Bis 2030 sollen über 400 neue F&E-Arbeitsplätze geschaffen, mehr als 200 Start-up-Projekte unterstützt und die Drittmittelquote in der Forschung signifikant gesteigert werden.
Bis 2030 sollen über 400 neue F&E-Arbeitsplätze geschaffen, mehr als 200 Start-up-Projekte unterstützt und die Drittmittelquote in der Forschung signifikant gesteigert werden.

© AdobeStock 92258605

Innovationsagenda:

Kärn­ten for­ciert Zukunfts­pro­jek­te für For­schung, Digi­ta­li­sie­rung und Start-ups

Mit der Forcierung der Innovationsagenda investiert Kärnten in den kommenden Jahren intensiv in Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit und die digitale Transformation. Mit jährlich rund 20 Millionen Euro soll dadurch der Aufbau eines vernetzten Innovationsökosystems gelingen, das den Standort Kärnten resilienter, grüner und wettbewerbsfähiger macht.

Zusammenfassung:

Das Land Kärnten hat ein neues Programm gestartet, um sich in den Bereichen Bildung, Forschung, Technologie, Digitalisierung und Unternehmensförderung zu verbessern. Ziel ist es, Kärnten zukunftssicher, umweltfreundlich und wettbewerbsfähig zu machen. Dazu werden Projekte in den Bereichen Digitalisierung, grüne Technologien, Kreislaufwirtschaft, Biotechnologie und Materialforschung unterstützt. Außerdem will Kärnten an europäischen Programmen wie Horizon Europe teilnehmen.Jährlich werden 20 Millionen Euro von Land und Bund bis 2028 zur Verfügung gestellt. Es sollen ein Zentrum für exzellente Technologien, ein Biodiversitäts-Hub für Umweltforschung sowie weitere Labore geschaffen werden. Der Lakeside Park in Klagenfurt und der High Tech Campus in Villach sollen ausgebaut werden. Die Coding School Wörthersee will helfen, den IT-Fachkräftemangel zu bekämpfen. Technologieorientierte Start-ups sollen durch ein Gründerzentrum gefördert werden. Digitale Infrastruktur wird durch den 5G Playground und den DIH Süd 2.0 verbessert. Bis 2030 sollen dadurch über 400 neue Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung entstehen und mehr als 200 Start-up-Projekte unterstützt werden. Die Finanzierung aus Drittmitteln in der Forschung soll ebenfalls erhöht werden.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Mit einem ambi­tio­nier­ten Zukunfts­pro­gramm stärkt das Land Kärn­ten sei­ne stra­te­gi­schen Stär­ke­fel­der und setzt geziel­te Impul­se für Bil­dung, For­schung, Tech­no­lo­gie, Digi­ta­li­sie­rung und Unter­neh­mens­för­de­rung. Ziel ist der Auf­bau eines ver­netz­ten Inno­va­ti­ons­öko­sys­tems, das den Stand­ort Kärn­ten resi­li­en­ter, grü­ner und wett­be­werbs­fä­hi­ger macht. Damit soll die Posi­ti­on Kärn­tens als einer der dyna­mischs­ten Inno­va­ti­ons­räu­me im Alpen-Adria-Raum wei­ter gestärkt wer­den. Kon­kret wer­den über die die Kärnt­ner Betriebs­an­sied­lungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft BABEG zen­tra­le Pro­jek­te auf den Weg gebracht, die auf Zukunfts­tech­no­lo­gien, Nach­hal­tig­keit und digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on aus­ge­rich­tet sind. Die­se sind ent­lang der stra­te­gi­schen Stär­ke­fel­der Kärn­tens posi­tio­niert: Digi­ta­li­sie­rung, Gre­en­Tech, Kreis­lauf­wirt­schaft, Bio­tech­no­lo­gie und Mate­ri­als Rese­arch. Zusätz­lich wird die Ein­bin­dung in euro­päi­sche Pro­gram­me wie Hori­zon Euro­pe und den Just Tran­si­ti­on Fund ange­strebt.

20 Mil­lio­nen Euro jähr­lich

Unter die zu ent­wi­ckeln­den Pro­jek­te fal­len etwa der Auf­bau eines COMET-Zen­trums, also eines Com­pe­tence Cen­ters for Excel­lent Tech­no­lo­gies, die­Eta­blie­rung eines Bio­di­ver­si­täts-Hubs als Platt­form für die Umwelt­for­schung sowie der Aus­bau von Joan­ne­um Rese­arch Kärn­ten auf 100 for­schen­de Arbeits­plät­ze. Aus­ge­baut und erwei­tert wer­den sol­len außer­dem der Lake­si­de Park Kla­gen­furt und der High Tech Cam­pus Vil­lach sowie die Coding School Wör­ther­see zur Bekämp­fung des IT-Fach­kräf­te­man­gels. Dar­über hin­aus sol­len tech­no­lo­gie­ori­en­tier­te Grün­dun­gen über das build! Grün­der­zen­trum gezielt geför­dert wer­den sowie die digi­ta­le Infra­struk­tur durch den 5G Play­ground und den DIH Süd 2.0 wei­ter gestärkt wer­den. Zur Umset­zung der Inno­va­ti­ons­agen­da wer­den von Land und Bund bis 2028 jähr­lich rund 20 Mil­lio­nen Euro bereit­ge­stellt. Bis 2030 sol­len dadurch über 400 neue F&E‑Arbeitsplätze geschaf­fen, mehr als 200 Start-up-Pro­jek­te unter­stützt und die Dritt­mit­tel­quo­te in der For­schung signi­fi­kant gestei­gert wer­den.

BABEG – Kärnt­ner Betriebs­an­sied­lungs- und Betei­li­gungs­ge­sell­schaft
Wei­te­re Infos

Weitere Themen