In einer gemeinsamen Investitions- und Konjunkturkonferenz haben Landesregierung und Sozialpartner die derzeitig problematische Stimmung in der Kärntner Unternehmerschaft evaluiert und Maßnahmen besprochen, um dem Standort Kärnten neu Perspektiven zu ermöglichen.

Zusammenfassung in einfacher Sprache

Unternehmen in Kärnten, Österreich, machen sich Sorgen wegen politischen Risiken, Inflation und Arbeitskräftemangel. Deshalb haben sich Vertreter der Regierung und andere wichtige Personen getroffen, um Lösungen zu finden. Kärnten war sehr erfolgreich in den letzten Jahren, aber jetzt gibt es einige Probleme. Das aktuelle Regierungsprogramm soll die Wirtschaft in Kärnten verbessern. Ein großes Problem ist der Mangel an Arbeitskräften.Es gab schon einige Verbesserungen, zum Beispiel ein neues Gesetz für Kinderbetreuung und bessere Ausbildungsmöglichkeiten. Aber es gibt immer noch Bedarf, besonders für ältere Menschen, die wieder arbeiten wollen. Es ist auch wichtig, das Netzwerk und den Verkehr zu verbessern. So soll die neue Koralmbahn nicht nur in Klagenfurt und Villach halten, sondern auch in weiter entfernten Regionen. Die Regierung und die Sozialpartner wollen gemeinsam Kärnten unterstützen.
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Unbe­re­chen­ba­re geo­po­li­ti­schen Risi­ken, all­ge­gen­wär­ti­ge Teue­rung und Infla­ti­on sowie Arbeits­kräf­te­man­gel und stei­gen­de Arbeits­kos­ten trü­ben laut einer Kon­junk­tur­um­fra­ge der­zeit die Stim­mung der Kärnt­ner Unter­neh­men. Des­halb tra­fen sich Ver­tre­ter der Lan­des­re­gie­rung und der Sozi­al­part­ner in Kla­gen­furt zu einer Inves­ti­ti­ons- und Kon­junk­tur­kon­fe­renz, um die­sen Pro­ble­men ent­schie­den ent­ge­gen­zu­tre­ten. Zwar hat Kärn­ten zwi­schen 2018 und 2022 die mit Abstand höchs­te Stei­ge­rung im Wirt­schafts­wachs­tum je Ein­woh­ner erreicht, doch es gel­te nun mit kon­kre­ten Maß­nah­men der Kärnt­ner Unter­neh­mer­schaft wie­der zukunfts­wei­sen­de Per­spek­ti­ven zu geben. Das aktu­el­le Regie­rungs­pro­gramm zielt bereits auf eine umfas­sen­de Ver­bes­se­rung der wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on in Kärn­ten ab, doch gera­de dem Pro­blem des Arbeits­kräf­te­man­gels soll nun mit vol­lem Fokus begeg­net wer­den.

Ivestitions-und-Konkunkturkonferenz
(v.l.) LR Mag. Sebas­ti­an Schu­sch­nig, LH Dr. Peter Kai­ser, WK-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl und Ing. Mag. Her­wig Drax­ler, Lei­ter der Abtei­lung Wirt­schafts­po­li­tik der WKK, wol­len dem Stand­ort Kärn­ten mit viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl neue Per­spek­ti­ven eröff­nen.

© WKK/Just

Fin­ger­spit­zen­ge­fühl für den Stand­ort

Mit den kürz­lich geschaf­fe­nen Erleich­te­run­gen durch das neue Kin­der­bil­dungs- und Betreu­ungs­ge­setz, aber auch mit Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten wie der Dua­len Aka­de­mie wur­den in die­sem Bereich bereits wich­ti­ge Impul­se gesetzt. Drin­gen­den Bedarf gäbe es hin­ge­gen bei der Reinte­gra­ti­on älte­rer Arbeit­neh­mer in den Arbeits­markt, von deren Erfah­rung Unter­neh­men enorm pro­fi­tie­ren kön­nen. Wich­ti­ge Fak­to­ren für die Siche­rung des Wirt­schafts­stand­or­tes Kärn­ten sind zudem der rasche Netz­werk­aus­bau sowie Inves­ti­tio­nen in die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur. Dabei spielt die groß­räu­mi­ge Anbin­dung an die neue Kor­alm­bahn eine ent­schei­den­de Rol­le, die nicht nur auf die Bahn­hö­fe Kla­gen­furt und Vil­lach beschränkt sein soll, son­dern auf ent­fern­te­re Regio­nen aus­ge­wei­tet wer­den soll. Mit ent­spre­chen­den Maß­nah­men und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl für den Stand­ort wol­len Lan­des­re­gie­rung und Sozi­al­part­ner geschlos­sen neue Per­spek­ti­ven für Kärn­ten schaf­fen.