Weinbau in Kärnten
Das Weingut Karnburg gehört mit zu den ersten Adressen für edle Tropfen in Kärnten. 

© Elias Jerusalem, Weingut Karnburg 

Weinbaurieden-Verordnung 

Qualitätsschub für Kärntner Weinbau 

Über viele Jahre war der Weinbau komplett aus Kärnten verschwunden. Mittlerweile gibt es aber wieder über 80 heimische Winzer, die erstklassige Tropfen in bester Qualität erzeugen. Die neue Weinbaurieden-Verordnung sorgt nun für einen größeren Herkunftsschutz und eine bessere Vermarktung der Kärntner Weine.

Zusammenfassung in einfacher Sprache

Früher gab es in Kärnten keinen Weinbau wegen hohen Steuern und Pilzbefall. In den 1970er Jahren wurde er wiederbelebt und jetzt gibt es gute Bewertungen für Weine aus Kärnten. Jedes Jahr werden rund 500.000 Liter Wein produziert, da in den letzten Jahren viel in die Qualität des Weins und die Ausbildung der Winzer investiert wurde.Kärnten hat jetzt neue Regeln für den Weinbau. Es gibt bestimmte Gebiete, in denen Wein angebaut werden kann und die Weine daraus sollen eine gute Qualität haben. Dies soll dabei helfen, die Weine besser zu verkaufen. Über diese Gebiete wurde gemeinsam mit dem Kärntner Weinbauverband entschieden. Nun gibt es 56 solcher Gebiete in Kärnten und sie sollen zu mehr Qualität im Weinbau beitragen.
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Lange Zeit gab es in Kärnten weder Weinstöcke noch Winzer, denn horrende Zölle und hartnäckiger Pilzbefall brachten den Weinbau in Kärnten im 19. Jahrhunderten vollständig zum Erliegen. Erst in den 1970er Jahren erfuhr das Keltern hierzulande durch den Mut einiger visionärer Pioniere wieder eine Renaissance. Seitdem hat sich viel getan in den heimischen Weinkellern und mittlerweile erzielen Tropfen aus Kärnten mitunter hervorragende Bewertungen im österreichweiten Vergleich. Die Entwicklung des Weinbaus in Kärnten ist also mehr als erfreulich und so werden von den 85 Weinbaubetrieben jährlich rund 500.000 Liter Wein produziert. Das liegt auch daran, dass in den letzten Jahren insbesondere in die Qualität der Weine sowie in die Aus- und Weiterbildung der Winzer investiert wurde.

Herkunftsschutz und Vermarktung 

Mit der neuen Weinbaurieden-Verordnung des Landes Kärnten wird nun ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer Professionalisierung des Kärntner Weinbaus gesetzt. Die Riede ist eine klar abgegrenzte und definierte Weinanbaufläche, die durch ihre Lage und Bodenbeschaffenheit gleichwertige Weine hervorbringen kann. Riedenweine gelten als Qualitätsweine und die neue Riedenverordnung trägt demnach dem Herkunftsschutz, aber auch der besseren Vermarktung der Weine Rechnung. Die Auswahl der Rieden wurde in Abstimmung mit dem Kärntner Weinbauverband getroffen. 56 Rieden in ganz Kärnten sind nun per Verordnung festgelegt und sollen zu einem weiteren Qualitätsschub im Weinbau beitragen. 

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