Landesrätin Beate Prettner (links) mit Primaria Orietta Dalpiaz, neue Leiterin der Urologie am Klinikum Klagenfurt
LR Beate Prettner (links) mit Primaria Orietta Dalpiaz, neue Leiterin der Urologie am Klinikum Klagenfurt.

© Büro LR Prettner

Millionenpaket für Spitäler

Ope­ra­ti­ons-Robo­ter und Spi­tals­aus­bau

Kärnten setzt im Jahr 2026 einen massiven Investitionsschwerpunkt im Gesundheitswesen. Knapp 94 Millionen Euro fließen in die Infrastruktur und Medizintechnik der Fondskrankenanstalten. Neben großen Bauvorhaben wie dem „fünften Finger“ am Klinikum Klagenfurt liegt ein besonderes Augenmerk auf der Robotik: Mit der Anschaffung drei neuer „da Vinci“-OP-Systeme wird Kärnten technologisch in die oberste Liga katapultiert.

Zusammenfassung:

In Kärnten sind Investitionen von rund 94 Millionen Euro für Krankenhäuser geplant. Diese werden durch Darlehen des Landes und Zuschüsse des Gesundheitsfonds finanziert. Ein wichtiges Projekt ist der Ausbau des Klinikums Klagenfurt mit einem neuen Zentrum für Augenheilkunde, HNO und Kiefer- und Gesichtschirurgie. Auch in den Regionen wird investiert: Das LKH Villach bekommt eine neue Abteilung für Geriatrie, und in Wolfsberg wird das Krankenhaus modernisiert. Zudem werden 13 Millionen Euro für die Zusammenlegung des Krankenhauses Waiern mit der SKA de la Tour reserviert. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betont, dass diese Maßnahmen die medizinische Versorgung verbessern werden.Zudem wird in neue Robotertechnik investiert. Drei neue da Vinci-Robotersysteme kommen nach Klagenfurt, Villach und St. Veit. Diese Roboter helfen Chirurgen, präziser zu arbeiten und die Heilungszeit für Patienten zu verkürzen. Sie werden in der Urologie und bald auch in der Gynäkologie und Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie eingesetzt. Die moderne Ausstattung soll auch junge Ärzte anziehen und die Krankenhäuser in Kärnten attraktiver machen.

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Die geplan­ten Inves­ti­tio­nen von rund 94 Mil­lio­nen Euro ver­tei­len sich auf Dar­le­hen des Lan­des für die KABEG-Häu­ser (46,3 Mio. Euro) und Zuschüs­se des Gesund­heits­fonds (47,7 Mio. Euro). Ein zen­tra­les Groß­pro­jekt ist die Erwei­te­rung des Kli­ni­kums Kla­gen­furt um ein neu­es Zen­trum für Augen­heil­kun­de, HNO und MKG-Chir­ur­gie. Auch in den Regio­nen wird kräf­tig gebaut: Das LKH Vil­lach erhält eine neue Ger­ia­trie, in Wolfs­berg star­tet die fina­le Moder­ni­sie­rungs­stu­fe und für die Zusam­men­le­gung des Kran­ken­hau­ses Wai­ern mit der SKA de la Tour sind allein 13 Mil­lio­nen Euro reser­viert. Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner betont, dass die­se Maß­nah­men nicht nur die Ver­sor­gung sichern, son­dern durch schnel­le­re Dia­gno­sen und siche­re­re Ope­ra­tio­nen die Medi­zin der Zukunft nach Kärn­ten brin­gen.

Prä­zi­si­on durch High­tech-Arme

Ein tech­no­lo­gi­sches High­light 2026 ist der Aus­bau der Robo­tik. Drei neue „da Vinci“-Systeme für Kla­gen­furt, Vil­lach und St. Veit ergän­zen die bestehen­de Aus­stat­tung. Laut Pri­ma­ria Ori­et­ta Dal­piaz ermög­licht der Robo­ter als „ver­län­ger­ter Arm“ des Chir­ur­gen eine Sicht­ge­nau­ig­keit und Prä­zi­si­on, die weit über das mensch­li­che Maß hin­aus­geht. Durch zehn­fa­che Ver­grö­ße­rung und Zit­ter-Fil­te­rung wer­den Ner­ven und Gefä­ße maxi­mal geschont, was die Hei­lungs­pro­zes­se für Pati­en­ten erheb­lich ver­kürzt. Neben uro­lo­gi­schen Ein­grif­fen sol­len die Robo­ter künf­tig auch in der Gynä­ko­lo­gie und HNO-Chir­ur­gie ein­ge­setzt wer­den. Für Lan­des­rä­tin Prett­ner ist die moder­ne Aus­stat­tung zudem ein ent­schei­den­der Fak­tor im „Recrui­ting“: Hoch­mo­der­ne Arbeits­plät­ze machen Kärn­tens Spi­tä­ler für jun­ge Ärz­tin­nen und Ärz­te im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb deut­lich attrak­ti­ver.

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