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Kärntner Kulturstiftung
Kunstprojekte bringen Kärntens Ränder in Bewegung
Zusammenfassung:
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Das erste Siegerprojekt „Von Klagenfurt nach Klagenfurt – Dialogisch den Horizont expandieren“ des Künstlerduos Nicole Six und Paul Petritsch sowie der britischen Kuratorin Jeanette Pacher greift eine fast vergessene historische Parallele auf: Während einer österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition (1872–1874) wurde eine arktische Insel im Franz-Josef-Land nach der Kärntner Landeshauptstadt benannt. Das Projekt soll das Kärntner und das arktische Klagenfurt künstlerisch miteinander verknüpfen – durch Gespräche, Fotografien, Klänge, Reiseberichte und eine beeindruckende, großflächige Bodenzeichnung des Franz-Josef-Landes im öffentlichen Raum Klagenfurts. „Wir wollen zeigen, wie aus weit voneinander entfernten Orten neue Perspektiven entstehen können“, erklären Six und Petritsch.
Mobiles HolzOval lädt zum demokratischen Dialog über den Wandel ein
Das zweite Siegerprojekt „Resonanz der Gezeiten – Ein Kärntner HolzOval im Dialog mit der Welt“ der Architekten Stefan Breuer (FH Kärnten) und Sebastian Hicks (Oxford Brookes University) stellt demokratische Begegnung in den Mittelpunkt. Kern des Vorhabens ist ein mobiles, kreisförmiges Bauwerk, dessen Wände aus 108 Faltstühlen bestehen – jeder Stuhl fungiert dabei als Sitzplatz und Einladung zum Mitreden. Bespielt wird die Konstruktion an verschiedenen Orten Kärntens (unter anderem beim Forum Anthropozän in Heiligenblut) mit Diskussionen und Kunstbeiträgen zu ökologischen, sozialen sowie digitalen Veränderungen. „Kunst öffnet neue Blickwinkel und macht gesellschaftlichen Wandel greifbar“, betont LHStv.in Schaunig die verbindende Kraft beider Initiativen.
Kärntner Kulturstiftung
Weitere Infos- Erstellt: 03.09.2026 08:00
- Update: 01.09.2026 10:01
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