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Safer Internet Day
Informationskampagne gegen Cyber-Gewalt
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Die Zahlen der Plattform saferinternet.at sind alarmierend: Fast die Hälfte aller Jugendlichen hat bereits Online-Beleidigungen erlebt, und über 38 Prozent waren mit sexueller Belästigung im Internet konfrontiert. Besonders gefährdet ist die Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat das Land Kärnten in Kooperation mit der Fachstelle Kinderschutz ein Informationsposter entwickelt, das auf Materialien des Deutschen Kindervereins basiert. Das Plakat behandelt nicht nur Cyber-Mobbing, sondern informiert umfassend über verschiedene Formen der Cyber-Gewalt, deren psychosoziale Auswirkungen sowie die rechtlichen Konsequenzen. Ziel ist es, das Material bereits ab der 4. Klasse Volksschule sowie in allen weiterführenden Schulen im Rahmen des Fachs „Digitale Grundbildung“ einzusetzen. Für pädagogische Fachkräfte steht zudem vertiefendes Online-Material zur Verfügung, um das Thema im Unterricht professionell aufzubereiten.
Differenzierte Debatte über Social-Media-Verbote
In der aktuellen Diskussion um potenzielle Social-Media-Verbote für Jugendliche vertritt Landesrat Peter Reichmann eine klare Position: Verbote allein seien keine Lösung für die komplexen Probleme der digitalen Welt. Zwar könnten sie punktuelle Risiken mindern, doch entscheidend sei die Befähigung der Jugendlichen zum sicheren Umgang mit Medien. „Jugendliche brauchen Medienkompetenz, technische Schutzmechanismen und starke Bezugspersonen – sowohl online als auch offline“, so Reichmann. Ein reines Ausblenden der digitalen Lebensrealität werde den bestehenden Gefährdungen nicht gerecht. Vielmehr setze Kärnten auf eine Kombination aus früher Sensibilisierung, klarer Regeltreue und leicht zugänglichen Unterstützungsangeboten. Durch die Verteilung der neuen Infomaterialien an Schulen, Wohngruppen und Jugendzentren soll ein Klima geschaffen werden, in dem Betroffene Hilfe finden und Täter mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert werden.
Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche
Weitere Infos- Erstellt: 05.03.2026 10:00
- Update: 27.02.2026 11:37
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