Günstig und gut wohnen: In Kärnten ist das Realität. Die Mietpreise sind im Vergleich zu anderen Bundesländern günstig, dennoch müssen viele gerade jetzt sparen. Ein Pilotprojekt in Kärnten macht es möglich, um 350,-- Euro zu wohnen – inklusive Heizung und Betriebskosten, versteht sich.

Zusammenfassung:

In Friesach gibt es ein neues Wohnprojekt, bei dem man für 350 Euro im Monat wohnen kann. In diesem Preis sind die Heizung und Betriebskosten schon enthalten. Das Projekt nutzt moderne Bauweisen und Technologien wie Solaranlagen, um alles bezahlbar zu machen. Die Wohnbau-Expertin Gaby Schaunig will das Modell in weiteren Städten etablieren, zum Beispiel in St. Veit. Dort laufen schon Gespräche. Das Projekt wird durch hohe Förderungen unterstützt und die Gemeinden stellen die Flächen zur Verfügung. Durch clevere Planung konnten die Baukosten niedrig gehalten werden, zum Beispiel durch ein gemeinsames Treppenhaus für mehrere Wohnungen und überdachte Parkplätze statt Tiefgaragen. Ziel ist, dass Wohnen in Kärnten für alle erschwinglich bleibt.

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Rich­tig gele­sen. Woh­nen um 350,– Euro, inklu­si­ve Hei­zung und Betriebs­kos­ten. Ein Pilot­pro­jekt in Frie­sach macht das jetzt mög­lich. Dazu kom­men Schlag­wör­ter wie »sozia­ler Erleb­nis­raum«, »mobi­le, statt sta­ti­sche Ver­bau­un­gen in Wohn­räu­men« und »Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen« für nach­hal­ti­ge Ener­gie und eini­ge mehr. Effi­zi­en­te Bau­wei­sen und gut durch­dach­te Pla­nun­gen haben dazu geführt, dass Pro­jek­te wie die­ses zum Leben erweckt wer­den konn­ten.

Leist­ba­res Woh­nen als Grund­be­dürf­nis

Wohn­bau­re­fe­ren­tin und LH-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig will errei­chen, dass genau die­ses Modell wei­ter for­ciert wird. Für die kol­por­tier­ten 350,– Euro bekommt der zukünf­ti­ge Mie­ter oder die Mie­te­rin 58 Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che inkl. Betriebs- und Heiz­kos­ten sowie Warm­was­ser. Schau­nig: „Die­ses aus­ge­klü­gel­te Pro­jekt kön­nen neben den gemein­nüt­zi­gen Wohn­bau­trä­gern auch Gemein­den umset­zen. Leist­ba­res Woh­nen ist ein Grund­be­dürf­nis für jeden Bür­ger.“ 

Wei­te­re Städ­te sol­len Pro­jekt über­neh­men

Mit der Her­zog­stadt St. Veit soll bereits eine wei­te­re Stadt gefun­den wor­den sein, die das nächs­te Pro­jekt über­nimmt. Gaby Schau­nig dazu: „Die Gesprä­che lau­fen bereits. Es gibt eini­ge Mög­lich­kei­ten.“ Mit 80 Pro­zent Wohn­bau­för­de­rung auf 58 Jah­re wird das ein­zig­ar­ti­ge Wohn­pro­jekt geför­dert. 20 Pro­zent wer­den aus Eigen­mit­teln gene­riert. Die Gemein­den stel­len die Grün­flä­chen zur Ver­fü­gung. Durch Effi­zi­enz konn­ten die Bau­kos­ten mas­siv gesenkt wer­den. Das Zusam­men­wir­ken von Land, Gemein­de und Lan­des­wohn­bau spielt eine wei­te­re wich­ti­ge Rol­le. Beim Spa­ren gehol­fen hat auch Prak­ti­ka­bi­li­tät: Ein Stie­gen­haus für 24 Wohn­ein­hei­ten und über­dach­te PKW-Stand­plät­ze anstatt einer Tief­ga­ra­ge. Ein durch­dach­tes Pro­jekt, das Woh­nen in Kärn­ten wei­ter leist­bar machen wird.