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Chip-Gesetz 2.0
Kärnten kämpft in Europa für Stärkung der heimischen Halbleiterindustrie
Zusammenfassung:
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„Schnellere Genehmigungsverfahren und unbürokratische Finanzierungsmechanismen für die Halbleiterbranche haben direkte positive Auswirkungen auf Kärnten“, betont LR Peter Reichmann. Während die geplante Auszeichnung als „Exzellenzhalbleiterregion“ grundsätzlich begrüßt wird, fordert Kärnten gemeinsam mit Partnerregionen handfeste Vorteile für bestehende Spitzenstandorte: „Mit einer reinen Symbolik ist es nicht getan. Wir pochen auf eine faire Berücksichtigung unserer gewachsenen Strukturen und der hier produzierten Leistungshalbleiter, die für die grüne Transformation Europas unverzichtbar sind.“
Europäische Industriepolitik aktiv aus Sicht der Regionen mitgestalten
Ein weiterer Schwerpunkt der Kärntner Vorstöße liegt auf der gezielten Bekämpfung des Fachkräftemangels. Über Änderungsanträge fordern die Regionen verbindliche EU-Initiativen für Aus- und Weiterbildungsprogramme im High-Tech-Sektor – mit einem besonderen Fokus auf die Mobilisierung von Frauen und Mädchen. Als aktives Mitglied der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA), der mittlerweile 43 Regionen aus 14 EU-Staaten angehören, verleiht Kärnten seinen Anliegen Nachdruck. Reichmann unterstreicht: „Kärnten will in Brüssel nicht nur über Beschlüsse informiert werden, sondern die europäische Wirtschafts- und Industriepolitik von Beginn an aktiv mitgestalten.“
Chip-Gesetz 2.0
Weitere Infos- Erstellt: 20.10.2026 06:01
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