Die Digitalisierung im Kärntner Straßenbau soll in den kommenden Jahren noch weiter intensiviert werden.
Die Digitalisierung im Kärntner Straßenbau soll in den kommenden Jahren noch weiter intensiviert werden.

© AdobeStock 975018723

Straßen und Brücken:

Digi­ta­le Tech­no­lo­gien für moder­ne Infra­struk­tur

Mit digitalen Zwillingen, KI-gestützten Analysen und elektronischer Einsatzdatenerfassung wird die Digitalisierung im Kärntner Straßen- und Brückenbau konsequent vorangetrieben. Echtzeit-Monitoring von Brücken, digitale Bauplanung und eine digitalisierte Einsatzdokumentation im Winterstraßendienst führen zu mehr Effizienz und Sicherheit auf Kärntens Straßen.

Zusammenfassung:

In Kärnten gewinnen digitale Technologien bei Sanierungs- und Neubauprojekten immer mehr an Bedeutung. Früher wurden Pläne auf Papier gezeichnet, heute entstehen digitale Modelle am Computer. Sensible Sensoren überwachen Brücken in Echtzeit, Drohnen übernehmen Sichtprüfungen und Einsätze bei Winterdiensten werden automatisch erfasst. Die Abteilung Straßen und Brücken arbeitet dabei eng mit dem Fraunhofer Austria Institut zusammen. Ziel ist es, zukünftig Brückeninspektionen durch Drohnen durchzuführen. Dies ermöglicht eine schnelle, kostengünstige und berührungslose Überprüfung, besonders an schwer zugänglichen Stellen. Geplant ist zudem, neue Brücken mit einem digitalen Überwachungssystem auszustatten. Dieses System hilft, den Zustand von Brücken in Echtzeit zu überwachen und Schäden frühzeitig zu erkennen. Außerdem wird die Erfassung von Einsätzen der Straßenverwaltung automatisiert, was die Dokumentation präziser und effizienter macht.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Bei Sanie­rungs- und Neu­bau­pro­jek­ten gewin­nen digi­ta­le Lösun­gen immer mehr an Bedeu­tung. Wäh­rend frü­her Plä­ne auf Papier gezeich­net wur­den, ent­ste­hen heu­te am Com­pu­ter „digi­ta­le Zwil­lin­ge“. Hoch­emp­find­li­che Sen­so­ren über­wa­chen Brü­cken in Echt­zeit, Droh­nen über­neh­men Sicht­prü­fun­gen und Win­ter­dienst-Ein­sät­ze wer­den auto­ma­tisch erfasst. Mit geziel­ten Inves­ti­tio­nen in digi­ta­le Tech­no­lo­gien ist die Abtei­lung 9 Stra­ßen und Brü­cken des Lan­des Kärn­ten bei die­ser Ent­wick­lung feder­füh­rend mit dabei. Daher wur­de nun eine Koope­ra­ti­on mit dem Fraun­ho­fer Aus­tria Insti­tut gestar­tet, um das The­ma wei­ter zu for­cie­ren. Ein Ziel die­ser Koope­ra­ti­on ist es etwa, Brü­cken­in­spek­tio­nen künf­tig mit Droh­nen durch­zu­füh­ren. Die­se ermög­li­chen eine schnel­le, kos­ten­ef­fi­zi­en­te und berüh­rungs­los durch­führ­ba­re Begut­ach­tung – ins­be­son­de­re an schwer zugäng­li­chen Stel­len

Echt­zeit-Moni­to­ring und digi­ta­le Ein­satz­do­ku­men­ta­ti­on

Geplant ist außer­dem, zukünf­tig sämt­li­che Brü­cken-Neu­bau­ten mit einem digi­ta­len Bau­werks­mo­ni­to­ring aus­zu­stat­ten. Das ist ein Com­pu­ter­mo­dell eines rea­len Vor­bilds, mit dem eine prä­zi­se, modell­ge­stütz­te Pla­nung und Aus­füh­rung ermög­licht wird. Auf Grund­la­ge die­ses digi­ta­len Modells wird zum Bei­spiel die Mas­sen­er­mitt­lung der Brü­cken­bau­tei­le als Basis für die Aus­schrei­bung ermit­telt. Auch bei der lau­fen­den Über­wa­chung von Brü­cken setzt die Stra­ßen­bau­ab­tei­lung auf moder­ne Sys­te­me wie „Struc­tu­ral Health Moni­to­ring“, wobei der Zustand von Brü­cken mit hoch­sen­si­blen Sen­so­ren in Echt­zeit über­wacht wird und Schä­den früh­zei­tig erkannt wer­den. Eben­falls bereits erfolg­reich im Test­be­trieb befin­det sich die auto­ma­ti­sier­te Erfas­sung von Ein­satz­da­ten der Stra­ßen­ver­wal­tung. Bis­her wur­den Win­ter­dienst-Ein­sät­ze haupt­säch­lich hän­disch doku­men­tiert, nun erfolgt das über ein digi­ta­les Sys­tem, was eine prä­zi­se, rechts­si­che­re und effi­zi­en­te Doku­men­ta­ti­on gewähr­leis­tet.

Fraun­ho­fer Aus­tria Insti­tut
Wei­te­re Infos

Weitere Themen