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Neue Übergangspflege:
Kärnten stärkt Weg vom Spital nach Hause
Zusammenfassung:
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Das neue Modell schließt eine wesentliche Lücke in der Versorgungskette: Bisher fand Übergangspflege in Pflegeheimen statt, meist ohne therapeutische Leistungen wie Physio- oder Ergotherapie. Ab 2026 entstehen in einem ersten Schritt 31 Betten in den LKH Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Laas. Ziel ist es, Patienten, die keine Akutversorgung mehr benötigen, aber noch nicht fit für den Alltag sind, gezielt auf die Rückkehr in die eigenen vier Wände vorzubereiten. Finanziert wird das Projekt durch zwei Millionen Euro aus dem Kärntner Gesundheitsfonds, während die ÖGK die Kosten für die therapeutischen Leistungen übernimmt. Diese Pauschalvereinbarung sichert die notwendige Mobilisierung und Stabilisierung direkt am Spitalsstandort, bevor die Betroffenen entlassen werden.
Entlastung für Heime und Akutstationen
Primarius Georg Pinter betont die Bedeutung dieser „Pufferzone“: Oft müssen nach schweren Erkrankungen wie Schlaganfällen erst bauliche Anpassungen zu Hause vorgenommen oder mobile Dienste organisiert werden. Die Übergangspflege bietet hierfür den nötigen zeitlichen Rahmen bei gleichzeitig hoher medizinischer Kompetenz. Ein weiterer Vorteil ist die Entlastung des Gesamtsystems: Akutbetten werden schneller frei, und in den Pflegeheimen entstehen wieder Kapazitäten für die Kurzzeitpflege zur Entlastung pflegender Angehöriger. Die Beantragung eines Platzes erfolgt unbürokratisch direkt über das jeweilige Krankenhaus. Bis 2027 soll das Angebot auf private Häuser wie das DOKH Friesach oder das Elisabethinen-Krankenhaus ausgeweitet werden, um den Bedarf von mindestens 90 Betten landesweit zu decken.
Kärntner Gesundheitsfonds
Weitere Infos- Erstellt: 18.01.2026 09:24
- Update: 09.01.2026 22:18
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