Realitätsnahes Training für den Ernstfall: Kärntner Feuerwehrleute absolvieren eine praxisnahe Schulung auf der Waldbrandübungsanlage in Klagenfurt.
Realitätsnahes Training für den Ernstfall: Kärntner Feuerwehrleute absolvieren eine praxisnahe Schulung auf der Waldbrandübungsanlage in Klagenfurt.

© KLFV

Katastrophenschutz

Wald­brän­de in Fri­aul als Mah­nung

Die aktuellen Bilder verheerender Waldbrände im benachbarten Friaul sowie der 24 Tage andauernde Großeinsatz im Kärntner Lesachtal im Frühjahr verdeutlichen die gewaltigen Dimensionen von Vegetationsbränden. Um für zukünftige Notfälle bestmöglich gerüstet zu sein, setzt das Land Kärnten konsequent auf Vorbeugung: Unter der Leitung von Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Daniel Fellner und Landesfeuerwehrkommandant Ing. Rudolf Robin wird das Budget für Ausbildung, spezialisierte Ausrüstung und Logistik massiv aufgestockt.

Zusammenfassung:

In Klagenfurt wurde 2023 eine Übungsanlage für Waldbrände eröffnet, um Feuerwehrleute zu schulen. Diese Anlage hat 250.000 Euro gekostet und wird von etwa 1.000 Kärntner Feuerwehrkräften und internationalen Experten genutzt. Die Ausbildung zur Bekämpfung von Boden- und Waldbränden ist ein wichtiger Teil der Schulungen. Jährlich werden 800 bis 900 Feuerwehrleute im Umgang mit Spezialausrüstung ausgebildet. Führende Kräfte lernen Taktiken und Vorhersagen.Seit 2021 hat Kärnten 620.000 Euro in Ausrüstung für Waldbrände und einen Flugdienst investiert. Mit der neuen Strategie bis 2026 sollen 870.000 Euro in Spezialfahrzeuge und Ausrüstung gesteckt werden. Zudem wird ein eigenes Fahrzeug für Waldbrände für 580.000 Euro gekauft, das 2027 geliefert wird. Dieses Fahrzeug ist für Einsätze im In- und Ausland gedacht.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Eine zen­tra­le Säu­le der Prä­ven­ti­on bil­det die 2023 eröff­ne­te Wald­brand­übungs­an­la­ge in Kla­gen­furt, in die bereits 250.000 Euro geflos­sen sind. Rund 1.000 Kärnt­ner Feu­er­wehr­kräf­te sowie inter­na­tio­na­le Fach­ex­per­ten nutz­ten das Are­al bis­her für pra­xis­na­he Schu­lun­gen unter rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen. Die Boden- und Wald­brand­be­kämp­fung ist mitt­ler­wei­le fes­ter Bestand­teil der Basis­aus­bil­dung: Jähr­lich wer­den 800 bis 900 Feu­er­wehr­ka­me­ra­den im Umgang mit Spe­zia­l­e­quip­ment aus­ge­bil­det, wäh­rend Füh­rungs­kräf­te in Tak­tik und Pro­gno­se geschult wer­den. „Wir war­ten nicht auf den Ernst­fall, son­dern inves­tie­ren in eine Aus­bil­dung, bei der im Not­fall jeder Hand­griff sitzt“, betont LH Fell­ner.

Mil­lio­nen­in­ves­ti­tio­nen und Beschaf­fung eines eige­nen Spe­zi­al­fahr­zeugs

Seit 2021 hat das Land Kärn­ten rund 620.000 Euro in Wald­brand­con­tai­ner, Ruck­sä­cke, Rücken­sprit­zen und den Flug­dienst inves­tiert. Mit der neu­en „Wald­brand­stra­te­gie 2026“ folgt nun der nächs­te gro­ße Schritt: In Koope­ra­ti­on mit dem Wald­fonds und der Lan­des­forst­be­hör­de ist ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 870.000 Euro für Spe­zi­al­fahr­zeu­ge, Aus­rüs­tung und Flug­un­ter­stüt­zung vor­ge­se­hen. Als wei­te­res High­light wird im Rah­men der KAT-Stra­te­gie ein eige­nes Wald­brand­fahr­zeug für 580.000 Euro ange­schafft. Das voll­stän­dig vom Land finan­zier­te Spe­zi­al­fahr­zeug ist für natio­na­le sowie inter­na­tio­na­le Ein­sät­ze kon­zi­piert und wird Anfang 2027 aus­ge­lie­fert.

Kärnt­ner Lan­des­feu­er­wehr­ver­band
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