Ausbau auf 500 Quadratmetern: Im Porcia Center Spittal entsteht bis Frühjahr 2027 ein modernes Primärversorgungszentrum mit 65 Öffnungsstunden pro Woche.
Ausbau auf 500 Quadratmetern: Im Porcia Center Spittal entsteht bis Frühjahr 2027 ein modernes Primärversorgungszentrum mit 65 Öffnungsstunden pro Woche.

© Stadtgemeinde Spittal

Medizinischer Meilenstein

PVZ Spit­tal eröff­net im Früh­jahr 2027

Aus einer Baustelle wird in wenigen Monaten Kärntens neueste zentrale Anlaufstelle für Gesundheit: In Spittal an der Drau hat der Innenausbau des künftigen Primärversorgungszentrums (PVZ) im Porcia Center begonnen. Die Einrichtung, die von der Diakonie de La Tour betrieben wird, soll im Frühjahr 2027 ihre Türen öffnen. Bei einer Bau-Visite überzeugten sich Gesundheitslandesrätin Beate Prettner, Bürgermeister Gerhard Köfer, ÖGK-Landesstellenleiter Gerald Raunig sowie Diakonie-Rektorin Astrid Körner vom Baufortschritt der rund zwei Millionen Euro teuren Investition.

Zusammenfassung:

In Spittal an der Drau wird ein neues Gesundheitszentrum auf 500 Quadratmetern gebaut. Dort gibt es moderne Räume für Arztbesuche, Therapie und Behandlungen sowie ein Labor und einen Wartebereich. Das Zentrum wird mit Geldern vom Kärntner Gesundheitsfonds und der EU unterstützt. Der Betrieb wird von der Sozialversicherung und dem Land finanziert. Das Zentrum hat verlässliche Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr und Samstag von 7 bis 12 Uhr. Es ist ein wohnortsnahes Angebot, das Krankenhäuser entlastet und Berufstätigen hilft.Im Zentrum arbeiten viele Fachleute zusammen: Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Sozialarbeiter. Ein besonderes Angebot ist Social Prescribing, bei dem soziale Aktivitäten wie Beratung und Freizeitangebote empfohlen werden, um Menschen ganzheitlich zu unterstützen. Das Gesundheitszentrum ist Teil einer Strategie, die bis 2030 insgesamt 15 solcher Zentren in Kärnten plant. Zwei weitere Zentren werden ebenfalls im Bezirk Spittal gebaut.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Auf rund 500 Qua­drat­me­tern ent­ste­hen moder­ne Ordinations‑, The­ra­pie- und Behand­lungs­räu­me, ein Labor sowie ein groß­zü­gi­ger War­te­be­reich. Das Pro­jekt wird mit einer Anschub­fi­nan­zie­rung des Kärnt­ner Gesund­heits­fonds (180.000 Euro) sowie EU-För­der­mit­teln über das AWS (rund 750.000 Euro) unter­stützt, wäh­rend der lau­fen­de Betrieb von Sozi­al­ver­si­che­rung, Land und KGF getra­gen wird. Ein enor­mer Plus­punkt für die Bevöl­ke­rung sind die ver­läss­li­chen Öff­nungs­zei­ten: Das PVZ wird von Mon­tag bis Frei­tag durch­ge­hend von 7 bis 19 Uhr sowie sams­tags von 7 bis 12 Uhr geöff­net haben. „Mit ins­ge­samt 65 Öff­nungs­stun­den pro Woche schaf­fen wir ein wohn­ort­na­hes Ange­bot, das Spi­tals­am­bu­lan­zen ent­las­tet und Berufs­tä­ti­gen oder Pfle­gen­den ent­ge­gen­kommt“, betont LRin Prett­ner.

Viel­falt unter einem Dach: All­ge­mein­me­di­zin, The­ra­pie und Sozi­al­ar­beit

Das Zen­trum setzt auf ein breit auf­ge­stell­tes Team: Neben drei Voll­zeit­stel­len in der All­ge­mein­me­di­zin, drei Pfle­ge­kräf­ten (DGKP) und drei Ordi­na­ti­ons­as­sis­ten­zen umfasst das Ange­bot Ergo­the­ra­pie, Logo­pä­die, Diä­to­lo­gie, Psy­cho­the­ra­pie und umfang­rei­che Sozi­al­ar­beit. Ein High­light ist das geför­der­te Kon­zept des „Social Pre­scrib­ing“: Dabei wer­den neben der Medi­zin gezielt sozia­le Akti­vi­tä­ten wie Bera­tung, Bewe­gungs­grup­pen oder Frei­zeit­an­ge­bo­te ver­mit­telt, um psy­cho­so­zia­le Belas­tun­gen ganz­heit­lich abzu­fan­gen. Das PVZ Spit­tal ist Teil der Kärnt­ner Gesund­heits­stra­te­gie, die bis 2030 lan­des­weit 15 sol­cher Zen­tren vor­sieht – zwei wei­te­re PVZ sind allein für den Bezirk Spit­tal bereits fest ein­ge­plant.

Pri­mär­ver­sor­gungs­zen­trum in Spit­tal an der Drau
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