Bepflanzungen an der Koralmbahn in Kärnten gehen mit voller Kraft weiter. Insgesamt werden bis 2028 Flächen im Ausmaß von rund 175 Hektar gestaltet und etwa 145.000 neue Bäume gesetzt. Diese Woche halfen die Kinder der Volksschulen Völkermarkt und St. Peter bei einer Bepflanzungsaktion bei Kühnsdorf tatkräftig mit.

Zusammenfassung:

Auf einer ehemaligen Deponie bei Kühnsdorf gab es eine besondere Veranstaltung: Schülerinnen und Schüler aus der ersten Klasse halfen begeistert mit, mehr Grün an der Koralmbahn zu schaffen. Obwohl der Abschnitt der Bahn in Kärnten seit Ende 2023 läuft, werden weiterhin ökologische Maßnahmen durchgeführt. Die Kinder pflanzten über 300 Pflanzen mit, darunter verschiedenste Baumarten wie Ahorn, Buche und Eiche. Experten unterstützten die Kinder und erklärten ihnen die Pflanzen und die Beziehung von Natur und Bahn. Insgesamt sollen dort noch 8.600 Bäume gepflanzt werden. Bei den Arbeiten entlang der Koralmbahn wird besonders auf Umweltschutz geachtet. Zukünftig sind weitere große ökologische Maßnahmen geplant, darunter das Anlegen von Grünflächen, Hecken und Kleingewässern. Ein neues Produkt für den Schutz der Bäume besteht aus biologischen Fasern, die sich später von selbst abbauen.

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 Auf der ehe­ma­li­gen Depo­nie bei Kühns­dorf fand ein ganz beson­de­rer Ter­min statt: Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ers­ten Klas­se der Volks­schu­le Völ­ker­markt-Stadt und St. Peter waren mit Feu­er­ei­fer dabei, für noch mehr Grün bei der Kor­alm­bahn zu sor­gen. Der Kärnt­ner Abschnitt der Kor­alm­bahn ist zwar seit Ende 2023 in Betrieb, aber die öko­lo­gi­schen Ersatz- und Aus­gleichs­maß­nah­men wer­den auch wäh­rend der Betriebs­pha­se fort­ge­führt. Um dabei den jun­gen, zukünf­ti­gen Fahr­gäs­ten das Zusam­men­spiel der Natur mit der Bahn näher zu brin­gen, wur­de eine gemein­sa­me Bepflan­zungs­ak­ti­on orga­ni­siert. Spaß, Team­work und Infor­ma­tio­nen über ver­schie­de­ne Pflan­zen­ar­ten stan­den dabei im Fokus, bei der die Kin­der auch ihr Talent als Land­schafts­gärt­ner unter Beweis stel­len konn­ten.

Spaß und Ler­nen in der Natur

Den gan­zen Vor­mit­tag waren knapp 90 Kin­der tat­kräf­tig damit beschäf­tigt über 300 Pflan­zen zu set­zen. Zu den knapp 25 Arten zähl­ten bei­spiels­wei­se Ahorn, Buche, Eiche, Erle, Hasel, Lin­de, Ulme und Wei­de. Exper­ten der ÖBB, des Maschi­nen­rings Völ­ker­markt, die öko­lo­gi­sche Bau­auf­sicht und ein Ver­tre­ter des Land­schafts­pla­ners stan­den den Volks­schul­kin­dern mit Rat und Tat zur Sei­te und ver­mit­tel­ten wert­vol­le Infor­ma­tio­nen rund um die ein­zu­set­zen­den Baum- und Strauch­ar­ten und das Zusam­men­spiel zwi­schen Natur und Kor­alm­bahn. Auf der ehe­ma­li­gen Depo­nie wer­den noch wei­te­re 8.600 Bäu­me ein­ge­pflanzt.

Rück­sicht auf die Umwelt

Alle Arbei­ten ent­lang der neu­en Kor­alm­bahn wer­den mit größ­ter Rück­sicht auf die Umwelt und die ein­zel­nen Öko­sys­te­me umge­setzt. Bereits ab Pla­nungs­be­ginn wur­den die rele­van­ten Schutz­gü­ter berück­sich­tigt und ein ent­spre­chen­der öko­lo­gi­scher Aus­gleich für Flo­ra und Fau­na geschaf­fen. In den nächs­ten Jah­ren wer­den wei­te­re groß­an­ge­leg­te Maß­nah­men ent­lang der Kor­alm­bahn in Kärn­ten statt­fin­den. An unter­schied­li­chen Berei­chen wer­den Grün­flä­chen model­liert, Hecken, Alleen und Klein­ge­wäs­ser ange­legt, Auf­fors­tun­gen bzw. Durch­fors­tun­gen durch­ge­führt sowie groß­flä­chi­ge Bepflan­zun­gen vor­ge­nom­men.

Bio­lo­gi­scher Stamm- bzw. Ver­biss­schutz

Bei den Maß­nah­men wird auch ein neu­es, regio­na­les Pro­dukt für Stamm- bzw. Ver­biss­schutz bei rund 7.000 Bäu­men ange­wen­det. Im Unter­schied zu her­kömm­li­chen Baum­schutz­hül­len bestehen die nun­mehr ver­wen­de­ten aus Bio­fa­sern. Damit ist gewähr­leis­tet, dass sich die­se nach Ende ihrer Lebens­dau­er bio­lo­gisch abge­baut haben.