LR Peter Reichmann und LHStv.in Gaby Schaunig
LR Peter Reichmann und LHStv.in Gaby Schaunig

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Smartphone statt Plastik

Fami­li­en­kar­te wird digi­tal

Die Kärntner Familienkarte wird virtuell: Das Land Kärnten präsentierte die neue, digitale Version inklusive benutzerfreundlicher App. Durch die Anbindung an die ID Austria erfolgt die Beantragung und Prüfung der Anspruchsberechtigung künftig automatisiert und in Echtzeit. Neben einer höheren Effizienz bietet die Umstellung auch neue Vorteile – so wurde unter anderem die Altersgrenze für anspruchsberechtigte Kinder nach oben verschoben.

Zusammenfassung:

Die neue App macht die Kärntner Familienkarte moderner und bietet mehr Service. Über die App können Familien alle Vergünstigungen, Informationen zu Familienfesten und Gratis-Skitage direkt auf ihrem Smartphone abrufen. Ein besonderes technisches Merkmal ist die Integration der ID Austria, wodurch die Anmeldung und Überprüfung von Daten automatisch und schnell abläuft. Dadurch sparen Nutzer Zeit und Kosten. Die Infrastruktur der App kann zukünftig auch für andere Förderungen genutzt werden. Die App wurde zusammen mit dem Softwareunternehmen Acuity Analytics entwickelt.Eine wichtige Neuerung ist die Änderung der Altersgrenze: Die Karte gilt nun auch für Familien mit älteren Kindern, solange sie Familienbeihilfe erhalten. Der Hauptinhaber der Karte ist der Empfänger der Beihilfe, andere Familienmitglieder können über sogenannte Subkarten die gleichen Vorteile nutzen. Die bisherigen Plastikkarten sind nur noch bis Ende April 2026 gültig, danach werden nur noch digitale Karten genutzt. Ab sofort kann man die App in den gängigen Stores herunterladen.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Mit der neu­en App wird das Erfolgs­pro­dukt „Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te“ moder­ner und ser­vice­ori­en­tier­ter. Inha­ber haben damit sämt­li­che Ermä­ßi­gun­gen, Infor­ma­tio­nen zu Fami­li­en­fes­ten oder Gra­tis-Ski­ta­gen direkt auf dem Smart­phone mit dabei. Ein tech­ni­scher Mei­len­stein ist die Inte­gra­ti­on der ID Aus­tria: Bei der Anmel­dung wer­den Daten wie der Haupt­wohn­sitz und der Bezug der Fami­li­en­bei­hil­fe auto­ma­tisch über das Zen­tra­le Mel­de­re­gis­ter und die Daten­bank des Bun­des veri­fi­ziert. Dies spart Zeit und Kos­ten, da die Prü­fung der Berech­ti­gung unmit­tel­bar erfolgt. Sozi­al­re­fe­ren­tin Gaby Schau­nig und Jugend­re­fe­rent Peter Reich­mann beton­ten, dass die neue Infra­struk­tur künf­tig auch für ande­re För­der­ab­wick­lun­gen genutzt wer­den kann. Ent­wi­ckelt wur­de die App in Zusam­men­ar­beit mit dem Soft­ware­un­ter­neh­men „Acui­ty Ana­ly­tics“.

Ein­fa­che Ver­knüp­fung für die gan­ze Fami­lie

Eine wesent­li­che Neue­rung betrifft die Alters­gren­ze: Bis­her war die Kar­te bis zum 18. Lebens­jahr gül­tig. Künf­tig kön­nen auch Fami­li­en mit älte­ren Kin­dern die Kar­te nut­zen, sofern für die­se wei­ter­hin Fami­li­en­bei­hil­fe bezo­gen wird. Der Bezie­her der Bei­hil­fe fun­giert dabei als Haupt­kar­ten­in­ha­ber, wäh­rend wei­te­re Fami­li­en­mit­glie­der über soge­nann­te Sub­kar­ten mit den­sel­ben Vor­tei­len ver­knüpft wer­den kön­nen. Für die Über­gangs­zeit gilt: Die bis­he­ri­gen Plas­tik­kar­ten blei­ben noch bis Ende April 2026 gül­tig. Ab dem 1. Mai 2026 wer­den Vor­tei­le aus­schließ­lich über die digi­ta­le Kar­te gewährt, phy­si­sche Kar­ten gibt es dann nur noch in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len. Die App ist ab sofort in den gän­gi­gen Stores zum Down­load ver­füg­bar.

Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te
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