Die neue Strategie setzt auf Vielfalt, Zweisprachigkeit und regionale Vernetzung.
Die neue Strategie setzt auf Vielfalt, Zweisprachigkeit und regionale Vernetzung.

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Kunst- und Kulturstrategie

Über 1.400 Kärnt­ner gestal­te­ten neue Kul­tur-Leit­li­ni­en

Nach einem zweijährigen, innovativen Entstehungsprozess legt Kulturreferent LH Peter Kaiser der Landesregierung die erste Kunst- und Kulturstrategie für Kärnten/Koroška vor. Unter Einbindung von mehr als 1.400 Mitwirkenden wurden 24 Ziele und 67 konkrete Maßnahmen erarbeitet. Das Strategiepapier soll die Vielfalt der heimischen Szene sichern, Alleinstellungsmerkmale wie die Zweisprachigkeit schärfen und Kunst als integralen Bestandteil der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Landesentwicklung verankern.

Zusammenfassung:

Ein neues Kulturkonzept wurde in Kärnten entwickelt. Bürger, Vereine und Experten durften Ideen in sechs Treffen einbringen. Der Plan berücksichtigt Kärntens Lage im Alpen-Adria-Raum, die Baukultur und die Bedeutung von Slowenisch als zweiter Landessprache. Kunst und Kultur sollen Bildung, Tourismus und Technologie beeinflussen. Kärnten soll ein moderner Standort werden, wo traditionelle und moderne Kunst Platz haben. Nach dem Regierungsbeschluss wird das Dokument dem Landtag übergeben.Die Umsetzung des Plans ist bis 2031 geplant und umfasst sechs Phasen. In dieser Zeit werden die Maßnahmen je nach Bedarf angepasst. Die Strategie deckt viele Kunstbereiche ab: Malerei, Theater, Musik, Literatur, digitale Medien und Wissenschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen analoger und digitaler Kultur und der Erhaltung des kulturellen Erbes. Das Beratungsunternehmen actori GmbH begleitet den Prozess. 2031 wird geprüft, wie wirksam die Programme sind. Kunst und Kultur sind wichtige Bestandteile des Zusammenlebens und werden nun strategisch gefördert.

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Der Weg zur neu­en Stra­te­gie war von einer bis­her ein­zig­ar­ti­gen Bür­ger­be­tei­li­gung geprägt. In sechs regio­na­len Zukunfts­fo­ren brach­ten Stake­hol­der, Ver­ei­ne und Exper­ten ihre Visio­nen ein, um die Kärnt­ner Kul­tur­land­schaft nach­hal­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Laut Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser berück­sich­tigt das Ergeb­nis zen­tra­le Aspek­te wie die geo­gra­phi­sche Lage im Alpen-Adria-Raum, die bau­kul­tu­rel­len Leit­li­ni­en sowie die Bedeu­tung von Slo­we­nisch als zwei­ter Lan­des­spra­che. Die Stra­te­gie ver­steht Kunst und Kul­tur dabei nicht als iso­lier­tes Feld, son­dern als Impuls­ge­ber für Bil­dung, Tou­ris­mus und Tech­no­lo­gie. Ziel ist es, den gesell­schaft­li­chen Wan­del aktiv mit­zu­ge­stal­ten und Kärn­ten als moder­nen Inno­va­ti­ons­stand­ort zu posi­tio­nie­ren, in dem die Volks­kul­tur eben­so ihren Platz fin­det wie die zeit­ge­nös­si­sche Kunst. Nach dem Beschluss in der Lan­des­re­gie­rung wird das Doku­ment dem Land­tag zur fina­len Bear­bei­tung zuge­lei­tet.

Umset­zung und Eva­lu­ie­rung bis 2031

Der Umset­zungs­pro­zess ist lang­fris­tig ange­legt und glie­dert sich in ins­ge­samt sechs Pha­sen. Nach der nun abge­schlos­se­nen Fina­li­sie­rung folgt bis 2030 die ope­ra­ti­ve Pha­se, in der die Maß­nah­men bedarfs­ori­en­tiert und unter Ein­bin­dung des Kul­tur­gre­mi­ums sowie von Inter­es­sens­ver­tre­tun­gen wie der IG KIKK adap­tiert wer­den. Inhalt­lich deckt die Stra­te­gie alle Spar­ten ab – von der bil­den­den und dar­stel­len­den Kunst über Musik und Lite­ra­tur bis hin zu elek­tro­ni­schen Medi­en und Wis­sen­schaft. Ein beson­de­rer Fokus liegt auf der Ver­net­zung ana­lo­ger und digi­ta­ler Kul­tur­räu­me sowie der Stär­kung des kul­tu­rel­len Erbes im Wan­del. Beglei­tet wur­de der gesam­te Pro­zess vom Bera­tungs­un­ter­neh­men acto­ri GmbH. Für das Jahr 2031 ist eine umfas­sen­de Eva­lu­ie­rung vor­ge­se­hen, um die Wirk­sam­keit der Pro­gram­me zu über­prü­fen. Kai­ser betont: Kunst und Kul­tur sind lebens­not­wen­di­ge Bestand­tei­le des Zusam­men­le­bens, deren För­de­rung nun auf ein sta­bi­les, stra­te­gi­sches Fun­da­ment gestellt wird.

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