Der Campus der Zukunft entsteht in Klagenfurt: Das von Snøhetta entworfene 22nd Century Center wird ab 2027 als nachhaltiger Holz-Hybride errichtet.
Der Campus der Zukunft entsteht in Klagenfurt: Das von Snøhetta entworfene 22nd Century Center wird ab 2027 als nachhaltiger Holz-Hybride errichtet.

© Rendering Snøhetta

Wissenschaftsstandort

Bund und Land hal­ten Kurs am 91 Mil­lio­nen Pro­jekt der Uni Kla­gen­furt

Ein klares Signal für Kärntens Zukunft: Trotz allgemeinem Spardruck halten das Wissenschaftsministerium und das Land Kärnten unumstößlich am 91,2 Millionen Euro schweren Erweiterungsprojekt der Universität Klagenfurt fest. Das gaben Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner im Rahmen eines Arbeitsgesprächs bekannt. Unter dem Namen 22nd Century Center (22CC) entsteht am Campus ein zukunftsweisendes Neubauprojekt, das nicht nur architektonisch neue Maßstäbe setzt, sondern auch ein zentrales Leuchtturmprojekt für den gesamten österreichischen und Alpen-Adria-Hochschulraum darstellt.

Zusammenfassung:

Die Universität Klagenfurt plant ein neues Gebäude, das 22nd Century Center oder 22CC heißen wird. In dieses Projekt fließen insgesamt 91,2 Millionen Euro. Der größte Teil des Geldes kommt vom Bund, 3,5 Millionen Euro stammen vom Land Kärnten, und die Universität selbst trägt 2,2 Millionen Euro bei. Das neue Gebäude soll alle verstreut liegenden Standorte der Uni zusammenführen.Das Gebäude wird genug Platz für 13.500 Studierende und Mitarbeitende bieten und moderne Arbeits-, Lern- und Besprechungsräume umfassen. Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltiger Bauweise mit Photovoltaikanlagen, begrünte Freiflächen und Verwendung von Holz.Der Bau wird von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) umgesetzt. Baubeginn soll im Sommer 2027 sein, die Eröffnung ist für Sommer 2029 geplant.

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„Wer in Wis­sen­schaft inves­tiert, inves­tiert direkt in die Zukunft einer gan­zen Regi­on. Uni­ver­si­tä­ten sind die Moto­ren für Inno­va­ti­on, gesell­schaft­li­chen Fort­schritt und eine wehr­haf­te Demo­kra­tie“, beton­te Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin Holz­leit­ner. Von den Gesamt­kos­ten in Höhe von 91,2 Mil­lio­nen Euro über­nimmt der Bund den Löwen­an­teil von 85,5 Mil­lio­nen Euro. Das Land Kärn­ten steu­ert einen Infra­struk­tur­kos­ten­zu­schuss von 3,5 Mil­lio­nen Euro bei, wäh­rend die Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt einen Eigen­an­teil von rund 2,2 Mil­lio­nen Euro trägt. Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner zeig­te sich erfreut: „Die­ses Pro­jekt wird die bis­lang in Kla­gen­furt ver­streu­ten Uni-Stand­or­te end­lich zusam­men­füh­ren und die inter­na­tio­na­le Sicht­bar­keit unse­rer Uni­ver­si­tät mas­siv stär­ken – beson­ders auch im Zusam­men­spiel mit den neu­en Chan­cen durch die Kor­alm­bahn.“

Nach­hal­ti­ger Raum für 13.500 Stu­die­ren­de und For­schen­de

Der archi­tek­to­ni­sche Ent­wurf stammt aus der Feder des inter­na­tio­nal renom­mier­ten Archi­tek­tur­bü­ros Snøhet­ta und mar­kiert künf­tig den reprä­sen­ta­ti­ven Haupt­ein­gang zum Cam­pus. Das Gebäu­de ver­eint Leh­re, For­schung und Ser­vice unter einem Dach und bie­tet moder­nen Raum für mehr als 13.500 Stu­die­ren­de und Mit­ar­bei­ten­de. Neben offe­nen, kom­mu­ni­ka­ti­ven Raum­struk­tu­ren steht die Öko­lo­gie im Mit­tel­punkt: Eine kom­pak­te Holz­bau­wei­se, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf den Dächern sowie begrün­te Frei­flä­chen garan­tie­ren höchs­te Nach­hal­tig­keits­stan­dards. Als Bau­her­rin zeich­net die Bun­des­im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft (BIG) für die Umset­zung ver­ant­wort­lich. Nach aktu­el­lem Zeit­plan soll der Bau­start im Som­mer 2027 erfol­gen, die fei­er­li­che Fer­tig­stel­lung des 22CC ist für den Som­mer 2029 vor­ge­se­hen.

22nd Cen­tu­ry Cen­ter (22CC)
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