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Zwischenbilanz Kulturstrategie:
Über 1.000 Teilnehmende bei Zukunftsforen
Zusammenfassung:
Dies ist ein automatisch generierter Text.
Seit einigen Monaten arbeitet Kärnten intensiv an einer neuen Kulturstrategie. Der Weg dorthin führt über einen partizipativen Prozess in sechs Zukunftsforen in den Regionen des Landes mit anschließenden Kunst- und Kulturwerkstätten. Gestartet wurde diese neue Herangehensweise im Feber 2024, beendet werden soll sie mit einer großen Schlussveranstaltung im Frühsommer 2026. Eine Zwischenbilanz Anfang Juni zeigte, dass sich die Erarbeitung der Kulturstrategie auf einem guten Weg befindet. Über 1.000 Teilnehmende wurden bei den ersten vier Zukunftsforen gezählt, zwei stehen noch aus. Ziel der Kulturstrategie ist es, eine grundlegende Reform der Kulturarbeit einzuleiten, um gemeinsam mit wichtigen Playern, mit Kunst- und Kulturschaffenden aus allen Bereichen, die Herausforderungen und Chancen der Kulturarbeit zu erörtern und daraus zielgerichtete Maßnahmen abzuleiten und auch, um einen konsequenten und dauerhaften Dialog zu installieren.
Konkrete Maßnahmen geplant
Eineinhalb Jahre nach Start konnte nicht nur der Status Quo, sondern auch erste konkrete Maßnahmen präsentiert werden. Als erstes Event fand am 15. Juni der erste Tag der Tracht in Kärnten statt, mit dem der identitätsstiftende, regionale und geschichtsträchtige Aspekt der Tracht in den Vordergrund gestellt wird. Eine weitere aktuelle Maßnahme ist Kärntens Teilnahme an der österreichweiten Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“, wodurch Kärnten Teil einer etablierten, österreichweiten Initiative zur Stärkung kultureller Teilhabe wird. Der Start erfüllt eine langjährige kulturpolitische Forderung und zeigt, dass zivilgesellschaftliches Engagement politische Veränderungen anstoßen kann. Als Ergebnis der Zukunftsforen fix installiert wird außerdem die Bereitstellung von Räumlichkeiten in der Klagenfurter Burg für die Freie Szene, die Miete wird von der Kulturabteilung getragen. Außerdem wird eine Rechtsberatung zwei Mal im Monat mit je zwei Sunden eingerichtet, um Kunst- und Kulturschaffenden Rechtsgrundlagen, etwa zu Verwertungsrechten, zum Urheberrecht oder zu Mietverträgen bereitzustellen. Am 22. September wird es eine „Mini-EU-Messe“ geben mit entsprechenden Experten, damit Kunst- und Kulturschaffende einen Weg zu EU-Förderungen finden.
Kunst- und Kulturstrategie Kärnten/Koroška
Weitere Infos- Erstellt: 28.06.2025 08:00
- Update: 21.06.2025 21:18
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