Seit einigen Monaten arbeitet Kärnten intensiv an einer neuen Kulturstrategie.
Seit einigen Monaten arbeitet Kärnten intensiv an einer neuen Kulturstrategie.

© AdobeStock 402693093

Zwischenbilanz Kulturstrategie:

Über 1.000 Teil­neh­men­de bei Zukunfts­fo­ren

Die Entwicklung der Kärntner Kulturstrategie schreitet voran. In einem partizipativen Prozess brachten sich bisher über 1.000 Teilnehmende bei vier Zukunftsforen ein. Dadurch sollen so viele Menschen, Meinungen und Sichtweisen wie möglich eingefangen werden. Nach einer mehrmonatigen Evaluierungsphase gibt es nun auch erste konkrete Maßnahmen, die umgesetzt werden.

Zusammenfassung:

Seit einigen Monaten arbeitet Kärnten an einer neuen Kulturstrategie. Dieser Prozess ist partizipativ, das bedeutet, dass viele Menschen daran mitarbeiten. Es gibt sechs Treffen in verschiedenen Regionen, die Zukunftsforen heißen. Die Arbeit begann im Februar 2024 und soll im Frühsommer 2026 mit einer großen Abschlussveranstaltung enden.Bisher haben über 1.000 Menschen an den ersten vier Zukunftsforen teilgenommen. Zwei Treffen stehen noch aus. Ziel der Kulturstrategie ist es, die Kulturarbeit zu verbessern und gemeinsam mit Künstlern und wichtigen Personen Lösungen für Herausforderungen zu finden.Einige konkrete Maßnahmen wurden bereits vorgestellt. Am 15. Juni fand der erste Tag der Tracht in Kärnten statt, um traditionelle Kleidung zu feiern. Kärnten beteiligt sich auch an der österreichweiten Aktion Hunger auf Kunst und Kultur.Es werden Räume in der Klagenfurter Burg für unabhängige Künstler zur Verfügung gestellt, die Miete wird von der Kulturabteilung übernommen. Zudem gibt es zweimal im Monat rechtliche Beratung für Künstler. Am 22. September findet eine Mini-EU-Messe statt, bei der Experten helfen, EU-Förderungen zu finden.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Seit eini­gen Mona­ten arbei­tet Kärn­ten inten­siv an einer neu­en Kul­tur­stra­te­gie. Der Weg dort­hin führt über einen par­ti­zi­pa­ti­ven Pro­zess in sechs Zukunfts­fo­ren in den Regio­nen des Lan­des mit anschlie­ßen­den Kunst- und Kul­tur­werk­stät­ten. Gestar­tet wur­de die­se neue Her­an­ge­hens­wei­se im Feber 2024, been­det wer­den soll sie mit einer gro­ßen Schluss­ver­an­stal­tung im Früh­som­mer 2026. Eine Zwi­schen­bi­lanz Anfang Juni zeig­te, dass sich die Erar­bei­tung der Kul­tur­stra­te­gie auf einem guten Weg befin­det. Über 1.000 Teil­neh­men­de wur­den bei den ers­ten vier Zukunfts­fo­ren gezählt, zwei ste­hen noch aus. Ziel der Kul­tur­stra­te­gie ist es, eine grund­le­gen­de Reform der Kul­tur­ar­beit ein­zu­lei­ten, um gemein­sam mit wich­ti­gen Play­ern, mit Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den aus allen Berei­chen, die Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen der Kul­tur­ar­beit zu erör­tern und dar­aus ziel­ge­rich­te­te Maß­nah­men abzu­lei­ten und auch, um einen kon­se­quen­ten und dau­er­haf­ten Dia­log zu instal­lie­ren.

Kon­kre­te Maß­nah­men geplant

Ein­ein­halb Jah­re nach Start konn­te nicht nur der Sta­tus Quo, son­dern auch ers­te kon­kre­te Maß­nah­men prä­sen­tiert wer­den. Als ers­tes Event fand am 15. Juni der ers­te Tag der Tracht in Kärn­ten statt, mit dem der iden­ti­täts­stif­ten­de, regio­na­le und geschichts­träch­ti­ge Aspekt der Tracht in den Vor­der­grund gestellt wird. Eine wei­te­re aktu­el­le Maß­nah­me ist Kärn­tens Teil­nah­me an der öster­reich­wei­ten Akti­on „Hun­ger auf Kunst und Kul­tur“, wodurch Kärn­ten Teil einer eta­blier­ten, öster­reich­wei­ten Initia­ti­ve zur Stär­kung kul­tu­rel­ler Teil­ha­be wird. Der Start erfüllt eine lang­jäh­ri­ge kul­tur­po­li­ti­sche For­de­rung und zeigt, dass zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment poli­ti­sche Ver­än­de­run­gen ansto­ßen kann. Als Ergeb­nis der Zukunfts­fo­ren fix instal­liert wird außer­dem die Bereit­stel­lung von Räum­lich­kei­ten in der Kla­gen­fur­ter Burg für die Freie Sze­ne, die Mie­te wird von der Kul­tur­ab­tei­lung getra­gen. Außer­dem wird eine Rechts­be­ra­tung zwei Mal im Monat mit je zwei Sun­den ein­ge­rich­tet, um Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den Rechts­grund­la­gen, etwa zu Ver­wer­tungs­rech­ten, zum Urhe­ber­recht oder zu Miet­ver­trä­gen bereit­zu­stel­len. Am 22. Sep­tem­ber wird es eine „Mini-EU-Mes­se“ geben mit ent­spre­chen­den Exper­ten, damit Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de einen Weg zu EU-För­de­run­gen fin­den.

Kunst- und Kul­tur­stra­te­gie Kärnten/Koroška
Wei­te­re Infos

Weitere Themen