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Fachkräfte von morgen
“Handwerk verbindet” Vorzeigeprojekt startet in die dritte Runde
Zusammenfassung:
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„Jeder Mensch, der in Kärnten eine Ausbildung beginnt, Arbeit findet und sich eine Zukunft aufbauen kann, ist ein Gewinn für unser Land. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Integration und Fachkräfteentwicklung erfolgreich zusammenwirken können“, betont Landeshauptmann und Integrationsreferent Daniel Fellner. Das zwölfwöchige Programm ist bewusst ganzheitlich aufgebaut: Neben dem Kennenlernen zentraler handwerklicher Abläufe und Begriffe steht die berufsbezogene Sprachförderung im Fokus. Geleitet von den Kärntner Volkshochschulen (VHS) und dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), soll der Deutschunterricht vor allem Sicherheit im Arbeitsalltag vermitteln – sei es beim Verstehen von Sicherheits- und Arbeitsanweisungen oder bei der Kommunikation im Team.
Nachhaltige Qualifizierung statt kurzfristiger Beschäftigung
Der nachhaltige Erfolg des Projekts fußt auf einem engen Schulterschluss starker Partner – darunter das Land Kärnten, das AMS, die Landesinnung Bau, die Wirtschaftskammer (WKS), das Institut für Arbeitsmigration sowie die Gewerkschaft Bau-Holz. Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl sieht den direkten Übergang vom Kursraum in die Betriebe als zentralen Hebel zur frühzeitigen Gewinnung von Fachkräften. Auch AMS-Landesgeschäftsführer Peter Wedenig unterstreicht, dass eine dauerhafte Integration am Arbeitsmarkt neben der Motivation der Teilnehmer vor allem professionelle Orientierung, Begleitung und enge Kooperationen mit den Unternehmen erfordert. Über die BAUAkademie Kärnten und den Lehrbauhof führt der Weg für die 20 Teilnehmer direkt hinein in die regionale Bauwirtschaft. Für Landesinnungsmeister Robert Rauter und Gewerkschaftschef Dietmar Stieger ist das erklärte Ziel erreicht, wenn aus dem reinschnuppernden Praktikanten ein begeisterter Lehrling wird, der langfristig in der Branche verbleibt.
Handwerk verbindet
Weitere Infos- Erstellt: 20.07.2026 09:05
- Update: 12.07.2026 11:33
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