(v.l.) Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung und Georg Overs, Sprecher des Zentrums für nachhaltige Destinationsentwicklung Kärnten (NDK) wollen die Chancen für den Kärntner Tourismus bestmöglich nutzen.
(v.l.) Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung und Georg Overs, Sprecher des Zentrums für nachhaltige Destinationsentwicklung Kärnten (NDK) wollen die Chancen für den Kärntner Tourismus bestmöglich nutzen.

© Thomas Sobian

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Alles neu macht die Kor­alm­bahn

Neben wesentlich kürzeren Fahrzeiten nach Graz und Wien bringt der Start der Koralmbahn auch enorme Chancen für den Tourismus in Kärnten. Zahlreiche Projekte mit direkter Zuganbindung stehen bereits in den Startlöchern. Mit seiner strategischen Lage als Knotenpunkt positioniert sich Villach indes als „Kärntens Hauptbahnhof“.

Zusammenfassung:

Am 14. Dezember startet die neue Koralmbahn in Südösterreich. Diese Bahn bringt große Veränderungen für die Mobilität in der Region. Jetzt dauert die Zugfahrt zwischen Graz und Klagenfurt nur noch 41 Minuten. Früher dauerte die Reise viel länger. Auch die Strecke von Graz nach Villach ist viel kürzer geworden: Statt fast 3 Stunden dauert die Fahrt jetzt nur noch eine Stunde und fünf Minuten. Es gibt 29 Verbindungen pro Tag zwischen Graz und Klagenfurt. Täglich fahren 26 Züge direkt von Kärnten nach Wien und drei nach Prag. Diese schnelleren Verbindungen sind gut für den Tourismus.In Kärnten hat man sich lange darauf vorbereitet, um die Vorteile der neuen Bahn zu nutzen. Seit 2016 werden dort verschiedene Projekte umgesetzt. Dazu gehören der Shuttle-Service zum Bahnhof und kostenlose S-Bahn-Fahrten für Gäste. Ein Projekt verbindet die Bahn mit Wanderungen und Radausflügen. Ab 2026 gibt es über 100 Wanderwege und 30 Stationen, wo man Fahrräder leihen kann. Die Bahn wird auch für Ausflüge im Winter genutzt.In Villach hat man die Busfahrpläne angepasst. Jetzt kann man von dort aus bequem verschiedene Ziele erreichen, zum Beispiel für Tagesausflüge, Urlaub an Seen oder Reisen nach Italien und Slowenien. Villach wird so zum zentralen Bahnhof in Kärnten.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Der offi­zi­el­le Start der Kor­alm­bahn am 14. Dezem­ber ver­än­der­te die Mobi­li­täts­land­schaft in Süd­ös­ter­reich grund­le­gend. Mit einer plan­mä­ßi­gen Fahr­zeit von 41 Minu­ten zwi­schen Graz und Kla­gen­furt sowie 29 Ver­bin­dun­gen pro Tag wur­de die bis­he­ri­ge Rei­se­zeit zwi­schen der Kärnt­ner und der Stei­ri­schen Lan­des­haupt­stadt mehr als hal­biert. Noch deut­li­cher fällt die Fahr­zeit­ver­kür­zung auf der Stre­cke Graz-Vil­lach aus. Bis­her brauch­te man mit den Öffis 2:54 Stun­den, ab sofort dau­ert die Fahrt nur mehr eine Stun­de und fünf Minu­ten. Dar­über hin­aus gibt es täg­lich 26 Direkt­ver­bin­dun­gen von Kärn­ten nach Wien sowie drei nach Prag. Auch die Fahrt in die Bun­des­haupt­stadt ver­kürzt sich dabei um 45 Minu­ten.

Enor­me Chan­ce für den Tou­ris­mus

Um die Chan­cen der neu­en Bahn­ver­bin­dung opti­mal zu nut­zen, wur­de in Kärn­ten früh­zei­tig an einem inte­grier­ten Mobi­li­täts­ma­nage­ment gear­bei­tet. Seit 2016 ver­ant­wor­tet das Zen­trum für nach­hal­ti­ge Desti­na­ti­ons­ent­wick­lung Kärn­ten (NDK) feder­füh­rend die Umset­zung tou­ris­ti­scher Mobi­li­täts­pro­jek­te. In die­ser fast zehn­jäh­ri­gen Vor­be­rei­tungs­pha­se wur­den zahl­rei­che Maß­nah­men wie etwa der Bahn­hof-Shut­tle Kärn­ten und die kos­ten­lo­se Nut­zung der S‑Bahn mit der Gäs­te­kar­te umge­setzt. Die Pro­jek­te Rail & Trail und Rail, Rent & Bike ver­knüp­fen das Bahn­netz direkt mit Frei­zeit- und Natur­er­leb­nis­sen. Ab 2026 ste­hen über 100 Wan­der­rou­ten an S‑Bahn-Sta­tio­nen sowie rund 30 Rad­ver­leih­sta­tio­nen in Bahn­hofs­nä­he zur Ver­fü­gung. Zum Start wird die Bahn außer­dem zur beque­men Ver­bin­dung zu Kärn­tens Advent- und Win­ter­sport­zie­len. Die­se Initia­ti­ven för­dern kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät, ver­län­gern Auf­ent­hal­te und schaf­fen neue Wert­schöp­fungs­po­ten­zia­le.

Dreh­schei­be Vil­lach

Um die opti­ma­le Anbin­dung an den Fern­ver­kehr über die Kor­alm­bahn flä­chen­de­ckend zu gewähr­leis­ten, wur­den auch die Kärnt­ner Bus­fahr­plä­ne über­ar­bei­tet und an die Tak­tung auf der Zug­stre­cke ange­passt. Dabei posi­tio­niert sich Vil­lach als zen­tra­ler Kno­ten­punkt für Tou­ris­mus, Wirt­schaft und Pend­ler und über­nimmt fak­tisch die Funk­ti­on als „Kärn­tens Haupt­bahn­hof“. Die stra­te­gi­sche Lage macht die Stadt zum idea­len Aus­gangs­punkt – sei es für Tages­aus­flü­ge auf die Süd­sei­te der Alpen, den Urlaub an den Seen, Wan­de­run­gen im Drei­län­der­eck oder Wei­ter­rei­sen nach Ita­li­en und Slo­we­ni­en. 

Die neue Kor­alm­bahn
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