Arbeitsgespräch vor dem künftigen Standort des TOZK, wo jetzt noch die alte „Chirurgie Ost“ steht: Arnold Gabriel, Alexander Bernart, Beate Prettner und Karl Cernic (von links)
Arbeitsgespräch vor dem künftigen Standort des TOZK, wo jetzt noch die alte „Chirurgie Ost“ steht: Arnold Gabriel, Alexander Bernart, Beate Prettner und Karl Cernic (von links)

© Büro LR.in Prettner

Klinikum Klagenfurt

Trau­ma-Ortho­pä­die-Zen­trum Kärn­ten

Das geplante Trauma-Orthopädie-Zentrum Kärnten (TOZK) am Klinikum Klagenfurt biegt auf die Zielgerade der Vorbereitung ein. Bei einem hochrangigen Arbeitsgespräch stimmten Gesundheitslandesrätin Beate Prettner, AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart sowie die KABEG-Vorstände Arnold Gabriel und Karl Cernic den konkreten Fahrplan für das Millionenprojekt ab. Durch die enge Kooperation von KABEG und AUVA werden die unfallchirurgische, orthopädische und intensivmedizinische Versorgung von Schwer- und Mehrfachverletzten (Polytraumen) künftig an einem zentralen High-Tech-Standort gebündelt.

Zusammenfassung:

Nach vielen Jahren der Planung soll jetzt mit dem Bau eines neuen Trau­ma-Orthopädie-Zentrums begonnen werden. Anfang 2027 starten die genauen Planungen. Mitte 2027 wird das alte Gebäude abgerissen und an seiner Stelle der Neubau gebaut. Es gibt klare Aufgaben: Die KABEG kümmert sich um die Intensivmedizin und die Behandlung von schweren Verletzungen. Die AUVA ist verantwortlich für Unfallchirurgie und Orthopädie und vergrößert die Tagesklinik. Die AUVA möchte auch die Notfallambulanzen entlasten und schafft dafür neue Räume zum Jahreswechsel 2026/2027. Zusätzlich gibt es eine Alters-Traumatologie, die von der AUVA gebaut und von der KABEG betrieben wird. Alle arbeiten zusammen, damit das neue Zentrum gut funktioniert.

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„Nach den vie­len Jah­ren der Pla­nung ist es ent­schei­dend, dass die­ses Pro­jekt nun Schritt für Schritt in die kon­kre­te Umset­zung geht. Alle Betei­lig­ten zie­hen an einem Strang, um das lan­ge ersehn­te Trau­ma-Ortho­pä­die-Zen­trum Rea­li­tät wer­den zu las­sen“, unter­streicht Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner. Der zeit­li­che Rah­men steht fest: Nach der Bau­be­auf­tra­gung star­ten Anfang 2027 die detail­lier­ten Pla­nungs­ar­bei­ten. Mit­te 2027 soll mit dem Abriss des Gebäu­des der ehe­ma­li­gen „Chir­ur­gie Ost“ begon­nen wer­den, an deren Stel­le der Neu­bau errich­tet wird.

Kla­re Auf­ga­ben­ver­tei­lung zwi­schen AUVA und KABEG

Das Zen­trum setzt auf eine effi­zi­en­te Arbeits­tei­lung: Wäh­rend die KABEG die kom­plet­te Inten­siv­me­di­zin und Poly­trau­men-Behand­lung über­nimmt, bringt die AUVA ihre Kern­kom­pe­ten­zen in der Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die ein und baut die Tages­kli­nik aus. AUVA-Gene­ral­di­rek­tor Alex­an­der Ber­nart hebt her­vor: „Mit einer neu­en, vor­ge­la­ger­ten Ver­sor­gungs­ein­heit wer­den wir künf­tig die Spi­tals­am­bu­lan­zen spür­bar ent­las­ten. Die bau­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen dafür schaf­fen wir rund um den Jah­res­wech­sel 2026/2027.“ Ergänzt wird das Zen­trum durch eine inte­grier­te Alters­trau­ma­to­lo­gie, die von der AUVA errich­tet und von der KABEG betrie­ben wird.

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