Geborgenheit schenken: Das Land Kärnten intensiviert die Begleitung und Ausbildung von Pflegefamilien.
Geborgenheit schenken: Das Land Kärnten intensiviert die Begleitung und Ausbildung von Pflegefamilien.

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Kindeswohl

Land Kärn­ten stärkt Pfle­ge­fa­mi­li­en

Kärnten setzt neue Maßstäbe in der Begleitung von Pflegekindern und deren Ersatzfamilien. Mit einer umfassenden Qualitätsoffensive rückt Landesrat Peter Reichmann die Bedürfnisse der Kinder noch stärker in das Zentrum der Betreuung. Durch sensibilisierte Hausbesuche, maßgeschneiderte Entwicklungsberichte und erweiterte Fortbildungsangebote soll die Stabilität in den derzeit 211 Kärntner Pflegefamilien nachhaltig gesichert und der Kinderschutz systematisch ausgebaut werden.

Zusammenfassung:

In Kärnten gibt es neue Regeln für den Schutz von Kindern und Jugendlichen, die in Pflegefamilien leben. Die Kinder sollen mehr in die Betreuung eingebunden werden. Psychologinnen besuchen die Familien regelmäßig und achten darauf, wie es den Kindern geht. Sie sprechen mit älteren Kindern und beobachten jüngere Kinder beim Spielen. Diese Informationen werden in Berichten festgehalten, die den Sozialarbeitern helfen, passende Unterstützung zu bieten.Es gibt auch eine neue Ausbildung für zukünftige Pflege- und Adoptiveltern. Sie lernen in verschiedenen Kursen, wie man mit schwierigen Situationen umgeht. Erfahrene Pflegeeltern teilen am Ende der Kurse ihre Erfahrungen. Auch bestehende Pflegefamilien bekommen mehr Unterstützung. Eine große Fortbildung findet am 9. Mai 2026 in Cap Wörth statt, bei der auch Workshops für die Kinder angeboten werden.Landesrat Reichmann sagt, dass Pflegefamilien viel Anerkennung verdienen. Wer Interesse hat, ein Kind aufzunehmen, kann sich unter der Telefonnummer 050 536 16465 informieren.

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Im Rah­men der Neu­auf­stel­lung des Kin­der- und Jugend­schut­zes hat das Land Kärn­ten weit­rei­chen­de Qua­li­täts­stan­dards für den Pfle­ge­kin­der­be­reich defi­niert. Ziel ist eine kon­se­quen­te Kind­zen­trie­rung: Künf­tig wer­den die in den Fami­li­en unter­ge­brach­ten Kin­der noch akti­ver in den Begleit­pro­zess ein­be­zo­gen. Psy­cho­lo­gin­nen des Pfle­ge­el­tern­diens­tes füh­ren dazu regel­mä­ßi­ge Haus­be­su­che durch, wobei sie alters­ge­recht und metho­disch sen­si­bel vor­ge­hen. Wäh­rend bei älte­ren Kin­dern das ver­trau­ens­vol­le Gespräch domi­niert, wird bei Klein­kin­dern und Babys über spie­le­ri­sche Inter­ak­ti­on und Beob­ach­tung das Wohl­be­fin­den und die Bin­dung eva­lu­iert. Die­se Erkennt­nis­se flie­ßen in jähr­li­che Ent­wick­lungs­be­rich­te ein, die gemein­sam mit den Pfle­ge­el­tern erstellt wer­den. Die­se Doku­men­ta­ti­on dient den zustän­di­gen Sozi­al­ar­bei­tern als wert­vol­le Basis, um pass­ge­naue Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für die jewei­li­ge Lebens­si­tua­ti­on des Kin­des zu schnü­ren.

Unter­stüt­zung für den Fami­li­en­all­tag

Ein wesent­li­cher Pfei­ler der Reform ist die Aus­bil­dung neu­er Pfle­ge- und Adop­tiv­el­tern. In sechs­stu­fi­gen Modu­len wer­den The­men wie der Umgang mit Trau­ma­ti­sie­run­gen, die eige­ne Grenz­zie­hung sowie die kom­ple­xe Bezie­hung zur Her­kunfts­fa­mi­lie inten­siv bear­bei­tet. Beson­ders wert­voll: Erfah­re­ne Pfle­ge­el­tern geben am Ende der Semi­na­re authen­ti­sche Ein­bli­cke in ihren All­tag. Auch für bestehen­de Fami­li­en wird das Ange­bot erwei­tert. Die nächs­te gro­ße Fort­bil­dung fin­det am 9. Mai 2026 im Cap Wörth statt, wobei par­al­lel zu den Fach­vor­trä­gen für Eltern spe­zi­el­le Res­sour­cen-Work­shops für die Kin­der ange­bo­ten wer­den. Lan­des­rat Reich­mann betont, dass das Enga­ge­ment der Pfle­ge­fa­mi­li­en höchs­te gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung ver­die­ne. Wer Inter­es­se hat, einem Kind dau­er­haft oder vor­über­ge­hend ein sta­bi­les Zuhau­se zu geben, kann sich unter der Tele­fon­num­mer 050 536 16465 an die Fach­ab­tei­lung des Lan­des wen­den.

Pfle­ge­kin­der und Pfle­ge­el­tern
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