Gentechnikfreie Felder
Alle Gesetze wurden strikt eingehalten und Kärntens Felder sind gentechnikfrei.

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Saatgutkontrolle und Feldmonitoring

Kärntens Felder sind frei von Gentechnik

Das Monitoring der AGES belegt, dass auch im Jahr 2023 in Kärntens Landwirtschaft kein gentechnisch verändertes Saatgut zum Einsatz gekommen ist. Damit entsprechen alle Agrarflächen dem Kärntner Gentechnik-Vorsorgegesetz, das der Ausbreitung von gentechnisch veränderten Pflanzen in der heimischen Flora vorbeugen soll.

Zusammenfassung in einfacher Sprache

In Kärnten, einem Gebiet in Österreich, ist es strengstens verboten, Samen, die durch Gentechnik verändert wurden, zu benutzen. Jedes Jahr wird kontrolliert, ob diese Regel eingehalten wird. Diese Kontrollen werden von einer Gruppe namens AGES durchgeführt. Sie prüfen die Samen und auch die Felder, ob sie frei von Gentechnik sind. Im Jahr 2023 haben alle Tests gezeigt, dass die Gesetze eingehalten wurden und es keine Gentechnik auf den Feldern gibt. Dieses Gesetz existiert seit 2005 und betrifft viele Bauern und eine große Menge an Land in Kärnten. Ziel ist es, die heimischen Pflanzen zu schützen und ihre Arten zu erhalten.
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In Kärnten ist das Ausbringen von gentechnisch verändertem Saatgut strengstens verboten. Daher wird jedes Jahr genau kontrolliert, ob das Kärntner Gentechnik-Vorsorgegesetz eingehalten wird. Wie bereits in den vergangenen Jahren hat das Agrarreferat des Landes die „Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“ (AGES) mit der Durchführung eines umfassenden Monitorings beauftragt, das aus Saatgutkontrollen und Feldmonitoring besteht. Bereits vor der Aussaat im Frühjahr wurden Stichproben von großen Saatguthändlern genommen und überprüft. Im Jahresverlauf wurden dann schwerpunktmäßig Maiskolben, Sojabohnenhülsen und Rapsblätter entnommen und im Labor der AGES in Wien auf genetische Verunreinigung getestet. Nun liegt der Endbericht für das Jahr 2023 vor und die Ergebnisse belegen ganz klar, dass alle Gesetze strikt eingehalten wurden und Kärntens Felder gentechnikfrei sind.

Schutz heimischer Kultur- und Wildpflanzen

„Das Ergebnis ist eine weitere Bestätigung für die hohe Qualität und für den achtsamen Umgang unserer Landwirte mit heimischen Bodenschätzen und Ressourcen“, zeigt sich Agrarreferent LHStv. Martin Gruber erfreut. Das Kärntner Gentechnik-Vorsorgegesetz gibt es seit 2005, davon betroffen sind in Kärnten rund 60.000 Hektar Ackerfläche und ca. 7.200 landwirtschaftliche Betriebe, die Ackerbau betreiben. Das Monitoring zielt darauf ab, die in Kärnten verbreiteten Kultur- und Wildpflanzen vor einer Vermischung mit gentechnisch veränderten Organismen zu schützen und trägt somit zur Arterhaltung kulturell wertvoller und standortangepasster Pflanzen bei.

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