© Thomas Sobian
Besser vernetzt:
Alles neu macht die Koralmbahn
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Der offizielle Start der Koralmbahn am 14. Dezember veränderte die Mobilitätslandschaft in Südösterreich grundlegend. Mit einer planmäßigen Fahrzeit von 41 Minuten zwischen Graz und Klagenfurt sowie 29 Verbindungen pro Tag wurde die bisherige Reisezeit zwischen der Kärntner und der Steirischen Landeshauptstadt mehr als halbiert. Noch deutlicher fällt die Fahrzeitverkürzung auf der Strecke Graz-Villach aus. Bisher brauchte man mit den Öffis 2:54 Stunden, ab sofort dauert die Fahrt nur mehr eine Stunde und fünf Minuten. Darüber hinaus gibt es täglich 26 Direktverbindungen von Kärnten nach Wien sowie drei nach Prag. Auch die Fahrt in die Bundeshauptstadt verkürzt sich dabei um 45 Minuten.
Enorme Chance für den Tourismus
Um die Chancen der neuen Bahnverbindung optimal zu nutzen, wurde in Kärnten frühzeitig an einem integrierten Mobilitätsmanagement gearbeitet. Seit 2016 verantwortet das Zentrum für nachhaltige Destinationsentwicklung Kärnten (NDK) federführend die Umsetzung touristischer Mobilitätsprojekte. In dieser fast zehnjährigen Vorbereitungsphase wurden zahlreiche Maßnahmen wie etwa der Bahnhof-Shuttle Kärnten und die kostenlose Nutzung der S‑Bahn mit der Gästekarte umgesetzt. Die Projekte Rail & Trail und Rail, Rent & Bike verknüpfen das Bahnnetz direkt mit Freizeit- und Naturerlebnissen. Ab 2026 stehen über 100 Wanderrouten an S‑Bahn-Stationen sowie rund 30 Radverleihstationen in Bahnhofsnähe zur Verfügung. Zum Start wird die Bahn außerdem zur bequemen Verbindung zu Kärntens Advent- und Wintersportzielen. Diese Initiativen fördern klimafreundliche Mobilität, verlängern Aufenthalte und schaffen neue Wertschöpfungspotenziale.
Drehscheibe Villach
Um die optimale Anbindung an den Fernverkehr über die Koralmbahn flächendeckend zu gewährleisten, wurden auch die Kärntner Busfahrpläne überarbeitet und an die Taktung auf der Zugstrecke angepasst. Dabei positioniert sich Villach als zentraler Knotenpunkt für Tourismus, Wirtschaft und Pendler und übernimmt faktisch die Funktion als „Kärntens Hauptbahnhof“. Die strategische Lage macht die Stadt zum idealen Ausgangspunkt – sei es für Tagesausflüge auf die Südseite der Alpen, den Urlaub an den Seen, Wanderungen im Dreiländereck oder Weiterreisen nach Italien und Slowenien.
Die neue Koralmbahn
Weitere Infos- Erstellt: 07.01.2026 09:19
- Update: 23.12.2025 08:45
- AREA SÜD
- Kärnten
- Feedback zum Artikel

