Trotz wirtschaftlich turbulenter Zeiten viel die Außenhandelsbilanz 2024 noch besser aus als im Jahr davor.
Trotz wirtschaftlich turbulenter Zeiten viel die Außenhandelsbilanz 2024 noch besser aus als im Jahr davor.

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Exportwirtschaft

Kärn­tens Außen­han­dels­bi­lanz erreicht neu­en Rekord­wert

Trotz globaler Herausforderungen und eines leichten Rückgangs beim Export verzeichnet Kärnten im Jahr 2024 einen Außenhandelsüberschuss von 1,3 Milliarden Euro – nach 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2023. Dies ist vor allem auf sinkende Importe zurückzuführen. Die Wirtschaftskammer fordert weiterhin neue Impulse zur Markterschließung, Entlastung und eine Investitionszuwachsprämie.

Zusammenfassung:

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten und sinkender Exporte bleibt Kärnten erfolgreich im Außenhandel. Für das Jahr 2024 gibt es einen Überschuss von 1,3 Milliarden Euro. Das zeigt, dass die exportierenden Unternehmen in Kärnten gut arbeiten. Etwa ein Drittel der in Österreich hergestellten Waren und Dienstleistungen wird ins Ausland verkauft, hauptsächlich in die EU.Kärnten hat zwar etwas weniger exportiert, aber die Importe sind stärker gesunken. Exporte brachten 9,291 Milliarden Euro ein, was 2,3 Prozent weniger ist als im Vorjahr. Die Importe gingen um 4,8 Prozent zurück und lagen bei 8,004 Milliarden Euro. So ergibt sich ein Handelsüberschuss von 1,3 Milliarden Euro.Deutschland bleibt das wichtigste Exportland für Kärnten, gefolgt von China und Italien. Exporte nach Malaysia und Ungarn wachsen. Die Importe von elektrischen Maschinen und Eisenwaren sind deutlich gesunken. Kärntens Unternehmen investieren vorsichtig.Der Außenhandel ist wichtig für Kärntens Wirtschaft und Wohlstand. Kärnten bleibt eines der fünf österreichischen Bundesländer mit einer positiven Handelsbilanz.

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Trotz schwie­ri­ger Kon­junk­tur und leicht sin­ken­der Export­zah­len bleibt Kärn­tens Außen­wirt­schaft auf Erfolgs­kurs: Die Außen­han­dels­bi­lanz für das Jahr 2024 weist einen Über­schuss von 1,3 Mil­li­ar­den Euro aus. „Das ist ein ein­drucks­vol­ler Beweis für die Leis­tungs­fä­hig­keit der expor­tie­ren­den Betrie­be“, so WK-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl. Die Außen­han­dels­zah­len sind nicht nur eine Moment­auf­nah­me des inter­na­tio­na­len Erfolgs Kärn­tens, son­dern auch ein zen­tra­les Ele­ment für den wirt­schaft­li­chen Wohl­stand im Inland. Denn mehr als ein Drit­tel der in Öster­reich her­ge­stell­ten Waren und Dienst­leis­tun­gen wird im Aus­land ver­kauft, davon rund zwei Drit­tel in der EU. Doch auch die Kärnt­ner Betrie­be kämp­fen mit den inter­na­tio­na­len Span­nun­gen und hohen Pro­duk­ti­ons­kos­ten. „Des­halb müs­sen wir die Export­of­fen­si­ve wei­ter stär­ken, neue Märk­te erschlie­ßen und die Rah­men­be­din­gun­gen für unse­re Unter­neh­men ver­bes­sern. Gera­de für eine export­ori­en­tier­te Regi­on wie Kärn­ten sind inter­na­tio­na­le Han­dels­ab­kom­men ein ent­schei­den­der Wachs­tums­trei­ber,“ betont Man­dl ein­dring­lich.

Leich­ter Rück­gang bei Aus­fuh­ren, aber star­kes Minus bei Impor­ten

Die Waren­aus­fuh­ren aus Kärn­ten belie­fen sich im Jahr 2024 auf 9,291 Mil­li­ar­den Euro und san­ken damit um 2,3 Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr. Die Ein­fuh­ren gin­gen mit 8,004 Mil­li­ar­den Euro sogar um 4,8 Pro­zent zurück. Der dar­aus resul­tie­ren­de Außen­han­dels­bi­lanz­über­schuss von 1,3 Mil­li­ar­den Euro bedeu­tet eine noch­ma­li­ge Stei­ge­rung im Ver­gleich zum Jahr 2023, in dem der Über­schuss 1,1 Mil­li­ar­den Euro betrug. Damit sichert sich Kärn­ten wei­ter­hin einen Platz unter den fünf Bun­des­län­dern mit posi­ti­ver Han­dels­bi­lanz, neben Ober­ös­ter­reich, der Stei­er­mark, Tirol und Vor­arl­berg. Bei den Export­län­dern führt Deutsch­land wei­ter­hin die Lis­te an, gefolgt von Chi­na, und Ita­li­en. Sehr posi­tiv ent­wi­ckeln sich zudem die Expor­te nach Malay­sia und Ungarn. Ein deut­lich ande­res Bild zei­gen die Import­zah­len: Mit einem Rück­gang von 4,8 Pro­zent san­ken die Waren­im­por­te auf 8,004 Mil­li­ar­den Euro. Beson­ders deut­lich fiel das Minus bei elek­tri­schen Maschi­nen und Gerä­ten sowie bei Waren aus Eisen und Stahl aus. „Die Impor­te spie­geln die kon­junk­tu­rel­le Zurück­hal­tung deut­lich wider – vie­le Unter­neh­men agie­ren vor­sich­tig, was Inves­ti­tio­nen betrifft“, erklärt Hem­ma Kir­cher-Schnei­der, Lei­te­rin der Außen­wirt­schaft in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten.

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