Inge Lasser und Andreas Lanner
Der Gailtal-Zehner ist eine echte Erfolgsstory. Nun erstrahlt er im neuen Design. Am Bild: Inge Lasser (Künstlerin), Andreas Lanner (Unternehmer und Verein Gailtal Zehner Obmann)

© MFZ

Immer ein passendes Geschenk:

Inge Las­ser gestal­tet Rück­sei­te der neu­en Gail­tal-Zeh­ner

Die neue Auflage der Gailtal-Zehner, die rechtzeitig vor Weihnachten in Umlauf gebracht wird, ist eine Hommage an Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Die Malerin Inge Lasser gibt mit ihrer Gestaltung der Rückseite dem Gutschein einen künstlerischen Mehrwert.

Zusammenfassung:

Im nächsten Jahr ist der 50. Todestag von Ingeborg Bachmann, einer bedeutenden Autorin aus dem deutschsprachigen Raum. Zu diesem Anlass gibt es eine neue Version der Gailtal-Zehner, das sind Gutscheine, die man in der Region Gailtal nutzen kann. Auf der Rückseite der neuen Gutscheine sind Kunstwerke von Inge Lasser abgebildet, die sich von Bachmanns Texten inspirieren lässt.Ingeborg Bachmann war eng mit der Region Obervellach verbunden, wo ihr Vater herkam, und sie kam oft dorthin zurück. Durch die Initiative von lokalen Vereinen ist ihre Verbindung zur Region heute sichtbarer, zum Beispiel durch einen Gedenkstein und einen Literaturpreis.Der Gailtal-Zehner ist eine regionale Währung und Geschenkidee, die seit neun Jahren existiert. In dieser Zeit wurden Gutscheine im Wert von 600.000 Euro ausgegeben, und diese haben dazu beigetragen, dass mehr als 1,8 Millionen Euro in der Region ausgegeben wurden.Die Gailtal-Zehner kann man in Banken, Geschäften in Hermagor und online kaufen. Sie können bei über 100 Firmen in der Umgebung eingelöst werden, zum Beispiel bei Produzenten, Geschäften und Hotels.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Zum 50. Mal jährt sich im kom­men­den Jahr der Todes­tag von Inge­borg Bach­mann, eine der ein­fluss­reichs­ten und fas­zi­nie­rends­ten Per­sön­lich­kei­ten der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Pas­send dazu gibt es ab sofort eine neue Edi­ti­on der Gail­tal-Zeh­ner. Deren Rück­sei­te zie­ren zwei Arbei­ten von Inge Las­ser, die sich seit Jah­ren inten­siv mit den Tex­ten Bach­manns beschäf­tigt und sich von ihnen inspi­rie­ren lässt. Den Anstoß gab ursprüng­lich das Gedicht ‚Rekla­me‘ in dem es heißt ‚Wohin aber gehen wir, sei ohne Sor­ge‘. Pas­sa­gen wie die­se greift Las­ser auf und „über­setzt“ sie in ihre Bild­spra­che, die ein Ein­stim­men auf eine Sym­pho­nie des Füh­lens, Sich-Besin­nens und der Har­mo­nie sein sol­len. „Die Welt ist vol­ler Unru­he. Ich möch­te, dass mei­ne Bil­der Ruhe aus­strah­len – und auch Bewegt­heit“, so Inge Las­ser, die ihre Aus­bil­dung u.a. bei Gisel­bert Hoke, Elvi­ra Bach und Mar­kus Lüpertz an der Kunst­aka­de­mie Bad Rei­chen­hall absol­viert hat.

Bezug Inge­borg Bach­manns zum Gail­tal sicht- und spür­bar machen

Für Andre­as Lan­ner, Initia­tor und Obmann vom Ver­ein Gail­tal-Zeh­ner, wie­der­rum ist die neu gestal­te­te Rück­sei­te eine Hom­mage an die hei­mi­sche Male­rin Las­ser und die Schrift­stel­le­rin Bach­mann, für die Ober­vel­lach ein Kraft- und Ruhe­platz war, zu dem sie immer wie­der zurück­kehr­te. Eine Tat­sa­che, der lan­ge Zeit in der Regi­on kaum Beach­tung geschenkt wur­de. Doch nicht zuletzt auf Initia­ti­ve der Inter­es­sens­ge­mein­schaft „Wir für Ober­vel­lach“, in der auch Inge Las­ser aktiv ist, hat sich das in den letz­ten Jah­ren gewan­delt. Inge­borg Bach­mann und ihr enger Bezug zur Hei­mat ihres Vaters ist heu­te im Gail­tal sicht- und spür­bar: am vom Bild­hau­er Her­bert Unter­ber­ger gestal­te­ten  Gedenk­stein in Ober­vel­lach, dem Ort, aus dem ihr Vater stamm­te oder am Bach­mann Juni­or Preis, der in Her­ma­gor, ins Leben geru­fen wur­de. Und nun auch am Gail­tal-Zeh­ner, der spe­zi­ell jetzt zu Weih­nach­ten als belieb­tes Geschenk dient. Der Gut­schein mit über 100 Ein­lö­se­mög­lich­kei­ten ist aber weit mehr als ein will­kom­me­nes „Christ­kindl“ unter dem Weih­nachts­baum. „Der Gail­tal-Zeh­ner ist eine ech­te Erfolgs­sto­ry. Vor neun Jah­ren als regio­na­le Wäh­rung und Geschenk­idee aus der Tau­fe geho­ben, sind in der Zwi­schen­zeit 600.000 Euro an Gail­tal-Zeh­ner aus­ge­ge­ben und bei über 100 Betrie­ben ein­ge­löst wor­den“, so Andre­as Lan­ner, der auf einen wich­ti­gen Zusatz­ef­fekt auf­merk­sam macht: „Wenn jemand Gut­schei­ne ein­löst, kauft er im Schnitt drei­mal mehr ein. D. h. in den letz­ten Jah­ren wur­de dank die­ser Initia­ti­ve eine Kauf­kraft von über 1,8 Mil­lio­nen Euro in der Regi­on bewegt.“

Gailtal Zehner Edition 2022
Zu Ehren von Inge­borg Bach­mann hat der Gail­tal Zeh­ner ein neu­es Erschei­nungs­bild.

© Ver­ein „Gail­tal-Zeh­ner“

Jetzt online bestel­len

Die Gail­tal-Zeh­ner sind bei allen Bank­fi­lia­len und bei ADEG Phil­ip­pitsch in Her­ma­gor sowie im s‘Biachakastl in Kötschach-Mau­then erhält­lich. Wer will, kann die Gail­tal-Zeh­ner auch ganz bequem im neu­en Online-Shop www.gailtalzehner.at bestel­len und sich nach Hau­se oder direkt zum Beschenk­ten schi­cken las­sen. Ein­ge­löst wer­den kön­nen sie bei über 100 Fir­men im Bezirk Her­ma­gor, dar­un­ter bei regio­na­len Pro­du­zen­ten, im Sport­han­del, bei Fri­seu­ren, Restau­rants, Hotels, Mode­ge­schäf­ten, Frei­zeit­ein­rich­tun­gen, Auto­häu­sern, etc. 

Info-Gail­tal-Zeh­ner:
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