© Michelle Rassnitzer
Ausnahmetalent aus Klagenfurt
Oskar Haag — Teenage Lullabies
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Seine ersten Singles wie „Stargazing“ oder „Black Dress“ wurden von Radio FM4 gefeiert und fanden schnell eine breite Hörerschaft. Trotz des frühen Erfolgs entschied sich der Klagenfurter bewusst gegen den Druck der Musikindustrie und gründete sein eigenes Label, um künstlerisch unabhängig zu bleiben. Obwohl Haag auch als Schauspieler Erfolge feiert, misst er der Musik eine noch tiefere Bedeutung bei: Sie dient ihm als Ausdruck von Emotionen und Möglichkeit, Menschen zu berühren . Die 13 Songs auf „Teenage Lullabies“ wirken fragil und doch kraftvoll. Sie spannen einen Bogen vom Opener „Leaving To Monaco or wherever“ bis zum abschließenden „Lullaby“ und folgen einem klaren Konzept.
Trost und Inspiration für eine Generation
Der Albumtitel verweist zwar auf Schlaflieder, doch die Musik bietet weit mehr: Sie lädt zum Eintauchen ein und spendet Trost. Haag thematisiert das Lebensgefühl seiner Generation, die oft Enttäuschung durch Politik und Gesellschaft erfahren hat. Anstatt zu resignieren, schafft er Kunst, die stärkt und ermutigt. Songs wie „Don’t Just Exist, Live“ fordern dazu auf, sich dem Leben mit Zuversicht zu stellen. Mit dem Umzug von Klagenfurt nach Wien hat sich Haag auch persönlich weiterentwickelt. Sein Werk beweist, dass große Popmusik durch Ehrlichkeit und Reduktion entsteht – eine Musik, der man vertrauen kann.
Oskar Haag: Teenage Lullabies
- Erstellt: 26.11.2025 09:36
- Update: 23.11.2025 11:24
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