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10 Jahre AVS-Drogenambulanz Klagenfurt
Zusammenfassung:
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In den vergangenen Jahren wurden die Versorgungsangebote zielgerichtet erweitert. Zu den wegweisenden Kärntner Errungenschaften zählen ein landesweit einzigartiges Begleitprogramm für suchtmittelkonsumierende Schwangere und ihre Kinder – umgesetzt in Kooperation mit der Kinderabteilung des Klinikums Klagenfurt – sowie eine spezialisierte Ambulanz für Jugendliche und junge Erwachsene. „Gerade im Jugendalter zählt jeder frühe Kontakt. Wenn wir erste Konsumerfahrungen oder psychische Überlastungen rechtzeitig wahrnehmen, können wir zielgerichtet gegensteuern“, unterstrich Prettner.
Prävention und medizinische Versorgung müssen Hand in Hand gehen
Die Fachtagung machte jedoch auch deutlich, dass sich das Konsumverhalten rasch verändert. AVS-Fachbereichsleiterin Claudia Scheiber wies auf die zunehmenden Gefahren hin: „Der Konsum wird riskanter; wir verzeichnen mehr Mischkonsum sowie den verstärkten Einsatz synthetischer Substanzen, die oft leicht über das Internet bezogen werden.“ Als Antwort darauf bietet die AVS-Drogenambulanz moderne Maßnahmen wie Naloxon zur Verhinderung tödlicher Überdosierungen, Drug Checking zur Substanzanalyse sowie NADA-Ohrakupunktur zur Entzugsunterstützung an. Landesrätin Prettner betonte abschließend, dass Prävention, Beratung und medizinische Behandlung auch künftig Hand in Hand gehen müssen.
Drogenambulanz Klagenfurt
Weitere Infos- Erstellt: 29.10.2026 10:00
- Update: 26.10.2026 20:43
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