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Gesundheitsschutz und Prävention
Asiatische Tigermücke breitet sich aus
Zusammenfassung:
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„Das behördliche Monitoring liefert uns wichtige Informationen über die Verbreitung. Genauso wichtig ist aber die Mithilfe der Bevölkerung – jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass sich die Mücke nicht weiter ausbreitet“, betont Landessanitätsdirektorin Karin Schorna-Drescher. Die tagaktive Tigermücke legt ihre Eier als typischer „Baumhöhlenbrüter“ in kleinste Wasseransammlungen ab, wobei die Eier sogar den Winter überdauern können. Verdächtige Funde können unkompliziert per Foto über die App „Mosquito Alert“ gemeldet oder lebend beziehungsweise tot in einem Gefäß (mit Datum, Uhrzeit und Ort) beim Zecken-Postkasten (Liberogasse 6, Klagenfurt) sowie an der Kasse des kärnten.museums abgegeben werden.
Beseitigung von Brutstätten schützt vor der Überwinterung der Eier
Obwohl die Asiatische Tigermücke grundsätzlich Krankheitserreger wie das Dengue‑, Zika- oder Chikungunya-Fieber übertragen kann, gibt es für eine solche Übertragung in Kärnten aktuell keinerlei Nachweise. Um das Risiko weiterhin gering zu halten, plant das Land gemeinsam mit den Kärntner Gemeinden im Umfeld des „World Mosquito Days“ eine umfassende Informationsoffensive. Im Fokus steht dabei die Beseitigung von Brutstätten: Schon das wöchentliche Entleeren kleiner Wasserstellen, das Abdecken von Regentonnen, das Reinigen von Dachrinnen oder das Trockenlegen von gelagerten Autoreifen entzieht den Schädlingen wirksam die Lebensgrundlage.
Mosquito Alert
Weitere Infos- Erstellt: 31.08.2026 09:00
- Update: 26.08.2026 10:44
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