Kleinstwasserstellen im Garten beseitigen: Das Entleeren von Gefäßen schützt vor der Ansiedlung und Überwinterung der Asiatischen Tigermücke.
Kleinstwasserstellen im Garten beseitigen: Das Entleeren von Gefäßen schützt vor der Ansiedlung und Überwinterung der Asiatischen Tigermücke.

© de.wikipedia.org

Gesundheitsschutz und Prävention

Asia­ti­sche Tiger­mü­cke brei­tet sich aus

Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Österreich aus und ist mittlerweile in allen Bundesländern nachgewiesen. Seit dem Jahr 2022 führt das Land Kärnten gemeinsam mit der AGES und dem kärnten.museum an sechs Standorten ein behördliches Monitoring durch, um das Vorkommen frühzeitig zu erfassen. Nach Einzelfunden an den Raststationen Grafenstein und Arnoldstein wurden 2025 erstmals auch Eigelege und Mücken in Villach sowie Klagenfurt registriert. Um eine dauerhafte Ansiedlung zu verhindern, ruft die Landessanitätsdirektion nun die Bevölkerung zur aktiven Mithilfe auf.

Zusammenfassung:

Behörden überwachen die Ausbreitung der Tigermücke. Es ist wichtig, dass auch die Bevölkerung mithilft, um die Mücke zu stoppen. Landesdirektorin Karin Schorna-Drescher sagt, dass die Tigermücke ihre Eier in kleinen Wasseransammlungen ablegt. Diese Eier können sogar im Winter überleben.Verdächtige Mückenfunde können einfach per Foto über die App „Mosquito Alert“ gemeldet werden oder als Probe in einem Behälter beim Zecken-Postkasten in Klagenfurt abgegeben werden.Obwohl die Tigermücke Krankheiten wie Dengue oder Zika übertragen kann, gibt es in Kärnten noch keine Nachweise dafür. Um das Risiko weiterhin gering zu halten, soll es eine Informationskampagne geben. Wichtig ist, Brutstätten zu beseitigen, indem zum Beispiel kleine Wasserstellen wöchentlich geleert und Regentonnen abgedeckt werden. Das hilft, den Mücken die Lebensgrundlage zu entziehen.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

„Das behörd­li­che Moni­to­ring lie­fert uns wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über die Ver­brei­tung. Genau­so wich­tig ist aber die Mit­hil­fe der Bevöl­ke­rung – jeder Ein­zel­ne kann dazu bei­tra­gen, dass sich die Mücke nicht wei­ter aus­brei­tet“, betont Lan­des­sa­ni­täts­di­rek­to­rin Karin Schor­na-Dre­scher. Die tag­ak­ti­ve Tiger­mü­cke legt ihre Eier als typi­scher „Baum­höh­len­brü­ter“ in kleins­te Was­ser­an­samm­lun­gen ab, wobei die Eier sogar den Win­ter über­dau­ern kön­nen. Ver­däch­ti­ge Fun­de kön­nen unkom­pli­ziert per Foto über die App „Mos­qui­to Alert“ gemel­det oder lebend bezie­hungs­wei­se tot in einem Gefäß (mit Datum, Uhr­zeit und Ort) beim Zecken-Post­kas­ten (Libe­ro­gas­se 6, Kla­gen­furt) sowie an der Kas­se des kärnten.museums abge­ge­ben wer­den.

Besei­ti­gung von Brut­stät­ten schützt vor der Über­win­te­rung der Eier

Obwohl die Asia­ti­sche Tiger­mü­cke grund­sätz­lich Krank­heits­er­re­ger wie das Dengue‑, Zika- oder Chi­kun­gu­nya-Fie­ber über­tra­gen kann, gibt es für eine sol­che Über­tra­gung in Kärn­ten aktu­ell kei­ner­lei Nach­wei­se. Um das Risi­ko wei­ter­hin gering zu hal­ten, plant das Land gemein­sam mit den Kärnt­ner Gemein­den im Umfeld des „World Mos­qui­to Days“ eine umfas­sen­de Infor­ma­ti­ons­of­fen­si­ve. Im Fokus steht dabei die Besei­ti­gung von Brut­stät­ten: Schon das wöchent­li­che Ent­lee­ren klei­ner Was­ser­stel­len, das Abde­cken von Regen­ton­nen, das Rei­ni­gen von Dach­rin­nen oder das Tro­cken­le­gen von gela­ger­ten Auto­rei­fen ent­zieht den Schäd­lin­gen wirk­sam die Lebens­grund­la­ge.

Mos­qui­to Alert
Wei­te­re Infos

Weitere Themen