AMS und Land Kärnten investieren insgesamt 1,7 Mio. Euro in IT-Lab Lehrgänge für junge Menschen.
AMS und Land Kärnten investieren insgesamt 1,7 Mio. Euro in IT-Lab Lehrgänge für junge Menschen.

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Impulse durch Koralmbahn

1,7 Mil­lio­nen für IT-Labs und Wohn­bau­för­de­rung

Mit dem Start der Koralmbahn an diesem Wochenende will Kärnten die wirtschaftlichen Impulse optimal nutzen. In der aktuellen Regierungssitzung informierte LHStv.in Gaby Schaunig über Investitionen von 1,7 Millionen Euro in IT-Lehrgänge und die Anhebung der Einkommensgrenzen bei der Wohnbauförderung. Zudem wurde eine Einigung beim Österreichischen Stabilitätspakt erzielt, dessen Vorgaben Kärnten 2026 erreichen will.

Zusammenfassung:

Das Land setzt auf Ausbildung, um die Chancen der neuen Koralmbahn zu nutzen. Gemeinsam investieren das AMS und das Land 1,7 Millionen Euro in IT-Kurse, die jungen Menschen beim Einstieg in moderne Berufe helfen sollen. Seit 2023 wurden 158 Millionen Euro in Arbeitsmarktmaßnahmen entlang der Bahnstrecke investiert, darunter Vorzeigeprojekte wie die Cyberfactory im Lavanttal. Auch im Wohnbau gibt es Änderungen: Die Einkommensgrenzen für Förderungen wurden angehoben, um Zugang zu günstigem Wohnraum zu erleichtern.Finanzreferentin Schaunig hat über den neuen österreichischen Stabilitätspakt berichtet. Zukünftig entfallen 24 Prozent der Staatsschulden auf Länder und Gemeinden. Kärnten wird seinen Sparkurs fortsetzen, um die Vorgaben des Pakts bis 2026 einzuhalten. Ein Erfolg ist, dass der Bund die Länder künftig frühzeitig in die Planung steuerlicher Maßnahmen einbezieht. Das soll Einnahmeverluste durch einseitige Entscheidungen verhindern. In der Vergangenheit führten unkoordinierte Maßnahmen des Bundes zu Einnahmeverlusten für Kärnten, wie die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Solaranlagen, die das Budget mit neun Millionen Euro belastete.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Um die Chan­cen der neu­en Kor­alm­bahn voll aus­zu­schöp­fen, setzt das Land mas­siv auf Qua­li­fi­zie­rung. AMS und Land inves­tie­ren gemein­sam 1,7 Mil­lio­nen Euro in „IT-Lab“-Lehrgänge, die spe­zi­ell jun­gen Men­schen den Ein­stieg in Zukunfts­be­ru­fe erleich­tern sol­len. Seit 2023 flos­sen bereits 158 Mil­lio­nen Euro in arbeits­markt­po­li­ti­sche Maß­nah­men ent­lang der Bahn­stre­cke, wobei Pro­jek­te wie die Cyber­fac­to­ry im Lavant­tal als Vor­zei­ge­mo­del­le gel­ten. Auch im Wohn­bau gibt es Neue­run­gen: Die Ein­kom­mens­gren­zen für För­de­run­gen wur­den deut­lich ange­ho­ben. Für Ein-Per­so­nen-Haus­hal­te liegt die Gren­ze nun bei 53.000 Euro Net­to-Jah­res­ein­kom­men, für zwei Per­so­nen bei 82.000 Euro. Für jede wei­te­re Per­son im Haus­halt erhöht sich die­ser Betrag um 8.000 Euro, um den Zugang zu leist­ba­rem Wohn­raum zu erleich­tern.

Neue Regeln für Steu­er­plä­ne

Finanz­re­fe­ren­tin Schau­nig berich­te­te zudem von einer trag­fä­hi­gen Lösung beim Öster­rei­chi­schen Sta­bi­li­täts­pakt. Künf­tig ent­fal­len 24 Pro­zent der Staats­schul­den auf Län­der und Gemein­den. Kärn­ten wer­de sei­nen Kon­so­li­die­rungs­kurs kon­se­quent fort­set­zen, um die Vor­ga­ben des Pakts im Jahr 2026 ein­zu­hal­ten. Als wesent­li­chen Ver­hand­lungs­er­folg wer­te­te Schau­nig die neue Ver­pflich­tung des Bun­des, die Län­der früh­zei­tig in die Pla­nung steu­er­li­cher Maß­nah­men ein­zu­be­zie­hen. Dies soll Ein­nah­men­aus­fäl­le durch uni­la­te­ra­le Ent­schei­dun­gen ver­hin­dern. In der Ver­gan­gen­heit hat­ten unab­ge­stimm­te Maß­nah­men des Bun­des, wie etwa der Ent­fall der Mehr­wert­steu­er auf Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen, das Kärnt­ner Bud­get mit Min­der­ein­nah­men von rund neun Mil­lio­nen Euro belas­tet.

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