bei­trag der Gemein­den sowie der Abrech­nung der tat­säch­li­chen Ein­satz­stun­den. Zudem kön­nen die Gemein­den den IKZ-Bonus nut­zen. Ziel ist es, das Sys­tem mit­tel­fris­tig eigen­stän­dig trag­fä­hig zu machen. Für Fell­ner ist die Maß­nah­me ein kla­res Signal für die Prio­ri­tät hoch­wer­ti­ger Kin­der­be­treu­ung, die durch vor­aus­schau­en­de Struk­tu­ren nach­hal­tig abge­si­chert wird.

Kin­der­be­treu­ung
Wei­te­re Infos

Weitere Themen