(v.l.) LT-Präsident Andreas Scherwitzl, LR Sebastian Schuschnig, Hannes Müller, Erik Schinegger, Manfred Sauer, Prim. Rudolf Likar, LRin Beate Prettner, LH Peter Kaiser
(v.l.) LT-Präsident Andreas Scherwitzl, LR Sebastian Schuschnig, Hannes Müller, Erik Schinegger, Manfred Sauer, Prim. Rudolf Likar, LRin Beate Prettner, LH Peter Kaiser

© LPD Kärnten/Didi Wajand

Ehrenzeichenverleihung

Land Kärn­ten wür­digt ver­dienst­vol­le Per­sön­lich­kei­ten

Das Land Kärnten hat im Spiegelsaal der Landesregierung vier verdienstvolle Persönlichkeiten gewürdigt. Landeshauptmann Peter Kaiser verlieh Auszeichnungen aus den Bereichen Medizin/Wissenschaft, Kirche, Sport und Spitzengastronomie. Kaiser betonte, dass man den Geehrten damit Dank und Wertschätzung ausdrücke. Die Ausgezeichneten trügen zur Reputation und zur Attraktivierung des Bundeslandes bei.

Zusammenfassung:

Rudolf Likar, ein Arzt für Intensivmedizin, hat das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst bekommen. Er ist bekannt für seine Arbeit bei der Behandlung von chronischen Schmerzen und half während der Corona-Pandemie in Kärnten.Manfred Sauer, ein evangelischer Pfarrer, erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich. Er hat sich für den Dialog zwischen verschiedenen Gruppen und für die slowenische Volksgruppe eingesetzt. Er gründete auch den Denkraum Fresach, eine Plattform für Toleranzgespräche.Erik Schinegger, ein ehemaliger Skirennläufer und Skischulbesitzer in St. Urban, erhielt das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Er lehrte viele Kinder das Skifahren und gewann 1966 ein wichtiges Skirennen.Auch Hannes Müller, ein bekannter Koch und Hotelbesitzer am Weißensee, wurde mit dem Ehrenzeichen des Landes Kärnten ausgezeichnet. Er ist bekannt für seine Berg-See-Küche und Nachhaltigkeit in seiner Arbeit.

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Pri­ma­ri­us Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor Rudolf Likar erhielt das Öster­rei­chi­sche Ehren­kreuz für Wis­sen­schaft und Kunst. Der Inten­siv­me­di­zi­ner ist seit Jahr­zehn­ten Vor­rei­ter bei der Behand­lung chro­ni­scher Schmer­zen und wur­de wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie als Inten­siv-Koor­di­na­tor des Lan­des Kärn­ten für sei­ne wesent­li­che Hil­fe bei der Bewäl­ti­gung geschätzt. Wei­ters wur­de der evan­ge­li­sche Super­in­ten­dent und Pfar­rer Man­fred Sau­er, der 24 Jah­re die Kir­che in Kärn­ten und Ost­ti­rol präg­te, mit dem Gro­ßen Gol­de­nen Ehren­zei­chen für Ver­diens­te um die Repu­blik Öster­reich aus­ge­zeich­net. Sau­er setz­te sich beson­ders für den Dia­log der Inter­es­sens­grup­pen, das Mit­ein­an­der sowie die slo­we­ni­sche Volks­grup­pe ein und ist Grün­der des Denk­raum Fre­sach, der Platt­form der euro­päi­schen Tole­ranz­ge­sprä­che.

Sport­li­cher Erfolg und Spit­zen­gas­tro­no­mie

Für sei­ne sport­li­chen, wirt­schaft­li­chen und tou­ris­ti­schen Erfol­ge erhielt der St. Urba­ner Ski­schul­be­sit­zer Erik Schin­eg­ger das Gro­ße Ehren­zei­chen des Lan­des Kärn­ten. Schin­eg­ger gewann 1966, damals noch als Eri­ka, den Abfahrts­lauf der Frau­en bei der Alpi­nen Ski­welt­meis­ter­schaft. Er grün­de­te vor über 50 Jah­ren die bekann­te Ski­schu­le in St. Urban und ver­mit­tel­te mehr als 150.000 Kin­dern die Freu­de am Schi­fah­ren. Eben­falls gewür­digt wur­de Hau­ben­koch und Spit­zen­ho­te­lier Han­nes Mül­ler vom Restau­rant „Die Forel­le“ am Wei­ßen­see, der das Ehren­zei­chen des Lan­des Kärn­ten erhielt. Mül­ler, Koch des Jah­res 2025, ist für sei­ne Berg-See-Küche bekannt und trägt den Miche­lin-Stern sowie den Grü­nen Miche­lin-Stern für Nach­hal­tig­keit. Lan­des­haupt­mann Kai­ser hob her­vor, dass er sich über die Aus­zeich­nung wegen der Ver­an­ke­rung der Nach­hal­tig­keits­zie­le beson­ders freue.

Trä­ger des Ehren­zei­chens des Lan­des Kärn­ten
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