Das Versicherungspaket sorgt für leistbare und eigenverantwortliche Risikovorsorge bei Landwirten.
Das Versicherungspaket sorgt für leistbare und eigenverantwortliche Risikovorsorge bei Landwirten.

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Kärntner Landwirtschaft:

Versicherungs­paket gegen Ern­te­aus­fäl­le

Um landwirtschaftliche Schäden durch Wetterextreme abzufedern, übernehmen Land und Bund heuer wieder 55 Prozent der Prämien für die Ernteausfallsversicherung von Landwirten. Knapp 5.700 Kärntner Betriebe werden so durch eine leistbare Risikovorsorge unterstützt.

Zusammenfassung:

Hitze, Dürre, Hagel und Hochwasser machen den Bauern das Leben schwer. Viele Ernten sind ausgefallen. Kärnten und die Regierung helfen den Bauern mit einem Versicherungsangebot. Die Bauern müssen nur 45% der Versicherung bezahlen, der Rest wird übernommen. Rund 5.700 Betriebe werden unterstützt. Die Versicherung schützt vor Schäden durch Wetter, aber auch vor Krankheiten bei Tieren. Die Abwicklung läuft über die Österreichische Hagelversicherung und die Vereinigte Tierversicherung. Dieses System hat sich in den letzten Jahren bewährt und bietet den Bauern mehr Sicherheit und Planung. Und es wird dafür gesorgt, dass mehr Bauern sich versichern.

Dies ist ein automatisch generierter Text.

Hit­ze und Dür­re oder Hagel und Hoch­was­ser – Beson­ders die hei­mi­sche Land­wirt­schaft hat in den letz­ten Jah­ren unter den immer öfter auf­tre­ten­den Wet­ter­ex­tre­men zu lei­den. Auch der heu­ri­ge Juni sorg­te mit einer lang andau­ern­den Hit­ze­wel­le für weit­läu­fi­ge Dür­re­schä­den und teil­wei­se voll­stän­di­ge Ern­te­aus­fäl­le. Daher bie­tet das Land Kärn­ten – gemein­sam mit dem Bund – auch in die­sem Jahr eine beson­de­re Unter­stüt­zungs­maß­nah­me an: Mit einem umfas­sen­den Ver­si­che­rungs­pa­ket für die Kärnt­ner Land­wirt­schaft sol­len ver­stärkt Anrei­ze gesetzt wer­den, damit Land­wir­te leist­ba­re und eigen­ver­ant­wort­li­che Risi­ko­vor­sor­ge betrei­ben kön­nen. So wer­den 55 Pro­zent der anfal­len­den Prä­mi­en von der öffent­li­chen Hand über­nom­men. Die Kärnt­ner Land­wir­te müs­sen damit nur mehr 45 Pro­zent der Ver­si­che­rungs­prä­mie auf­brin­gen.

Bewähr­tes Sys­tem zur Abfe­de­rung von Ern­te­aus­fäl­len

Durch die­ses Ver­si­che­rungs­mo­dell wer­den rund 5.700 Kärnt­ner Betrie­be unter­stützt. Vom Paket erfasst sind Schä­den an land­wirt­schaft­li­chen Kul­tu­ren infol­ge von Hagel, Frost, Dür­re, Stür­men oder stark anhal­ten­den Regen­fäl­le. Der Ver­si­che­rungs­schutz umfasst aber eben­so Schä­den an land­wirt­schaft­li­chen Nutz­tie­ren auf Grund von Tier­seu­chen und Tier­krank­hei­ten. Die Abwick­lung erfolgt direkt über die Öster­rei­chi­sche Hagel­ver­si­che­rung bezie­hungs­wei­se die Ver­ei­nig­te Tier­ver­si­che­rung, die Part­ner in die­sem Modell sind. Die­ses Sys­tem hat sich bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bewährt und bie­tet Land­wir­ten eine brei­te Risi­ko­ab­fe­de­rung und damit mehr Pla­nungs­si­che­rung. Gleich­zei­tig wird dafür gesorgt, dass sich mehr land­wirt­schaft­li­che Betrie­be gegen Ern­te­aus­fäl­le ver­si­chern.

Öster­rei­chi­sche Hagel­ver­si­che­rung
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