Spektakuläre Demonstration vor Traumkulisse: Eine Windenbergung zeigte den Besuchern auf der Watschiger Alm die Präzision der ARA-Flugretter.
Spektakuläre Demonstration vor Traumkulisse: Eine Windenbergung zeigte den Besuchern auf der Watschiger Alm die Präzision der ARA-Flugretter.

© ARA Flugrettung/Tomas Kika

Notfallmedizin in Kärnten

25 Jah­re ARA Flug­ret­tung

Seit einem Vierteljahrhundert steht die ARA Flugrettung für schnelle, hochprofessionelle Hilfe bei Notfällen in schwer zugänglichem Gelände und bei Nacht. Dieses 25-jährige Jubiläum wurde am Samstag im Rahmen eines stimmungsvollen Kirchtags auf der Watschiger Alm am Nassfeld gefeiert – inklusive feierlicher Hubschraubersegnung und einer spektakulären Windenbergungs-Demo. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und Landesrat Peter Reichmann gratulierten dem Team persönlich: „Wenn jede Sekunde zählt, muss jeder Handgriff sitzen. Die ARA-Teams leisten Tag für Tag Herausragendes und sind aus der notfallmedizinischen Versorgung Kärntens nicht mehr wegzudenken.“

Zusammenfassung:

Die ARA Flugrettung in Kärnten führt jährlich etwa 1.150 Einsätze durch. Sie arbeitet mit einer vierköpfigen Crew: einem Piloten, einem Windenoperator, einem Flugretter und einem Notarzt. Die ARA ist Teil der DRF-Gruppe und kooperiert mit dem ÖAMTC. Diese Zusammenarbeit wird vom Land Kärnten unterstützt. Die ARA verfügt über moderne Hubschrauber und war das erste Unternehmen in Österreich, das Nachtflüge und nächtliche Windenbergungen durchgeführt hat. Außerdem wurde ein digitales Notarztprotokoll eingeführt, das Patientendaten während des Flugs direkt an Krankenhäuser sendet, um die Behandlung vorzubereiten. LRin Prettner dankte den Einsatzkräften für ihren Einsatz.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Mit ihren Kärnt­ner Sta­tio­nen in Fre­sach (RK‑1) und dem Win­ter­sport-Stütz­punkt am Nass­feld (ARA‑3) absol­viert das Unter­neh­men allei­ne im Bun­des­land rund 1.150 Ein­sät­ze pro Jahr. Die Not­arzt­hub­schrau­ber der ARA – ein Toch­ter­un­ter­neh­men der DRF-Grup­pe mit Sitz in Kla­gen­furt – wer­den über die Lan­des­leit­stel­le alar­miert und heben stan­dard­mä­ßig mit einer vier­köp­fi­gen Crew aus Pilot, Win­den­ope­ra­tor, Flug­ret­ter und Not­arzt ab. In Kärn­ten bil­det die ARA gemein­sam mit dem ÖAMTC eine Arbeits­ge­mein­schaft (ARGE) für die Flug­ret­tung, die vom Land Kärn­ten im Jahr 2026 mit knapp 2,3 Mil­lio­nen Euro geför­dert wird.

Moderns­te Heli­ko­pter-Flot­te im Diens­te der Gesund­heit

Die Kärnt­ner Flug­ret­tung hat sich in den ver­gan­ge­nen 25 Jah­ren als wah­rer Inno­va­ti­ons­mo­tor erwie­sen: Neben der Ein­füh­rung von Nacht­flü­gen im Jahr 2019 war die ARA das ers­te Flug­ret­tungs­un­ter­neh­men Öster­reichs, das nächt­li­che Win­den­ber­gun­gen durch­führ­te. Pünkt­lich zum Jubi­lä­um folgt der nächs­te Digi­ta­li­sie­rungs­schritt: Mit der Ein­füh­rung des digi­ta­len Not­arzt­pro­to­kolls wer­den Pati­en­ten­da­ten künf­tig direkt wäh­rend des Flugs an das auf­neh­men­de Kran­ken­haus über­mit­telt. Dadurch kön­nen die Not­fall­auf­nah­men der Kli­ni­ken die wei­te­re Behand­lung noch geziel­ter vor­be­rei­ten. LRin Prett­ner dank­te allen Ein­satz­kräf­ten für ihr uner­müd­li­ches Enga­ge­ment im Dienst der Bevöl­ke­rung.

ARA Flug­ret­tung
Wei­te­re Infos

Weitere Themen