Jugendrotkreuz
Die Länder wollen das Ehrenamt mit höheren Pauschalen, besserer Absetzbarkeit von Ausgaben und weniger Bürokratie stärken.

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Freiwilliges Engagement

Län­der wol­len steu­er­li­che Anrei­ze fürs Ehren­amt aus­bau­en

Die Landesfinanzreferentenkonferenz hat eine gemeinsame Beschlussempfehlung zur Stärkung des Ehrenamts beschlossen. Kärntens LH Daniel Fellner und LHStv.in Gaby Schaunig begrüßen die Initiative. Gefordert werden höhere und einfachere Pauschalen, bessere Kombinierbarkeit von Begünstigungen, mehr Absetzbarkeit von Ausgaben sowie spürbare Entbürokratisierung.

Die Lan­des­fi­nanz­re­fe­ren­tin­nen- und Lan­des­fi­nanz­re­fe­ren­ten­kon­fe­renz hat eine gemein­sa­me Beschluss­emp­feh­lung zur Stär­kung des Ehren­amts in Öster­reich ver­ab­schie­det. Ziel ist, steu­er­li­che Rah­men­be­din­gun­gen für frei­wil­li­ges Enga­ge­ment zu ver­bes­sern. Kärn­tens Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner und Finanz­re­fe­ren­tin LHStv.in Gaby Schau­nig wer­ten den Beschluss als Signal Rich­tung Bund. „Das Ehren­amt ist eine tra­gen­de Säu­le unse­rer Gesell­schaft“, beto­nen bei­de und for­dern „best­mög­li­che Unter­stüt­zung“ für Frei­wil­li­ge.

Kon­kret sol­len bestehen­de steu­er­li­che Begüns­ti­gun­gen aus­ge­baut und ver­ein­facht wer­den. Vor­ge­schla­gen wird unter ande­rem, pau­scha­le Rei­se­auf­wands­ent­schä­di­gun­gen – bis­her vor allem aus dem Sport­be­reich bekannt – auch auf ande­re ehren­amt­li­che Tätig­kei­ten aus­zu­wei­ten. Zudem sol­len Frei­wil­li­gen­pau­scha­len erhöht, künf­tig inde­xiert und leich­ter anwend­bar wer­den. Auch die Kom­bi­nier­bar­keit unter­schied­li­cher Begüns­ti­gun­gen soll ver­bes­sert wer­den, um Ein­schrän­kun­gen zu ver­mei­den.

Mehr Absetz­bar­keit und weni­ger Büro­kra­tie

Ein wei­te­rer Punkt der Emp­feh­lung betrifft Aus­ga­ben, die durch ehren­amt­li­che Tätig­keit ent­ste­hen. Kos­ten für Fahr­ten, Aus­rüs­tung oder Aus- und Wei­ter­bil­dun­gen sol­len steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den kön­nen – auch dann, wenn kei­ne direk­ten Ein­nah­men gegen­über­ste­hen. Zusätz­lich spre­chen sich die Län­der für Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung aus, etwa durch höhe­re Mel­de­gren­zen und weni­ger admi­nis­tra­ti­ven Auf­wand.

Fell­ner kün­dig­te an, das The­ma in die nächs­te Lan­des­haupt­leu­te­kon­fe­renz ein­zu­brin­gen, um eine rasche Umset­zung zu errei­chen: „Ehren­amt bedeu­tet, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men – oft über vie­le Jah­re hin­weg und mit gro­ßem per­sön­li­chem Ein­satz.“ Schau­nig ver­weist auf die finan­zi­el­le Belas­tung vie­ler Frei­wil­li­ger: „Vie­le ehren­amt­lich Täti­ge tra­gen auch finan­zi­el­le Auf­wen­dun­gen selbst – sei es für Fahr­ten, Aus­rüs­tung oder Wei­ter­bil­dun­gen.“ In Kärn­ten sieht das Land im Frei­wil­li­gen­zen­trum bereits einen Schritt zur bes­se­ren Bera­tung und Beglei­tung von Ehren­amt­li­chen.

Kern­punk­te der Beschluss­emp­feh­lung
Aus­bau steu­er­li­cher Begüns­ti­gun­gen für Ehren­amt­li­che; Aus­wei­tung pau­scha­ler Rei­se­auf­wands­ent­schä­di­gun­gen auf wei­te­re Berei­che; Erhö­hung, Inde­xie­rung und Ver­ein­fa­chung der Frei­wil­li­gen­pau­scha­len; bes­se­re Kom­bi­nier­bar­keit von Begüns­ti­gun­gen; steu­er­li­che Absetz­bar­keit von Aus­ga­ben (Fahr­ten, Aus­rüs­tung, Wei­ter­bil­dung) auch ohne Ein­nah­men; Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung durch höhe­re Mel­de­gren­zen und weni­ger Ver­wal­tungs­auf­wand.
Dieser Artikel wurde durch eine von Menschen instruierte AI erstellt und von einem Menschen geprüft.

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