Standortvorteil Kärnten: Durch parallele Behördenabläufe und zentrale Verfahrenskoordinatoren werden Ansiedelungen künftig beschleunigt.
Standortvorteil Kärnten: Durch parallele Behördenabläufe und zentrale Verfahrenskoordinatoren werden Ansiedelungen künftig beschleunigt.

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Parallele Genehmigungsverfahren

Büro­kra­tie­ab­bau für Wirt­schaft und KMUs

Wer in Kärnten investiert und Arbeitsplätze schafft, soll künftig von deutlich schnelleren Behördenwegen profitieren. Unter der Devise „Investitionen brauchen Tempo, nicht Bürokratie“ hat Landeshauptmann Daniel Fellner die Gründung einer neuen „Task Force Betriebsansiedelung“ bekannt gegeben. Das Ziel der Initiative ist klar gesteckt: Durch eine zentrale Verfahrenskoordination auf Landesebene sollen Großprojekte sowie strategisch bedeutende Ansiedelungen rascher geprüft und genehmigt werden. Als Blaupause dient das erfolgreiche Koordinationsmodell der Multi-Millionen-Erweiterung von Infineon in Villach.

Zusammenfassung:

Hier eine Zusammenfassung in einfacher Sprache: Wer in unserer Region neue Firmen oder Projekte machen will, braucht einen guten und schnellen Partner. Darum gibt es jetzt eine neue Art, alle nötigen Genehmigungen zu bekommen. Früher mussten Firmen viele verschiedene Ämter und Gruppen nacheinander besuchen. Jetzt gibt es einen zentralen Koordinator, der alle wichtigen Personen und Ämter sofort zusammenbringt. So können die Prüfungen gleichzeitig und schneller erledigt werden. Das ist gut für kleine und mittelgroße Firmen, weil sie weniger Papierkram haben. In den Bezirken gibt es Leute, die den Firmen bei Bauprojekten helfen. Das Ziel ist, Bürokratie abzubauen und schneller Entscheidungen zu bekommen. Welche Projekte die neue Task Force unterstützt, entscheidet die Landesregierung.

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„Wer Wert­schöp­fung in unse­re Regi­on bringt, muss einen star­ken, ver­läss­li­chen und schnel­len Part­ner an sei­ner Sei­te haben. Unser Anspruch ist es, Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren so unkom­pli­ziert und effi­zi­ent wie mög­lich abzu­wi­ckeln“, betont Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner. Bis­lang muss­ten Inves­to­ren oft nach­ein­an­der ver­schie­de­ne Behör­den, Umwelt- und Rechts­ma­te­ri­en, Ver­kehrs­pla­nun­gen sowie Ener­gie­ver­sor­ger kon­tak­tie­ren. Künf­tig bün­delt ein zen­tra­ler Ver­fah­rens­ko­or­di­na­tor in der Lan­des­amts­di­rek­ti­on alle rele­van­ten Akteu­re sofort an einem Tisch, sodass Prüf­schrit­te nicht mehr nach­ein­an­der, son­dern zeit­spa­rend par­al­lel ablau­fen.

Moder­ne Stand­ort­po­li­tik stärkt Kärnt­ner Arbeits­markt und Wirt­schaft

Beson­ders pra­xis­taug­lich: Die neue Struk­tur kommt ohne den Auf­bau zusätz­li­cher Büro­kra­tie aus, son­dern nutzt bestehen­de Kom­pe­ten­zen pro­jekt­be­zo­gen. Auch klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMUs) pro­fi­tie­ren direkt von der Offen­siv­stra­te­gie: In den Bezirks­haupt­mann­schaf­ten ste­hen regio­na­le Ver­fah­rens­ko­or­di­na­to­ren bereit, um hei­mi­schen Betrie­ben bei ihren Erwei­te­rungs- und Bau­pro­jek­ten unbü­ro­kra­tisch zur Sei­te zu ste­hen. „Mit die­ser zukunfts­fit­ten Stand­ort­po­li­tik machen wir einen gro­ßen Schritt nach vor­ne und sen­den ein kla­res Signal an die Wirt­schaft“, so Fell­ner abschlie­ßend.

Task Force Betriebs­an­sie­de­lung
  • Ziel: Abbau von Büro­kra­tie, schnel­le­re Geneh­mi­gun­gen und Ver­mei­dung von Nach­ein­an­der-Ver­fah­ren.
  • Arbeits­wei­se: Zustän­di­ge Behör­den und Pro­jekt­be­tei­lig­te wer­den über einen Ver­fah­rens­ko­or­di­na­tor bei der Lan­des­amts­di­rek­ti­on par­al­lel statt nach­ein­an­der zusam­men­ge­bracht.
  • Zugang: Auch klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMUs) erhal­ten einen direk­ten Zugang zu Koor­di­na­to­ren in den Bezirks­haupt­mann­schaf­ten.
  • Ent­schei­dung: Wel­ches Pro­jekt von der Task Force beglei­tet wird, legt die Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung fest.

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