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Tierschutz im Fokus
Über 1.000 Streunerkatzen jährlich kastriert
Zusammenfassung:
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Die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen führt zu massiven Tierschutz-Problemen: Die Tiere leiden unter Erschöpfung durch häufige Trächtigkeit, Verletzungen aus Revierkämpfen und Krankheiten. Um dieses Problem dauerhaft zu lösen, setzt das Land auf eine enge Kooperation. Die Gemeinden dienen dabei als erste Anlaufstelle für Bürger und Tierschutzvereine. Tierärzte führen die Kastrationen durch und kennzeichnen die Tiere mittels Mikrochip, wobei die Firma ANIMAL DATA durch Vorregistrierung unterstützt. Neben dem Schutz der Katzen dient die Maßnahme auch der menschlichen Gesundheit, da so die Übertragung parasitärer Infektionen durch Katzenkot eingedämmt wird. In Österreich ist die Kastration von Freigänger-Katzen gesetzlich verpflichtend; Zuchtkatzen bilden hierbei die einzige Ausnahme.
Appell an alle Katzenhalter
Seit dem Start des Programms im Jahr 2018 hat sich die Zahl der jährlichen Kastrationen auf zuletzt über 1.000 Tiere verdreifacht. Im Jahr 2025 beteiligten sich bereits 87 Gemeinden aktiv an der Initiative. Die positive Wirkung zeigt sich auch in den Tierheimen, die von sinkenden Abgabezahlen bei Katzenwelpen berichten. Für das Jahr 2026 liegt mit 380 vorbestellten Chips bereits jetzt eine hohe Nachfrage vor. Landesrätin Prettner appelliert abschließend an alle privaten Katzenbesitzer, ihrer gesetzlichen Kastrationspflicht für Freigänger nachzukommen. Nur durch das Zusammenwirken von Land, Behörden und Privatpersonen lässt sich das Entstehen neuer Streunerpopulationen und damit verbundenes Tierleid wirksam verhindern.
ANIMAL DATA
Weitere Infos- Erstellt: 19.01.2026 08:48
- Update: 09.01.2026 22:21
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