Eröffnung der 58. Internationalen Holzmesse Klagenfurt mit: LH. Daniel Fellner LHStv. Martin Gruber LR. Peter Reichmann
Eröffnung der 58. Internationalen Holzmesse Klagenfurt mit: LH. Daniel Fellner LHStv. Martin Gruber LR. Peter Reichmann

© LPD Kärnten/Bauer

Forst- und Holzbaumesse

58. Inter­na­tio­na­le Holz­mes­se eröff­net

500 Fachaussteller aus 20 Nationen, rund 21.000 erwartete Fachbesucher und eine Ausstellungsfläche von 50.000 Quadratmetern: Am Klagenfurter Messegelände wurde am 2. September die 58. Internationale Holzmesse feierlich eröffnet. Unter dem Leitmotiv „Vom Wald (Forst) bis zum Massivholz“ bietet die Leistungsschau bis zum 5. September die größte Plattform für die moderne Forst- und Holzwirtschaft im Alpen-Adria-Raum sowie in Mittel- und Südosteuropa. Landeshauptmann Daniel Fellner, LHStv. Martin Gruber und Landesrat Peter Reichmann unterstrichen bei der Eröffnung die überragende Bedeutung des Rohstoffs Holz für die heimische Wirtschaft.

Zusammenfassung:

In seiner Eröffnungsrede lobte Landeshauptmann Fellner Holz als wichtigen Rohstoff, der in Kärnten etwa 45.000 Arbeitsplätze schafft. Forstreferent Martin Gruber betonte, dass über 60 Prozent von Kärnten mit Wald bedeckt sind und jeder achte Arbeitsplatz mit der Forst- und Holzwirtschaft verbunden ist. Dieser Sektor bringt ungefähr 1,5 Milliarden Euro ein. Es gibt viele Waldbesitzer, Sägewerke, Holzfirmen, Tischler und Transportfirmen, die dazu beitragen.Bei einer Messe wurden wichtige Fragen der Branche diskutiert. Vertreter merkten an, dass Bürokratie und steigende Regeln Herausforderungen sind. Trotzdem sind sie zuversichtlich für die Zukunft. Ein Höhepunkt der Messe ist der österreichische Lehrlingswettbewerb für Zimmerer am 4. September.

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In sei­ner Eröff­nungs­re­de bezeich­ne­te Lan­des­haupt­mann Fell­ner den Bau­stoff Holz als „kon­ge­nia­len Roh­stoff“, mit dem in Kärn­ten rund 45.000 Arbeits­plät­ze ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te ver­bun­den sind. Forst­re­fe­rent LHStv. Mar­tin Gru­ber hob den Wald­an­teil Kärn­tens von über 60 Pro­zent her­vor: „Jeder ach­te Arbeits­platz im Land hängt direkt oder indi­rekt von der Forst- und Holz­wirt­schaft ab. Rund 1,5 Mil­li­ar­den Euro Brut­to­wert­schöp­fung wer­den in die­sem Sek­tor erwirt­schaf­tet.“ Dahin­ter ste­hen etwa 20.000 Wald­be­sit­zer sowie zahl­rei­che Säge­wer­ke, Holz­bau­be­trie­be, Tisch­ler und Trans­port­un­ter­neh­men, die Kärn­ten als inter­na­tio­nal ver­netz­ten Holz­stand­ort stär­ken.

Bun­des­lehr­lings­wett­be­werb und Ruf nach Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung

Neben den unzäh­li­gen Pro­dukt- und Welt­neu­hei­ten ste­hen auf der Indus­trie­fach­mes­se auch drän­gen­de Bran­chen­fra­gen im Fokus. Mes­se-Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Harald Kog­ler, Wirt­schafts­kam­mer­prä­si­dent Jür­gen Man­dl und Land­wirt­schafts­kam­mer­prä­si­dent Sieg­fried Huber wie­sen auf die Her­aus­for­de­run­gen durch büro­kra­ti­sche Hür­den, stei­gen­de Regu­lie­run­gen und die Erhal­tung der inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs­fä­hig­keit hin. Gleich­zei­tig bli­cken Ver­tre­ter der Säge­indus­trie und des Wald­ver­ban­des mit Zuver­sicht in die Zukunft der export­ori­en­tier­ten Bran­che. Ein beson­de­res High­light im Rah­men­pro­gramm der Mes­se ist der Öster­rei­chi­sche Bun­des­lehr­lings­wett­be­werb der Zim­me­rer, der am Frei­tag, dem 4. Sep­tem­ber, über die Büh­ne geht.

58. Inter­na­tio­na­le Holz­mes­se
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